6-8 days

Die Alte Burmastrasse Kompakt

Überland Reise von Kunming bis nach Mandalay

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Eine Reise auf der legendären Burmastrasse durch traumhafte Landschaften von Kunming, der Hauptstadt der Yunnan Provinz quer durch den Shan Staat im Nordosten von Myanmar(Burma) bis in die ehemalige Königsstadt Mandalay. Die Reise "Burmastrasse Kompakt" ist eine komprimierte, abwechslungreiche Reise voll von Kontrasten und Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Eine Reise die begeistert! Ideal für Reisende mit wenig Zeit oder kleinem Budget.

Reisebeschreibung

Eine Reise entlang der berüchtigten Burmastrasse im Südwesten der Yunnan Provinz.

Überland Reise von Yunnan nach Burma

Eine Reise entlang der legendären «Burmastrasse» von der Yunnan Provinz im Südwesten Chinas bis nach Mandalay in Myanmar (Burma) ist kulturell, ethnisch und landschaftlich ein ganz besonderes Reise-Erlebnis.

Von Kunming, der Hauptstadt der Yunnan Provinz fahren Sie entlang der legendären Burmastrasse bis nach Mandalay in Myanmar und erfahren dabei viel Wissenswertes über die Geschichte der Burmastrasse und deren Rolle während dem 2. Weltkrieg.

Die Burmastrasse war eigentlich schon immer ein Handelsweg zwischen der Yunnan Provinz und Burma. Doch während dem 2. Weltkrieg, als das östliche China sowie ganz Indochina durch die Japaner ab 1941 besetzt - und somit von den westlichen Nachschubwegen abgeschnitten waren - kam diesem unscheinbaren Handelsweg in der Yunnan Provinz im Südwestlichsten Zipfel von China plötzlich eine wichtige Bedeutung zu.

Ihre Reise entlang der legendären "alten Burmastrasse" endet in Mandalay in Myanmar. Eine spannende, fazettenreiche Reise, welche Sie begeistern wird!
 

Der Bau der Burmastrasse

Unter enormen Anstrengungen wurde der Bau der Burmastrasse vorangetrieben

Von 1937-38 wurde speziell der Chinesische Teil der alten Burmastrasse von Ruili bis Kunming unter enormem Aufwand ausgebaut. Bis zu 200'000 chinesische Arbeiter waren am Ausbau der Burmastrasse durch die gebirgige Landschaft der der Yunnan Provinz in Südwest China beteiligt.

Bis zur Eroberung Burmas durch die Japaner 1942 war die Burmastrasse der einzige Nachschubweg der Alliierten für die Kuomintang Truppen von Chiang Kai Shek.

Die Waren wurden im Hafen von Rangoon auf die Eisenbahn der Burma Railway umgeladen. Von Rangoon aus wurden die Waren mit der Eisenbahn via Mandalay nach Lashio transportiert, und dann weiter per Lastwagen über die Burmastrasse quer durch den gebirgigen Shan Staat im Nordosten Burmas bis nach Ruili, der Grenzstadt zu China. Von Ruili wurde der Nachschub dann weiter auf dem soeben ausgebauten chinesischen Teil der Burmastrasse via Baoshan nach Kunming und weiter nach Chongqing transportiert. Chongqing war damals das Hauptquartier von Chiang Kai Shek und während kurzer Zeit die Hauptstadt von China.

„The Hump“ Route

Mit der Besetzung Burmas durch die Japaner 1942 wurde der Nachschub von Waffen und Munition für die Kuomintang via die Burmastrasse unterbrochen.

Nach der Schliessung der Burmastrasse erfolgte die Versorgung Chinas aus der Luft

Die alliierten Streitkräfte waren dann gezwungen den ganzen Nachschub für die Kuomintang über eine Luftbrücke von Assam in Indien über den Himalaya nach China zu fliegen.

Die Route über die südlichen Ausläufer des Himalaya Gebirges wurde von den Piloten meisten nur als «The Hump» bezeichnet. Starke Winde, unzureichende Navigationsgeräte, grosse Flughöhen und schlechtes Wetter machten diese Transportflüge über «The Hump» zu einem gefährlichen Unterfangen.

