Die Reise entlang der alten Burmastrasse von China nach Myanmar gehört sowohl geschichtlich, landschaftlich als auch kulturell zu den spektakulärsten Reisen in Südostasien. Von den schneebedeckten Bergen rund um Lijiang reisen Sie auf den Spuren von General Stilwell und „seiner“ Burmastrasse bis in die ehemalige Königsstadt Mandalay im Herzen vom Myanmar. Die wunderbare Bootsfahrt von Yandabo die antike Tempelstadt von Bagan runden diese spannende Reise auf der Burmastrasse ab! Diese kontrastreiche und spannende Reise wird Sie begeistern!

Review

GESCHICHTE DER ALTEN BURMASTRASSE


Spannende Reise auf der Burmastrasse mit vielen Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung

Eine Reise entlang der legendären «Burmastrasse» von der Yunnan Provinz im Südwesten Chinas bis die Tempelstadt Bagan in Myanmar ist nicht nur kulturell und landschaftlich ein ganz besonderer Leckerbissen. Auch geschichtlich spielte die «Burmastrasse» zwischen China und Burma seit jeher eine wichtige Rolle.

Die Burmastrasse war eigentlich schon immer ein Handelsweg für Waren zwischen der Yunnan Provinz im Südwesten von China und dem Shan Staat in Burma. Insbesondere die in China begehrte grüne Jade wurde entlang dieser Route gehandelt.

 Erst als die Japaner 1941 das östliche China sowie ganz Indochina erobert, und damit China von den westlichen Nachschubwegen abgeschnitten hatten, kam diesem alten Handelsweg zwischen Yunnan und Burma eine ganz neue und entscheidende Rolle zu.  

Durch die jahrelange Isolation Myanmars war der Grenzübergang für ausländische Touristen für lange Zeit nicht passierbar. Erst seit einigen Jahren ist der Grenzübergang in Ruili nun auch für westliche Besucher wieder geöffnet.

DER BAU DER BURMASTRASSE

Mit der Besetzung der Ostküste Chinas sowie weiten Teilen Indochinas wurden auch die Versorgungswege der Alliierten für die Kuomintang Truppen von Chiang Kai Shek in China abgeschnitten. Als einziger Nachschubweg blieb - bis zur Besetzung Burmas durch die Japaner 1942 - nur noch der Weg über Burma.


Ein wichtiger Verbindungsweg für Nachschub während dem 2. Weltkrieg: Die Alte Burmastrasse

Im Eiltempo wurde 1937-38 speziell der Chinesische Teil der alten Burmastrasse von Lashio bis nach Kunming unter enormem Aufwand ausgebaut. Bis zu 200'000 chinesische Arbeiter waren am Ausbau der Burmastrasse durch die gebirgige Landschaft der Yunnan Provinz beteiligt.

Mit dem Schiff kam der ganze Nachschub nach Rangoon (Yangon), der Hauptstadt von Burma. Dort wurden die Waren auf die Eisenbahn der Burma Railway umgeladen und in einer über 30 stündigen Zugfahrt via Mandalay nach Lashio transportiert.

Lashio ist bis heute der Endpunkt der Burma Railway. In Lashio wurde der ganze Nachschub dann mit Lastwagen über die Burmastrasse quer durch den gebirgigen Shan Staat im Nordosten Burmas bis nach Ruili, der Grenzstadt zu China, transportiert.

Von Ruili wurden die waren dann via Wanding weiter auf dem soeben ausgebauten chinesischen Teil der Burmastrasse via Baoshan nach Kunming und weiter nach Chongqing transportiert. Chongqing war damals das Hauptquartier von Chiang Kai Shek und während kurzer Zeit die Hauptstadt von China.

«THE HUMP ROUTE» UND DIE FLYING TIGERS

Mit der Invasion Burmas und der Besetzung des Hafens von Rangoon durch die Japaner 1942 wurde der Nachschub von Waffen und Munition nach China via die Burmastrasse unterbrochen. Von nun an waren die alliierten Streitkräfte gezwungen den ganzen Nachschub für die Kuomintang über eine Luftbrücke von Assam in Indien über den Himalaya nach China zu fliegen.


Die Flying Tigers leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung von China im 2 Weltkrieg

Die Route über die südlichen Ausläufer des Himalaya Gebirges wurde von den Piloten meisten nur als «The Hump» bezeichnet. Unzureichende Navigationsgeräte, starke Winde und unberechenbares Wetter machten diese Transportflüge über «The Hump» zu einem gefährlichen Unterfangen. Zudem waren die Piloten auf der Hump Route auf Flughöhen unterwegs, für welche die damaligen Flugzeuge nur unzureichend ausgerüstet waren. Bis zum Einsatz der «Flying Tigers» waren die schwerfälligen Transportflugzeuge auch leichte Beute für die Japanischen Jagdflugzeuge.

Die „Flying Tigers» war eine Gruppe von 350 Amerikanischen Piloten und Flugzeugmechanikern, welche unter dem Kommando von General Claire Lee Chennault an einer (erst) geheimen Militäraktion beteiligt war, deren Ziel die Bekämpfung der Japanischen Streitkräfte in China war. Ungefähr 400 Flugzeuge gingen während dieser Flüge auf der «Hump-Route» verloren. Von 1942-45 wurden insgesamt 650000 Tonnen Material über «den Hump» auf dem Luftweg nach China transportiert. Auf dem Rückflug wurden die Flugzeuge mit Kuomintang Soldaten gefüllt, welche zu Ausbildungszwecken nach Indien geflogen wurden.

STRASSE QUER DURCH DEN NORDEN BURMAS: DIE LEDO ROAD ODER “STILWELL ROAD”


Reise auf der legendären Burmastrasse von der Yunnan Provinz in China nach Myanmar 

Die dramatischen Schlachten bei Kohima und Imphal im Burmesisch/Indischen Grenzgebiet während der ersten Hälfte von 1944 markierten den eigentlichen Wendepunkt im «Burma-India-China» Theater. Im Juni/Juli entschied sich General Sato für den Rückzug aus Indien zurück nach Burma und die alliierten Streitkräfte unter dem Kommando von General Slim starteten die Offensive für die Rückeroberung Burmas.

