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Reiseführer Xi'An

Eine Reise in die Vergangenheit: Xian in Zentral China

Bei einer China Reise kommt man fast zwangsläufig früher oder später bei der Stadt Xian vorbei.

Die Anfänge von Xian gehen bis in die Bronzezeit vor 3000 Jahren zurück. Die Blütezeit der Stadt Xian in Zentral-China begann während der Qin Dynastie (221-206 v. Chr.) als Sie unter dem Kaiser Qin Shi Huang zur ersten Hauptstadt von China wurde. Damals hiess die Stadt «Chang An» was übersetzt so viel heisst wie «Langer Friede».

Reise nach Zentral China: Xian, Shaanxi Provinz

Der Tod von Qin Shi Huang im 3. Jahrhundert vor Christus markierte auch das Ende der Qin Dynastie. Das Grab von Qin Shi Huang mit den bekannten Terracotta Kriegern wurde erst 1974 zufällig von einem lokalen Bauern entdeckt Seither hat sich die Ausgrabungsstätte längst zu einer der wichtigsten touristischen Attraktionen von China entwickelt.

Seine Nachfolger waren die Han, welche von 206 v. Chr. bis 220 n.Chr. regierten und die Stadt Xian auch zur Hauptstadt ihres Han Reiches machten.

Über lange Zeit war Xian Anfang-/Endpunkt der berühmten Seidenstrasse, einer der ältesten Handelsrouten der Welt. Kamelkarawanen entluden hier Ihre Waren aus dem Eurasischen Raum und wurden im Gegenzug mit wertvollen, im Westen begehrten Waren aus China beladen. Insbesondere die Seide aus China war speziell im Römischen Reich sehr gefragt.

Nach dem Niedergang der Han Dynastie wurde Xian während den nachfolgenden Kriegswirren zerstört.

Unter der Herrschaft der Sui (581-618) wurde Xian wiederaufgebaut und zur Hauptstadt der nur kurzlebigen Sui Dynastie ernannt. Eine neue Blütezeit erlebet Xian während der darauffolgenden Tang Dynastie (1386-1644). Xian entwickelte sich zu einem Handelszentrum and der Seidenstrasse und wurde daneben zu einem Zentrum der Künste; Kalligrafie, Bildhauerei, Töpferei, Malerei und auch die Lyrik erlebten neue Höhepunkte. Auch der Buddhismus hielt während der Tang Dynastie Einzug in Xi’An.

Mit dem Untergang der Tang Dynastie Ende des 9. Jahrhunderts kam auch der wirtschaftliche Abstieg von Xian. Die Hauptstadt wurde nach Nanjing verlegt. Zwar wurde Xian unter der Ming Dynastie (1368-1644) noch einmal aufgebaut, konnte aber nie mehr an die Glanzzeiten der Tang Dynastie anknüpfen. Aus diesem letzten Wiederaufbau stammt auch die sehr gut erhaltene Stadtmauer. Xi’An gilt heute als die Stadt mit der schönsten, im Originalzustand erhaltenen Stadtmauer von China.

Zu kaiserlichen Ehren kam Xian dann zum letzten Mal im Jahre 1900, als die aus Peking geflohene Kaiserin-Witwe Cixi während dem Boxeraufstand die Regierungsgeschäfte während 2 Jahren von Xian aus erledigte. 

 

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