Bis zum Einsatz der «Flying Tigers» waren die schwerfälligen Transportflugzeuge zudem auch leichte Beute für die Japanischen Jagdflugzeuge. Fast 400 Flugzeuge gingen während dieser Operation auf der «Hump-Route» verloren. Von 1942-45 wurden insgesamt 650000 Tonnen Material über «den Hump» auf dem Luftweg nach China transportiert.

Die Ledo Road (Stilwell Road)

Burmastrasse: Joseph Stilwell mit Chiang Kai Chek

Noch während der Rückeroberung von Nord Burma durch die alliierten Streitkräfte 1945 liess General Joseph Stilwell unter enormen Aufwand und unter schwierigsten Bedingungen eine Strasse von Ledo in Indien bis nach Mong Yu durch den Dschungel Nord Burmas schlagen, wo die Strasse dann auf die ursprüngliche Burmastrasse nach Wanding sowie Kunming traf.

Diese 750km lange Strassenverbindung bekam den Namen «Ledo Road», wird aber auch oft als «Stilwell Road» bezeichnet.

Somit war der chinesische Teil der Burmastrasse in der Yunnan Provinz wieder für Nachschub geöffnet.

Bis zum Ende des Krieges 1945 war dann die Ledo Road (Stilwell Road) nur noch 6 Monate in Betrieb und geriet anschliessend, auch bedingt durch die langjährige Isolation Burmas von der restlichen Welt, in Vergessenheit.

Ihre Reise auf der Burmastrasse beginnt in Kunming, Hauptstadt der Yunnan Provinz

Eine Reise nach Kunming, Stadt des ewigen Frühlings und Hauptstadt von Yunnan

Ihre Reise entlang der Burmastrasse beginnt in Kunming, dem eigentlichen Endpunkt der Burmastrasse.

Kunming ist die Hauptstadt der Yunnan Provinz. Das ganzjährig angenehme Klima verleiht Kunming einen ganz besonderen Charme, und oft wird Kunming auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bezeichnet.

Trotz der riesigen Ausdehnung ist die 8 Millionen Stadt Kunming recht überschaubar, und es ist relativ einfach sich zurecht zu finden.

Im Gegensatz zu anderen chinesischen Städten ist die Luft in Kunming vergleichsweise gut. Da die meisten Sehenswürdigkeiten von Kunming zentral liegen, lässt sich Kunming sehr einfach mit dem Fahrrad entdecken.

Reise im Schnellzug von Kunming nach Dali

Am Morgen holen wir Sie im Hotel ab und bringen Sie zum Bahnhof von Kunming für Ihre Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Kunming nach Dali. 

Zugfahrt von Kunming nach Dali in Yunnan, China

Die Reise mit dem modernen Schnellzug dauert nur gerade 2 Stunden. Eine Fahrt mit der Eisenbahn in China  ist auch eine gute Gelegenheit mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen.

Kurz vor Mittag erreichen Sie Xiaguan, wo sich der Bahnhof von Dali befindet. Vom Bahnhof Xiaguan bis zur Altstadt von Dali sind es noch einmal ca. 15km. Sie werden in Xiaguan von Ihrem Guide abgeholt. Zusammen fahren Sie zur Altstadt von Dali.

Die Altstadt von Dali befindet sich am westlichen Ufer vom Erhai See im Schatten vom Cang Gebirge in der Yunnan Provinz im Südwesten von China. Nach Ankunft in Dali haben Sie Zeit die Altstadt zu erkunden oder Sie machen einen Fahrradtour zum nahegelegenen Erhai See.

Reise via die alte Burmastrasse von Dali über Baoshan nach Tengchong

Von Dali geht die Reise entlang der Burmastrasse erst nach Baoshan. Vor Baoshan überquert die Burmastrasse den Mekong Fluss. Der Mekong Fluss hat seine Quelle in den Tangula Bergen im Tibet und mündet in Südvietnam ins Südchinesische Meer.

Blick auf den Mekong Fluss bei Baoshan

Anschliessend geht die Reise weiter zum Teil entlang der Originalstrecke der Burmastrasse durch das fruchtbare Nujiang Tal. Der Nujiang Fluss entspringt ebenfalls im tibetischen Hochland und bildet weiter nördlich zusammen mit dem Mekong und dem Yangtse die „3-parallelen-Flüsse“. In Burma wird der Nujiang Fluss zum Salween Fluss.