Im März 1945 wurde Mandalay zurückerobert.  Noch während der Rückeroberung von Nord Burma 1945 liess General Joseph Stilwell unter schwierigsten Bedingungen eine Strasse von Ledo in Indien bis nach Mong Yu (heutiges Myanmar) durch den Dschungel von Nord Burma bauen, wo die Strasse dann auf die ursprüngliche Burmastrasse nach Wanding sowie Kunming traf.

Diese 750km lange Strassenverbindung bekam den Namen «Ledo Road», wird aber auch oft als «Stilwell Road» bezeichnet. Somit war der chinesische Teil der Burmastrasse in der Yunnan Provinz wieder für Nachschub aus Indien geöffnet.

Bis zum Ende des Krieges in August 1945 war dann die Ledo Road (Stilwell Road) gerade mal noch 6 Monate in Betrieb und geriet anschliessend, auch bedingt durch die langjährige Isolation Burmas von der restlichen Welt, in Vergessenheit.

KUNMING: ENDPUNKT DER ALTEN BURMASTRASSE / DER ANFANG IHRER REISE

Ihre Reise entlang der Burmastrasse beginnt in Kunming im Südwesten Chinas. Die 8 Millionen Einwohner zählende Stadt Kunming ist die Hauptstadt der Yunnan Provinz. Die Partnerstadt der Stadt Zürich liegt auf 1'800m und wird wegen dem ganzjährig angenehmen Klima auch oft die Stadt des ewigen Frühlings genannt.


Yunnan Reise nach Kunming, China: Besuch vom Yuantong Tempel aus dem 8. Jahrhundert.

Die Stadt Kunming war offiziell der Endpunkt der 1’800km langen Burmastrasse von Indien quer durch Burma nach China. Von hier wurde der Nachschub weiter nach Chongqing transportiert. Chongqing war während den Kriegsjahren die temporäre Hauptstadt von China.

Eine Reise nach Kunming ist durchaus lohnenswert. Empfehlenswert ist ein Besuch des Cui Hu Parkes (Green Lake Park) am Vormittag, wenn man den Einheimischen zuschauen kann, wie sie sich mit allerlei möglichen sportlichen Betätigungen wie Tai Ji oder Qigong auf den Tag vorbereiten. Während der Wintermonaten dient der Green Lake Park als Winterquartier für tausende von Möwen aus dem kalten Norden.

Ein kurzer Fussmarsch vom Cui Hu Park (Green Lake Park) entfernt befindet sich der Buddhistische Tempel Yuantong Si. Yuantong Si stammt ursprünglich aus dem 8. Jahrhundert und wurde später, während der Yuan Dynastie von den Mongolen vergrössert. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt Kunming sind die Ost und die Westpagoden, welche sich mitten im geschäftigen Stadtzentrum befinden. Wegen des angenehmen Klimas lässt sich die Stadt Kunming auch ganz gut mit dem Fahrrad erkunden. Kunming ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Yunnan Reise.

REISE ZUR ALTSTADT VON LIJIANG (UNESCO)


Die Altstadt von Lijiang in der Yunnan Provinz

Von Kunming aus geht die Reise mit dem komfortablen Nachtzug nach Lijiang. Die Reise mit dem Nachtzug von Kunming nach Lijiang dauert ca. 8 Stunden. Die Altstadt von Lijiang begeistert durch das Gewirr an gepflasterten Gassen und Kanälen sowie den zahlreichen, gut erhaltenen Tempel und Klöster in der Umgebung.

Die schneebedeckten Gipfel des 5596m hohen Jadedrachen Berges verleihen Lijiang so etwas wie ein „alpines“ Flair. Lijiang wurde 1996 von einem Erdbeben fast vollständig zerstört. Während dem Wiederaufbau wurde auch die UNESCO auf die Altstadt von Lijiang aufmerksam und ein Jahr später wurde Lijiang auf die Liste der UNESCO Weltkulturgüter aufgenommen.

Lohnenswert ist ein Aufstieg auf den Löwenhügel, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die Dächer der Altstadt von Lijiang geniesst. Ein kurzer Fussmarsch von der Altstadt entfernt befindet sich der Teich des schwarzen Drachens. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf den Jade Drachen Berg. Trotz des Massentourismus konnte Lijiang einen gewissen Charme behalten und ein frühmorgendlicher Rundgang durch die Altstadt sollte Bestandteil Ihrer Yunnan Reise sein.

REISE NACH SHAXI UND XIZHOU IN DER YUNNAN PROVINZ

Von Lijiang geht die Reise weiter nach Shaxi. Das Dorf Shaxi war einst eine wichtige Handelsstation an der „Tee- und Pferdestrasse“ einem Ausläufer der südlichen Seidenstrasse. Auf der „Tee- und Pferdestrasse“ wurde hauptsächlich Tee aus Xishuangbanna im Süden der Yunnan Provinz nach Tibet und umgekehrt Salz und Pferde (daher auch der Name: Tee- und Pferdestrasse) zurück nach Yunnan transportiert.


Das Dorf Shaxi in der Yunnan Provinz war einst ein wichtiger Handelsposten auf der Tee- und Pferdestrasse

In den 90er Jahren wurde das Dorf Shaxi mit Hilfe der Schweizer Regierung liebevoll restauriert. In Shaxi findet man auch leicht eine Unterkunft. Es gibt zahlreiche geschmackvolle Gästehäuser in der Nähe vom alten Dorfplatz. Die meisten dieser Unterkünfte sind im 2 oder 3 Sterne Bereich.

Auf Ihrer Reise machen Sie auch einen Abstecher zum Shibao-Berg wo Sie das Shizhong Kloster besuchen. In den Grotten über dem Shizhong Kloster kann man herrliche, buddhistische Steinskulpturen bewundern, welche vor über 1500 Jahren aus dem Sandsteinfelsen gemeisselt wurden. Wer will, kann vom Shizhong Kloster über einen einfachen Wanderweg zurück nach Shaxi wandern.

Von Shaxi aus reisen Sie weiter nach Xizhou. Das Dorf Xizhou befindet sich ca. 15km nördlich von Dali, nahe am Ufer vom Erhai See. Das Dorf Xizhou ist bekannt für die gut erhaltene Bai Architektur. Wer auf seiner Yunnan Reise auf der Suche nach Ruhe und Natur ist, dem raten wir die Unterkunft in Xizhou auszuwählen. Es gibt zahlreiche schöne Boutique Hotels, welche als Unterkunft in Xizhou in Frage kommen.

In der Gegend um Xizhou wird vor allem Landwirtschaft betrieben und die Flache Landschaft rund um den Erhai See eignet sich hervorragend für ausgedehnte Fahrradtouren. Das Dorf Xizhou eignet sich auch sehr gut als Basis für Tagesausflüge nach Weishan, Dali oder zum Montagsmarkt von Shaping.

REISE AUF DER „ALTEN BURMASTRASSE“


Die alte Burmastrasse: Nujiang Fluss

Nach einem Besuch der Altstadt von Dali biegen Sie ein auf die über 1200 km lange Burmastrasse, welche während dem 2. Weltkrieg von über 300‘000 Soldaten und Söldnern in strenger Handarbeit erstellt wurde, um die Versorgung der alliierten Truppen von Burma nach China sicherzustellen.

Auf unseren Reisen entlang der alten Burmastrasse rasen Sie nicht einfach entlang der neuen Autobahn, sondern reisen zum Teil auch gemächlich entlang der kurvenreichen Originalstrecke dieser legendären Strassenverbindung zwischen der Yunnan Provinz im Südwesten Chinas und Burma.

Kurz vor Baoshan überquert die Burmastrasse den Mekong Fluss. Die Stadt Baoshan befindet sich im Südwesten der Yunnan Provinz, auf ungefähr halber Distanz zwischen Dali und Ruili. Baoshan ist von allen Seiten umgeben von Bergen; daher auch der Name “Baoshan”, was übersetzt so viel heisst wie “Beschützt von den Bergen”. Während dem 2. Weltkrieg betrieben die alliieren Streitkräfte in Baoshan einen grossen Luftwaffenstützpunkt, von wo aus unter anderem auch die legendären „Flying Tigers“ operierten. Baoshan war damals auch ein wichtiger Zwischenstopp für die Piloten auf der «Hump Route», einer Luftbrücke der alliierten Streitkräfte für Nachschub für die Kuomintang von Assam in Indien über den Himalaya nach Kunming.

Ab Baoshan geht die Reise weiter, teilweise auf der der Originalstrecke der Burmastrasse, durch das Nujiang Tal nach Tengchong.

RUILI: REISE ÜBER DIE GRENZE VON YUNNAN NACH MYANMAR

In der Grenzstadt Ruili überqueren Sie die Grenze nach Myanmar. Die geschäftige Grenz- und Handelsstadt ist ein faszinierender Ort, nicht zuletzt auch wegen der kulturellen und ethnischen Vielfalt. Man findet hier Burmesen, Bengalen, Pakistaner, Inder und Thailänder, welche fast alle im florierenden Grenzhandel tätig sind.


Die Burmastrasse: Eine Reise mit spannenden Begegnungen und Gegensätzen

In Ruili gibt es verschiedene interessante Märkte zu besuchen wo es Waren von jenseits der Grenze zu kaufen gibt. Unterkunft ist in Ruili ausreichend vorhanden. Die Hotelauswahl in Ruili reicht vom luxuriösen 5 Sterne Hotel bis hin zur einfachen 2 Sterne Unterkunft. Seit einigen Jahren ist der Grenzübergang in Ruili zwischen Myanmar und der Yunnan Provinz auch wieder für Touristen geöffnet.

Ab Ruili Reisen Sie weiter entlang der Burmastrasse durch den hügeligen Shan Staat im Nordosten von Myanmar nach Lashio. Die Stadt Lashio ist bis heute der Endpunkt der Eisenbahnstrecke von Yangon. Hier musste der ganze Nachschub auf Lastwagen umgeladen und über die Burmastrasse quer durch den Nordosten von Burma bis nach Ruili transportiert werden.

Lashio befindet sich nur ca. 100km von der chinesischen Grenze weg und zeichnet sich durch einen florierenden Handel mit China aus. Fast 60% der Bevölkerung von Lashio sind chinesischer Abstammung.

HSIPAW: SHAN PRINZESSIN AN DER BURMASTRASSE

Von der quirligen Stadt Lashio geht die Reise weiter ins 75km entfernte Hsipaw. Der beschauliche Ort Hsipaw befindet sich auf dem Shan Plateau inmitten einer herrlichen Landschaft am Ufer vom Dutthawaddy Fluss.


Auf Ihrer Reise auf der Burmastrasse machen Sie Halt in Hsipaw im Nordosten von Myanmar

Hsipaw erlangte durch das Buch von Inge Sargent „Dämmerung über Burma, mein Leben als Shan Prinzessin“ Berühmtheit. Das Buch beschreibt das Leben von der Österreicherin Inge Sargent, welche in Amerika an der Fulbright Universität studierte und dort den burmesischen Bergbau-Studenten Sao Kya Seng auf einer Studentenparty kennenlernte. Sie verliebte sich in ihn und heiratete ihn zwei Jahre später. Erst als sie ihm in seine Heimat nach Burma folgte, erfuhr sie, dass ihr Mann kein gewöhnlicher Student, sondern ein Prinz des burmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der Shan war. Prinz Sao Kya Seng wurde 1962 von der damaligen Regierung um General Nwe Nwin entführt und getötet. Den «Palast», wo Inge Sargent damals mit Sao Kya Seng in Hsipaw gewohnt hat, darf man seit 2012 auch offiziell besichtigen.

Die entspannte Atmosphäre von Hsipaw lädt zu einem längeren Verweilen ein und ist eine willkommene Unterbrechung Ihrer Reise entlang der Burmastrasse! Eine Bootsfahrt auf dem Dutthawaddy Fluss oder eine Fahrradtour in die nähere Umgebung sind ein ganz besonderes Erlebnis. Die Unterkunft in Hsipaw ist recht einfach.