Die Reise auf der Burmastrasse geht weiter durch die Gaoligong Bergmassiv in östlicher Richtung nach Tengchong. Die Stadt Tengchong befindet sich direkt auf der Verwerfung des Indischen Subkontinentes sowie des Asiatischen Kontinentes auf einer Höhe von 1’650m. Deshalb findet man rund um Tengchong zahlreiche erloschene Vulkane und viele natürliche, bei den Einheimischen beliebte, heisse Quellen.

Sie unterbrechen die Reise in Tengchong und besuchen das Museum mit einer interessanten Ausstellung über die Burmastrasse sowie den heftigen Kriegshandlungen im „Burma-India-China-Theater“ während dem 2. Weltkrieg. Der Besuch des Tengchong Museums ist durchaus empfehlenswert.

Über die Grenze von Yunnan nach Myanmar auf der Burmastrasse

Durch die faszinierende Landschaft von West Yunnan geht die Reise in südlicher Richtung in die Grenzstadt Ruili. Lange Zeit war Ruili ein verschlafenes Nest an der Grenze zu Myanmar, welches ein recht abgeschiedenes Dasein fristete.
Seit der offiziellen Grenzöffnung 1992 hat sich Ruili sehr schnell zu einer geschäftigen Stadt entwickelt, welche hauptsächlich vom, sowohl legalen wie auch illegalen, Handel mit dem Nachbarland lebt. Wer Lust verspürt kann in Ruili den Nachtmarkt besuchen.

Reise entlang der alten Burmastrasse durch das Gaoligong Gebirge im Südwesten der Yunnan Provinz

Von Ruili aus überqueren Sie die Grenze von Yunnan nach Burma. Nach der Erledigung der Zollformalitäten fahren Sie weiter durch das Hochland des Shan Staates im Nordosten von Burma, weiterhin entlang der Burmastrasse, bis nach Lashio. Bis vor wenigen Jahren war diese Strasse für Ausländer noch komplett gesperrt. Während dem 2. Weltkrieg wurden in Lashio die Waren von der Eisenbahn auf Lastwagen umgeladen und über die Burmastrasse bis nach Kunming transportiert. Lashio ist bis heute das Ende der Burma Railway und auch das Ende der „alten Burmastrasse“.

Die Reise geht weiter nach Hsipaw, ein kleines Dorf an der Eisenbahnlinie von Mandalay nach Lashio. Durch das Buch von Inge Sargent „Dämmerung über Burma, Mein Leben als Shan Prinzessin“ erlangte Hsipaw Berühmtheit. Das Buch beschreibt die tragische und wahre Geschichte vom Shan Prinzen Sao Kya Seng, welcher 1962 von der damaligen Regierung verschleppt und getötet wurde. Die herrliche Gegend um Hsipaw mit dem Dhuttawaddy Fluss wird Sie begeistern!

Zugfahrt in die ehemalige Sommerhauptstadt Pyin Oo Lwin (Maymyo)

Begegnungen mit den Einheimischen auf der Alten Burmastrasse

Sie besteigen den Zug der Burma Railway und fahren in gemächlichem Tempo in Richtung Pyin-Oo Lwin. Der Höhepunkt bildet die Fahrt über den 700 Meter langen und 250 Meter hohen Gotheik Viadukt, welcher von 1899-1900 gebaut wurde. Beim Bahnhof Naung Cho hinter dem Gotheik Viadukt verlassen Sie den Zug und fahren mit unserem Auto nach Pyin Oo Lwin (Maymyo).

Die beschauliche Kleinstadt Pyin-Oo-Lwin, welches während der britischen Kolonialherrschaft Maymyo genannt wurde, diente während den Sommermonaten als Hauptstadt von Myanmar. Somit konnten die britischen Kolonialherren der schwülen Hitze von Yangon entfliehen.

Die vielen, zum Teil wunderbaren Kolonialhäuser von Pyin-Oo-Lwin sind bis heute stumme Zeugen von der Präsenz der einstigen Englischen Kolonialmacht.

In die alte Königstadt Mandalay

Die Strasse von Pyin-Oo-Lwin nach Mandalay führt kontinuierlich abwärts vom Shan-Hochland in die heisse Ebene vom Irrawaddy Flusstal. Mandalay ist die zweitgrösste Stadt von Myanmar. Die Stadt wurde 1857 von König Mindon gegründet und diente bis 1885 als Sitz des Königs sowie als Landeshauptstadt vom damaligen Königreich Burma.