REISE MIT DER EISENBAHN VON HSIPAW NACH PYIN-O-LWIN: ZUGFAHRT ÜBER DEN GOTHEIK VIADUKT


Zugfahrt von Hsipaw nach Mandalay in Myanmar

Die Zugfahrt auf der über 100 Jahre alten Eisenbahnstrecke von Hsipaw nach Pyin Oo Lwin gehört zweifelsfrei zu den Höhepunkten Ihrer Reise entlang der Burmastrasse. In gemächlichem Tempo schaukelt der Zug durch die gebirgige Landschaft vom Shan Staat in Richtung Mandalay.

Die erste Eisenbahnstrecke in Myanmar wurde von den britischen Kolonialherren 1877 von Yangon nach Prome am Irrawaddy Fluss gebaut. 1884 kam die Line von Yangon nach Taungoo dazu, welche nach dem Fall vom Ava Königreich und der Annektierung von Nord Burma durch die Briten bis nach Mandalay verlängert wurde.

Um die Jahrhundertwende kam dann auch noch das 190km lange Teilstück von Mandalay via Hsipaw nach Lashio hinzu. Das anspruchsvolle Terrain durch die Shan-Berge war für die Ingenieure eine ganz besondere Herausforderung. Geplant war ebenfalls eine Weiterführung der Strecke bin nach China. Diese Pläne wurden aber durch den Ausbruch vom 2. Weltkrieg zurückgestellt und nie realisiert.

Auf Ihrer Fahrt vom Hsipaw nach Pyin-Oo-Lwin überqueren Sie auch den 700 Meter langen und 250 Meter hohen Gotheik Viadukt, welcher von 1899-1900 gebaut wurde. Der Gotheik Viadukt bei Hsipaw galt zu dieser Zeit die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt und war eine Meisterleistung der damaligen Brückenbaukunst.

PYIN-O-LWIN ALSO CALLED MAYMYO


Eine Kutschenfahrt in Pyin Oo Lwin (Maymyo), der ehemaligen Sommerhauptstadt der Briten

Die auf knapp 1'100 Meter über Meer gelegene beschauliche Kleinstadt Pyin-Oo-Lwin, welche während der britischen Kolonialherrschaft Maymyo genannt wurde, diente während den Sommermonaten als Hauptstadt von Myanmar.

Die vielen, zum Teil wunderbaren Kolonialhäuser von Pyin-Oo-Lwin sind bis heute stumme Zeugen von der Präsenz der einstigen Englischen Kolonialmacht. Das Kolonialflair, die staubigen Sandpisten, ein von Queen Victoria gestifteter Uhrenturm und Pferdekutschen als Taxen begeistern den Besucher immer wieder aufs Neue.

Während einer Reise nach Pyin Oo Lwin sollte man unbedingt einen Besuch vom Kandawagyi Park einplanen. Der Kandawagyi Park befindet sich am Stadtrand von Pyin Oo Lwin und ist speziell an Wochenenden ein beliebter Treffpunkt für die Einheimischen. Die gepflegte Gartenanlage wurde 1915/16 vom ehemaligen britischen Gouverneur von Burma Sir Harcourt Butler angelegt.

IDYLLISCHES YANDABO


Das romantische Dorf Yandabo am Ufer vom Irrawaddy Fluss in Myanmar

Das kleine Dorf Yandabo befindet sich am Ufer vom Irrawaddy Fluss und ist ein weiterer, spannender Zwischenhalt auf Ihrer Reise entlang der Burmastrasse. Der 2170 Kilometer lange Irrawaddy Fluss ist die Lebensader von Myanmar und dient gleichzeitig auch als wichtiger Handelsweg.

Für Myanmar ist das Dorf Yandabo aus historischer Sicht von Bedeutung, weil hier 1826 das Friedensabkommen zwischen dem Ava Königreich und der Britischen Ost-India-Company abgeschlossen wurde. Der «Vertrag von Yandabo» beendete den ersten von drei Burmakriegen und markiert den Beginn der Britischen Kolonialherrschaft in Burma.

Das Dorf Yandabo ist heutzutage eher bekannt für seine hochwertigen Töpfereiarbeiten. Seit über 200 Jahren werden in Yandabo Tontöpfe in allen Formen und Variationen in Handarbeit kunstvoll angefertigt. Die Übernachtung in Yandabo erfolgt in einem geschmackvollen, kleinen Hotel mit Blick auf den Irrawaddy Fluss.

BOOTSFAHRT VON YANDABO IN DIE TEMPELSTADT BAGAN


Inspiration über 1000 Jahre: Die Tempelstadt Bagan in Myanmar

In gemächlichem Tempo schippern Sie flussabwärts auf dem Irrawaddy Fluss in Richtung Tempelstadt Bagan.

Die Stadt Bagan liegt im Zentrum von Myanmar etwa 150km südwestlich der Stadt Mandalay am Ufer vom Irrawaddy Fluss. Mit über 2000 antiken Tempeln und Pagoden zählt Bagan zweifellos zu den eindrucksvollsten archäologischen Stätten der Welt. Bereits im ersten Jahrtausend nach Christus entstanden die ersten religiösen Bauten in der Gegend um Bagan.

Die wahre Blütezeit von Bagan begann jedoch mit König Anawrahta im Jahr 1044, der auch die Schlangen-Priester zugunsten des Therravada-Buddhismus aus der Stadt vertrieb und Bagan zur Hauptstadt eines einflussreichen Ersten Burmesischen Königreiches entwickelte. In dieser Zeit entstanden auch die meisten der kolossalen, eindrücklichen Ziegelstein-Bauten rund um Bagan, deren Dimensionen und Strukturen den Besucher auch noch 1000 Jahre später in ungläubiges Staunen versetzten.

Bewegt man sich durch die imposanten historischen Bauten erhält man eine Vorstellung von der einstigen Pracht der Stadt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch ein Flug mit einem Heissluftballon über die Tempelstadt Bagan bei Sonnenaufgang.

YANGON, DIE EHEMALIGE HAUPTSTADT VON MYANMAR


Die Shwedagon Pagoda von Yangon und ein würdiger Abschluss Ihrer Reise entlang der Burmastrasse

Obwohl die politische Hauptstadt 2005 ins Landesinnere nach Naypyidaw verlegt wurde, ist die Stadt Yangon nach wie vor das wirtschaftliche Zentrum von Myanmar. Bis 1755 hiess die Stadt Dagon und gehörte zum Reich der Mon. Ihre Ursprünge gehen auf das 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Nach der Unterwerfung aller Städte der Mon durch den birmanischen König Alaungphaya machte dieser die Stadt Dagon im Jahre 1755 zur Hauptstadt des birmanischen Reichs. Er benannte die Stadt um in Yangon, was übersetzt 'Ende des Streits' bedeutet.

Yangon ist eine faszinierende Stadt wo es allerhand zu entdecken gibt. Das Zentrum der Stadt begeistert vor allem durch seine, mittlerweile zum Teil schön restaurierten Kolonialbauten aus der Zeit der Englischen Kolonialherrschaft. Die meisten dieser Bauten befinden sich zwischen der Merchant Street und der Strand Road. Lohnenswert ist auch eine Entdeckungstour zu Fuss durch die zahlreichen, parallel verlaufenden Strassen zwischen der 17. Und 23. Strasse, wo man kaum auf Touristen trifft und man einen guten Einblick ins täglich Leben der Einheimischen bekommt. Das geographische Zentrum der Stadt ist die golden glänzende Sule Pagode an der Kreuzung von Mahabandola Street und Sule Road. Von diesem Bauwerk aus werden alle Entfernungen in die übrigen Ecken des Landes berechnet.

Bei einer Reise nach Yangon darf selbstverständlich das Wahrzeichen der Stadt, die Shwedagon Pagode nicht fehlen. Die Shwedagon Pagode erhebt sich majestätisch auf einem Hügel etwas nördlich von Stadtzentrum von Yangon, ihr zentraler Stupa, der glockenförmige Turm, ist schon von weither sichtbar. Ein ganz spezielles Erlebnis ist der Besuch der Shwedagon Pagode am frühen Abend, wenn das künstliche Licht der Scheinwerfer dasjenige der untergehenden Sonnen ablöst, und sich die goldene Pagode kontrastreich vom dunklen Nachthimmel über Yangon abzuheben beginnt.

Karte

Tag 1:   ANKUNFT IN KUNMING, HAUPTSTADT DER YUNNAN PROVINZ


Ihre Reise entlang der alten Burmastrasse beginnt in Kunming, Yunnan Provinz

Ihre Reise entlang der Burmastrasse beginnt mit der Ankunft in Kunming, der Hauptstadt Yunnan Provinz und Partnerstadt von Zürich.

Die Stadt Kunming befindet sich auf dem Yunnan-Guizhou Plateau auf 1900 Meter über Meer und zählt ungefähr 7 Millionen Einwohner. Fast das ganze Jahr über herrscht in Kunming ein angenehmes, frühlingshaftes Klima, was der Stadt auch den Namen “Stadt des ewigen Frühlings“ eingebracht hat.

Je nach Ankunftszeit machen wir einen ersten kurzen Standrundgang zu Fuss. Sie besuchen die Ost-West Pagoden aus dem 9. Jahrhundert sowie die ehemaligen Stadttore der Stadt (Jin Ma Bi Ji).

Übernachtung in Kunming.

Tag 2:   KUNMING - GREEN LAKE PARK - STEINWALD - NACHTZUG NACH LIJIANG


Reise zum Steinwald bei Kunming, Yunnan Provinz

Rundgang durch den idyllischen Cui Hu Park, wo sich viele Einheimische einfinden um sich mit unterschiedlichen sportlichen Betätigungen wie Tai Ji oder Qi Gong auf den Tag vorzubereiten.

Anschliessend Fahrt zum Steinwald von Lunan wo Regen und Erosion in Millionen von Jahren eine eindrückliche Naturlandschaft hinterlassen haben.

Die bizarr geformtenFelsnadeln gehören zu den bemerkenswertesten Naturphänomenen Chinas. Ausserdem erfahren Sie mehr über die Lebensgewohnheiten der hier ansässigen, ethnischen Minderheit der Sani. Zusammen mit Ihrem Guide machen Sie einen ausgedehnten Rundgang durch den Steinwald von Lunan.

Rückfahrt nach Kunming, wo Sie Ihre Reise im Nachtzug nach Lijiang antreten.

Übernachtung im Nachtzug nach Lijiang.

Tag 3:   REISE ENTLANG DER ALTEN BURMASTRASSE: ALTSTADT LIJIANG


Naxi ethnische Minderheit in Lijiang

Ankunft am Bahnhof von Lijiang und Transfer zur Altstadt.

Die Altstadt von Lijiang begeistert vor allem durch sein Gewirr an gepflasterten Gassen und Kanälen sowie den zahlreichen, gut erhaltenen Tempel und Klöster in der Umgebung. Die schneebedeckten Gipfel des 5596m hohen Jadedrachen Berges verleihen Lijiang so etwas wie ein „alpines“ Flair.

Bei einem Rundgang durch die pittoreske Altstadt erfahren Sie mehr über die Besonderheiten und Geheimnisse der mystischen Naxi Kultur.

Besuch des romantischen Parks "Teich des schwarzen Drachens", von wo aus man einen schönen Blick auf den "Jade Drachen Berg" (Yu Long Shan) hat.

Anschliessend fahren Sie nach Yu Hu village, ein romantisches Dorf wo der berühmte österreichisch/amerikanische Botaniker Joseph Rock von 1922 bis 1949 gelebt hat. 

Übernachtung in Lijiang.

Tag 4:   LIJIANG - SHAXI - XIZHOU


Reise in die Vergangenheit: Das Dorf Shaxi, einst Umschlagplatz für Waren auf der Tee-und Pferdestrasse

Ihre Reise entlang der alten Burmastrasse geht weiter nach Shaxi. Unterwegs machen Sie einen Abstecher zum Shibao Berg. Sie erkunden die zahlreichen Tempel und Pavillons aus verschiedenen Dynastien und bewundern die über 1300 Jahre alten Felszeichnungen.