Ihre Reise entlang der Burmastrasse von Kunming nach Mandalay endet in Mandalay

Die Stadt Mandalay befindet sich am Irrawaddy Fluss, der Lebensader Myanmars. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Bootsfahrt auf dem Irrawaddy Fluss von Mandalay nach Bagan. Empfehlen können wir ganz besonders die 2 tägige Bootsfahrt mit der Übernachtung im Dorf Yandabo am Ufer vom Irrawaddy Fluss. Die Stadt Mandalay begeistert vor allem durch das sehr entspannte Ambiente, den zahlreiche Holzklöster und golden glänzenden Pagoden.

Die Übernachtung in Mandalay bildet den würdigen Abschluss dieser faszinierenden Reise entlang der alten Burmastrasse von der Yunnan Provinz in China bis in die Königsstadt Mandalay in Burma. Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, der kann die Reise entlang der Burmastrasse auch auf dem tibetischen Plateau in Zhongdian auf 3‘300m beginnen. Für Reisende, welche lieber etwas mehr Zeit im beschaulichen Myanmar verbringen wollen haben wir auch spannende Anschlussreisen ab Mandalay im Programm – fragen Sie uns!

Die Reise entlang der Burmastrasse ist eine spannende und abwechslungsreiche Reise, mit vielen Kontrasten und Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung!

 

Reiseroute

"....die Reise hat uns sehr gut gefallen. Der Ablauf hat reibungslos funktioniert und alles war perfekt organisiert...."

  Renate aus Deutschland


"....wir wollten uns einfach noch einmal für die tolle Organisation der Reise bedanken.....insbesondere Myanmar hat uns sehr beeindruckt..."

  Pascal und Markus aus der Schweiz

Reiseverlauf

Tag 1:   REISE IM SCHNELLZUG VON KUNMING NACH DALI – FAHRT ZUR ALTSTADT VON DALI

Abholung in Ihrem Hotel und Transfer zum Bahnhof von Kunming für Ihre Reise im Hochgeschwindigkeitszug von Kunming nach Dali.

Fahrradtour Entlang der Erhai See in Dali, Yunnan Provinz, Südwest China

Nach Ankunft in Dali erfolgt der Transfer zur Altstadt. . Anschliessend machen Sie einen Rundgang durch die noch verschlafene Altstadt von Dali.

Während der Tang Dynastie war Dali die Hauptstadt vom einst einflussreichen Nanzhao Königreich, welches sich über Teile von Thailand, Burma und Tibet erstreckte. Während dieser Zeit verbreitete sich auch der Buddhismus in der Region und Dali wurde so etwas wie das religiöse Zentrum. In der Zeit entstanden auch die bemerkenswerten 3 Pagoden des Chongsheng Tempels ausserhalb der Altstadt von Dali.

Am Nachmittag Radtour nach Xizhou.  Die Strecke führt durch das Gemüse- und Reisanbaugebiet  zum Erhai See. Wenn Sie den Erhai See erreicht haben, radeln wir entlang dem Erhai See nach Xizhou. Das Dorf  Xizhou beeindruckt mit seiner gut erhaltenen Bai Architektur.

Tag 2:   REISE ÜBER DIE ALTE BURMASTRASSE: VON DALI NACH TENGCHONG

Sie verlassen die Altstadt von Dali und fahren, durch wunderbare Landschaft. auf der alten Burmastrasse von Dali nach Baoshan. Die alte Burmastrasse wurde während des 2. Weltkrieges gebaut als vorrückende Japanische Streitkräfte die Versorgungswege vom Südlichen Burma  abschnitten.

Zahlreiche landschaftliche Höhepunkte auf der Reise auf der alten Burmastrasse

Unter enormen Anstrengungen baute die Amerikanische Armee unter der Führung von General Joseph Stilwell eine Srasse von Ledo in Indien quer durch den Norden Burmas nach Kunming in China. Kurz vor Baoshan überqueren Sie den Mekong Fluss. Anschliessend Weiterfahrt in Richtung Baoshan.

Sie verlassen Baoshan und reisen  entlang der Originalstrecke der alten Burmastrasse quer durch den Südwesten der Yunnan Provinz.