Weiterfahrt nach Shaxi. Das wenig bekannte Bai Dorf Shaxi befindet sich in der landschaftlich reizvollen Gegend des Shaxi Tales. Shaxi war einst eine wohlhabende Handelsstation an der “Tee- und Pferdestrasse“, einer alten Handelsroute zwischen Yunnan und Tibet. Sie machen einen Rundgang durch das idyllische Dorf. 

Anschliessend Weiterfahrt  nach Xizhou.

Das Dorf Xizhou ist bekannt für seine gut erhaltene Bai Architektur. Sie machen einen Rundgang durch die Altstadt. Dabei besuchen Sie auch die ehemalige Residenz der Familie Yan, ein wunderbares Holzhaus mit zahlreichen Innenhöfen, welches um das Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Übernachtung in einem geschmackvoll eingerichteten Boutique Hotel.

Tag 5:   REISE AUF DER ALTEN BURMASTRASSE: XIZHOU - DALI - BAOSHAN


Mekong Fluss in Yunnan, China

Per Fahrrad oder mit einer traditionellen Pferdekutsche fahren Sie zum Ufer vom Erhai See. Ein kurzer Spaziergang bringt Sie auf eine Landzunge von wo aus man einen schönen Blick auf den See hat. Fahrt nach Dali.

Die Altstadt von Dali befindet sich am westlichen Ufer des idyllischen Erhai Sees am Fuss des eindrücklichen, bis zu 4000m hohen Cang Gebirgszuges.

Im 9. Jahrhundert war Dali die Hauptstadt des riesigen Nanzhao und später des Dali Königreiches, bevor die historische Stadt 400 Jahre später von den Mongolen überrannt wurde.  Sie machen einen Rundgang durch die Altstadt.

Nach dem Mittagessen fahren Sie entlang der alten Burma-Strasse, durch wunderbare Landschaft nach Baoshan. Die alte Burma Strasse wurde während des 2. Weltkrieges gebaut als vorrückende japanische Streitkräfte die Versorgungswege vom südlichen Burma abschnitten.

Unter enormen Anstrengungen baute die amerikanische Armee unter der Führung von General Joseph Stilwell eine Strasse von Ledo in Indien quer durch den Norden Burmas nach Kunming in China. 

Unterkunft in Baoshan.

Tag 6:   BAOSHAN - TENGCHONG 


Marco Polo soll ihn bereits auf seinen China Reisen besucht habe: Wo Fo Tempel bei Baoshan

Besuch des idyllischen Wo Fo Si Tempels mit einem aus Burma stammenden Jade-Buddha.

Sie verlassen Baoshan und fahren weitgehend entlang der Originalstrecke der alten Burmastrasse in Richtung Tengchong. Durch herrliche Landschaft entlang der kurvenreichen Strecke erreichen wir zunächst das imposante und fruchtbare Nujiang Tal.

Der Nujiang (in Burma Thanlwin oder Salween) Fluss fliesst von Tibet her kommend durch China und Myanmar, wo er sich nach 2800 km in die Andaman See ergiesst.

Sie überqueren den Nujiang Fluss und fahren weiter durch das eindrückliche Gaoligong Massiv nach Tengchong. Die rasant wachsende Stadt Tengchong war einst, und ist es bis heute, ein wichtiger Handelposten für Waren aus Burma. Einen grossen Teil seines Reichtums verdankt Tengchong dem Jadehandel mit Burma.

Übernachtung in Tengchong.

Tag 7:   DIE BURMASTRASSE: TENGCHONG - RUILI

Das Gebiet um Tengchong ist bekannt für seine seismologischen Aktivitäten. Die Stadt wird von über 90 erloschenen Vulkankegeln umgeben und die zahlreichen heissen Quellen sind beliebte Ausflugsziele für die Einheimischen.

Am frühen Morgen fahren Sie zu den nahegelegenen heissen Quellen. Nach einem Rundgang durch die zahlreichen brodelnden und dampfenden Teiche fahren wir weiter zum Museum von Tengchong, welches mit einer informativen Ausstellung über die alte Burmastrasse aufwartet.

Die anschliessende Weiterfahrt führt durch die abwechslungsreiche Berglandschaft Südwest Chinas nach Ruili.

Wer noch Energie verspürt kann am Abend den geschäftigen Nachtmarkt von Ruili besichtigen.

Tag 8:   RUILI - MUSE - HSIPAW


Die Grenzeüberschreitung von Yunnan nach Myanmar erfolgt beim Grenzposten in Ruili, Yunnan Provinz

Sie passieren die Grenze nach Burma, die erst seit einigen Jahren für Touristen geöffnet ist.

Nach Erledigen der Grenzformalitäten erreichen wir den burmesischen Ort Muse, der sich durch die Grenzöffnung überwiegend dem Handel mit China zugewandt hat. In den umliegenden Dörfern leben zahlreiche Minderheiten der Lisu, Kachin, Palaung und Shan, die sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten haben.

Auf der berühmt-berüchtigten „Alten Burmastrasse“ reisen Sie weiter nach Lashio. Die Stadt Lashio ist nach wie vor der Endpunkt der Burma Railway und war, bis zur japanischen Invasion 1941, der Ausgangspunkt der legendären Burmastrasse.

Weiterfahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Shan Hochlandes nach Hsipaw. Das beschauliche Dorf Hsipaw befindet sich inmitten einer herrlichen Landschaft am Ufer des Dutthawaddy Flusses. Hsipaw erlangte durch das Buch von Inge Sargent „Dämmerung über Burma, Mein Leben als Shan Prinzessin“ Berühmtheit. Rundgang durch Hsipaw.

Übernachtung in einfacher Unterkunft in Hsipaw.

Tag 9:  HSIPAW


Ein wichtiger Bestandteil unserer Reisen: Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung

Mit einem einheimischen Boot fahren wir auf dem Dutthtawaddy Fluss während einer Stunde flussaufwärts. Kurzer Spaziergang durch Zitronen-, Orangen-, Ananas – und Teakplantagen. Zudem besuchen wir ein über 150 Jahre altes Kloster in der Umgebung. 

Auf der Rückfahrt nach Hsipaw besuchen Sie das Shan Dorf Sune Lon. Kurz nach Mittag sind wir wieder zurück in Hsipaw.

Nach dem Mittagessen besuchen wir eine Fabrik wo die, mittlerweile über Burmas Landesgrenzen hinaus bekannten, Cheroot Zigarren hergestellt werden. Ebenfalls schauen wir bei der lokalen Pop Corn Produktion zu und besuchen anschliessend die lokale Nudel Fabrik.  Den Sonnenuntergang geniessen wir vom Thein Taung Hill aus.

Übernachtung in Hsipaw.

Tag 10:   HSIPAW - GOTHEIK VIADUKT- MAYMYO


Spannende Zugfahrt über die Eisenbahnbrücke bei Gotheik, Shan Staat

Sie besteigen wir den Zug in Richtung Maymyo (Phyn-Oo-Lwin) und reisen entlang einer der wohl eindrücklichsten Zugstrecken ganz Asiens: Die 4 -stündige Zugfahrt führt unter anderem über  über den ca. 700 m langen Goktheik Viadukt, der über eine ca. 300m tiefe Schlucht führt.

Die faszinierende Eisenbahnbrücke wurde von der Pennsylvania Steel Company vor über 100 Jahren gebaut. Sie erreichen Naung Cho, wo wir aus dem Zug aussteigen und mit unserem Fahrzeug weiter fahren.

Sie erreichen die ehemalige britische Sommer-Hauptstadt Maymyo: ein pittoresker Bergort, der aufgrund seines angenehmen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen ist.

Neben dem botanischen Garten, der von Colonel May eingerichtet wurde, haben sich zahlreiche architektonische Relikte aus der Kolonialzeit der Engländer erhalten.

Übernachtung in Pyin Oo Lwin.

Tag 11:   MAYMYO - MANDALAY


Die vielen Kolonialgebäude in Pyin Oo Lwin (Maymyo) sind ein Überbleibsel der Britischen Kolonialzeit

Am Morgen besuchen wir den geschäftigen und bunten Morgenmarkt von Lashio wo Angehörige der verschiedenen, in den umliegenden Bergen ansässigen, ethnischen Gruppen ihre Einkäufe tätigen. Ebenfalls besuchen wir den Kandawgyi Park, ein schöner botanischer Garten welcher vom ehemaligen Gouverneur in Burma,  Sir Harcourt Butler 1915/16 angelegt wurde.

Mit Pferdekutschen machen wir eine Rundfahrt durch die beschauliche Stadt mit seinem farbenprächtigen Vielvölkergemisch. Die vielen, wunderbaren Kolonialhäuser, an denen wir vorbeifahren sind bis heute stumme Zeugen der einst starken Präsenz der englischen Kolonialmacht.

Die gemächliche Fahrt führt auch am Purcell Tower vorbei, einem Geschenk der Königin Victoria. Auch statten wir der 100 Jahre alten Kirche einen Besuch ab.

Weiterfahrt durch abwechslungsreiche Landschaft nach Mandalay.

Tag 12:   MANDALAY - AMARAPURA - AVA - MANDALAY


Die U-Bein Brücke bei Mandalay  ist über 150 Jahre alte und komplett aus Tea Holz gebaut

Mandalay ist die zweitgrösste Stadt von Myanmar. Die Stadt wurde 1857 von König Mindon gegründet und diente bis 1885 als Sitz des Königs sowie als Landeshauptstadt.

Sie machen eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Irrawaddy Fluss nach Mingun (ca. 45 Min). Im Jahre 1790 veranlasste König Bodawpaya den Bau der Mingun Pagode. Mit einer Höhe von 150 m auf einer Seitenlänge von 150m sollte es die größte Pagode der Welt werden. Durch den Tod des Königs wurde die Pagode jedoch nie fertig gebaut. 

Von Mingun geht es in gemächlichem Tempo flussabwärts nach Ava. Mit der Pferdekutsche machen Sie eine Rundfahrt durch die eindrücklichen Ruinen von Ava, welche zwischen 1364 und 1527 als Hauptstadt des Ava Königreiches diente. Fahrt nach Amarapura wo Sie das Mahagandayone Kloster besuchen. Die nahegelegene, 1.2km lange U-Bein Brücke stammt aus dem Jahre 1851 und gilt bis heute als die längste Teak-Holz Brücke der Welt. Auf der Rückfahrt nach Mandalay besuchen Sie das über 400 Jahre alte Bargayar Kloster. Das Bargayar Kloster ist vollständig aus Teak-Holz gebaut und begeistert durch seine einmaligen Holzarbeiten.

Tag 13:   REISE VON MANDALAY NACH YANDABO


Eindrücke aus Yandabo am Irrawaddy Fluss

Fahrt auf den Mandalay Hill, von wo aus man eine schöne Aussicht auf die Stadt Mandalay und das Mandalay Fort geniesst. Anschliessend statten Sie der berühmten Kuthodaw Pagode einen Besuch ab. Die 729 Marmorplatten mit den eingemeisselten heiligen Buddhistischen Schriften gelten als das "grösste Buch der Welt".

Ebenfalls besuchen Sie das Shwenandaw Kloster. Der wunderbare Holzbau aus dem 19. Jahrhundert mit seinen wertvollen Holzornamenten ist eines der schönsten Klöster in Myanmar und weitgehend im Originalzustand erhalten.

Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaft nach Yandabo. Das Dorf Yandabo befindet sich am Irrawaddy Fluss und ist bekannt für die traditionelle Herstellung von Tontöpfen. In Yandabo wurde am 24. Februar 1826 nach dem Ersten Anglo-Burmesischen Krieg (1823-26) das Friedensabkommen von Yandabo unterzeichnet.

Check-in im schönen Yandabo Home Hotel.


Ihre Unterkunft in Yandabo mit Blick auf den Irrawaddy Fluss

Bei einem Rundgang durch das Dorf erfahren Sie von Ihrem Guide viel Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der einheimischen Bevölkerung.

Mit der lokalen Fähre geht es zusammen mit den Einheimischen zum Dorf Pan Nyo. Das Dorf Pan Nyo ist bekannt für seine schönen und kräftigen Wasserbüffel! Hier gibt es garantiert die eine oder andere einmalige Fotogelegenheit!

Rückfahrt nach Yandabo.

Übernachtung in Yandabo. Das idyllische Yandabo Home Hotel befindet sich direkt am Ufer vom Irrawaddy Fluss. Die 12 Zimmer sind im lokalen Styl gebaut, haben aber trotzdem Annehmlichkeiten wie Wifi und Fernseher. Ein Frühstück im Yandabo Home Hotel mit Blick auf den Irrawaddy Fluss wird Ihnen in unvergesslicher Erinnerung bleiben!

Tag 14:   BOOTSFAHRT AUF DEM IRRAWADDY FLUSS NACH BAGAN


Reise entlang der Burmastrasse: Der Irrawaddy Fluss bei Yandabo, Myanmar

Frühstück in entspannter Atmosphäre. Danach geht es in gemächlichem Tempo per Boot auf dem Irrawaddy Fluss in Richtung Bagan.

Mit einer Länge von 2170km ist der Irrawaddy der grösste und wichtigste Fluss von Myanmar. Der Irrawaddy entsteht nördlich von Myktyina durch den Zusammenfluss der beiden Flüsse Maika und Malika, welche wiederum ihre Quellen im nördlichen Kachin Staat und zum Teil in China haben.

Sie legen einen Halt in Pakkoku ein, wo Sie die Tempelhöhle Kyauk Gu Ohnmin besuchen. Ebenfalls besuchen wir eine Fabrik, wo die bekannten burmesischen Slippers hergestellt werden.

Gegen 17h00 erreichen Sie Bagan. Abholung am Pier und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Bagan.

Tag 15:   DIE TEMPELSTADT BAGAN


Die alte Burmastrasse: Eindruckvolles Bagan

Sie machen eine Entdeckungstour mit dem Fahrrad ins nahegelegene Dorf Taung Bi und erhalten bei einem Marktbesuch einen hautnahen Einblick in das Leben der einheimischen Bevölkerung. Sie besuchen die Shwezigon Pagode, welche der Gründer von Bagan, König Anawratha, im 11. Jahrhundert bauen liess und bis heute das religiöse Zentrum von Bagan darstellt.

Sie bestaunen die wunderbaren Wandmalereien des Byauk Gyi Tempels und besuchen ausserdem den Htilominlo Tempel, welcher ebenfalls durch seine feinen Wandmalereien und Fresken begeistert. Der Htilominlo Tempel ist der letzte im Bamar Styl erbaute Tempel in Bagan, er stammt aus dem Jahre 1218. Ein Höhepunkt bildet der Besuch des Ananda Tempels mit vier stehenden Buddhas.

Gemütlicher Bummel durch das Dorf Myinkaba welches bekannt ist für seine traditionellen Lackwarenwerkstätten. Fahrt zum grössten Tempel in Bagan dem Dhammayangyi Tempel. Dieser kolossale, pyramidenförmige Tempel stammt aus dem Jahre 1181 und wurde von King Naratu gebaut.

Anschliessend geht es mit einer Pferdekutsche zur Pyathagyi Pagoda, von wo aus wir den Sonnenuntergang über den Tempeln von Bagan bewundern wollen.

Tag 16:   BAGAN - GOLDEN GLÄNZENDE METROPOLE YANGON

Flug (ca. 1 Std.) nach Yangon. Mit einer Besichtigungstour wollen wir die Sehenswürdigkeiten der liebenswürdigen Stadt am Yangon Fluss erkunden. Bis 2009 war Yangon die Hauptstadt von Myanmar bevor diese nach Naypyidaw im Landesinnern von Myanmar verlegt wurde.
Abholung und Transfer ins Hotel im Zentrum, wo sich auch die imposanten Kolonialgebäude befinden, ein Vermächtnis der einstigen Britischen Kolonialherrschaft.


Dier Besuch der Shwegadon Pagode in Yangon bildet den Abschluss Ihrer Reise entlang der Burmastrasse

Zu Fuss machen Sie vom Hotel aus einen Rundgang durch die faszinierende, ehemalige Kolonialstadt. Neben der Sule Pagode steht auch ein Besuch des chinesischen sowie des indischen Viertels auf dem Programm. Ausserdem besuchen Sie ein lokales Teehaus, wo es zahlreiche, interessante lokale Snacks zu probieren gibt!

Viel Zeit nehmen wir uns für die berühmte Shwedagon Pagode, dem Wahrzeichen von Yangon. Durch die Hintertüre betreten wir die faszinierende Tempelanlage, welche die 110 Meter hohe Pagode umgibt. Sie erhalten einen Einblick in den Theravada Buddhismus und erfahren dabei wie der Burmesische Buddhismus sehr stark mit dem Glauben an Geister – den sogenannten Nats“ zusammenhängt.

Die malerische Stimmung beim Abendlicht bereitet uns einen unvergesslichen Abschied von einer Reise entlang der alten Burmastrasse vom tibetischen Hochland bis zu den golden glänzenden Pagoden von Yangon. Übernachtung in Yangon.

Tipp für Yangon: Wenn Sie Lust haben, so können Sie nach der Tour im geschmackvollen Gekko Restaurant an der Merchant Street bei einem Cocktail oder Abendessen in die koloniale Vergangenheit zurückversetzen lassen. (Ganz einfach zu Fuss von Ihrem Hotel aus erreichbar).

 Tag 17:   YANGON ABREISE

Transfer zum Flughafen. Ende Ihrer Reise Entlang der alten Burmastrasse von Yunnan nach Myanmar.

 

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Die Alte Burmastrasse mit Flussfahrt nach Yandabo

Dauer:
15-17 Tage
Überland Reise von Lijiang nach Yangon
Tour Art:
Überland Reisen, Privatreise

Reisen gleicher Dauer