Durch abwechslungsreiche Landschaft entlang der kurvenreichen Strecke erreichen Sie zunächst das imposante und fruchtbare Nujiang Tal. Der Nujiang (in Burma Thanlwin oder Salween) Fluss fliesst von Tibet her kommend durch China und Myanmar, wo er sich nach 2800 km in die Andaman See ergiesst. Sie überqueren den Nujiang Fluss und fahren weiter durch das eindrückliche Gaoligong Massiv nach Tengchong. Übernachtung in Tengchong.

Tag 3:   VON TENGCHONG  IN DIE AUFSTREBENDE GRENZSTADT RUILI

Fahrt auf der legendären Burmastrasse in der Yunnan Provinz im Südwesten Chinas

Das Gebiet um Tengchong ist bekannt für seine seismologischen Aktivitäten. Tengchong wird von über 90 erloschenen Vulkankegeln umgeben und die zahlreichen heissen Quellen sind beliebte Ausflugsziele für die Einheimischen.

Am Morgen fahren Sie zu den nahegelegenen heissen Quellen ausserhalb von Tengchong. Nach einem Rundgang durch die zahlreichen brodelnden und dampfenden Teiche fahren Sie weiter zum Museum von Tengchong, welches mit einer informativen Ausstellung über die alte Burmastrasse aufwartet. Die Die anschliessende Weiterreise führt durch die abwechslungsreiche Berglandschaft der Yunnan Provinz nach Ruili. Gegen Abend Ankunft in der geschäftigen Grenzstadt Ruili. Wer noch Energie verspürt kann am Abend den geschäftigen Nachtmarkt von Ruili besichtigen.

Tag 4:  RUILI – GRENZÜBERTRITT – LASHIO – HSIPAW 

Sie passieren die Grenze nach Burma, die erst seit einigen Jahren für Touristen geöffnet ist. Nach Erledigen der Grenzformalitäten erreichen Sie den burmesischen Ort Muse, der sich durch die Grenzöffnung überwiegend dem Handel mit China zugewandt hat. In den umliegenden Dörfern leben zahlreiche Minderheiten der Lisu, Kachin, Palaung und Shan, die sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten haben. Auf den Spuren der berühmt-berüchtigten Old Burma Road reisen Sie weiter nach Lashio. Die Stadt Lashio ist nach wie vor der Endpunkt der Burma Railway und war, bis zur japanischen Invasion 1941, der Ausgangspunkt der legendären Burma Strasse. 

Begegnungen entlang der Burmastrasse von Kunming nach Mandalay

Weiterfahrt durch die Abwechslungsreiche Landschaft des Shan Hochlandes nach Hsipaw.

Das beschauliche Dorf Hsipaw befindet sich inmitten einer herrlichen Landschaft am Ufer des Dutthawaddy Flusses. Hsipaw erlangte durch das Buch von Inge Sargent „Dämmerung über Burma, Mein Leben als Shan Prinzessin“ Berühmtheit.

Während einem Rundgang durch Hsipaw erfahren Sie viel Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der Einheimischen Shan-Bevölkerung.

Sie besuchen eine Fabrik wo die, mittlerweile über Burmas Landesgrenzen hinaus bekannten, Cheroot Zigarren gerollt werden.

Tag 5:   HSIPAW

Am Vormittag besuchen Sie Hsipaw Haw (auch East Haw genannt). Hsipaw Haw ist ein schönes altes Kolonialhaus umringt von Tamarind Bäumen und war einst die Residenz des Shan Prinzen Sao Kya Seng, welcher von der damaligen Regierung Ne Win’s 1962 verschleppt wurde.

Bootsfahrt auf dem Dutthawaddy Fluss bei Hsipaw

Das tragische Schicksal des letzten Shan Prinzen ist im wunderbaren Buch von seiner damaligen Österreichischen Ehefrau Inge Sargent „Dämmerung über Burma, mein Lebens als Shan Prinzessin“ niedergeschrieben.

Sie unternehmen einen Ausflug in die herrliche Umgebung von Hsipaw. Mit einem lokalen Boot  fahren wir auf dem Dutthawaddy Fluss flussaufwärts zur Jyo Pagode.

Weiterfahrt zu einem über 150 Jahre alten Shan-Kloster, welches von einem der Shan Prinzen erbaut wurde. Hier legen wir einen Mittagshalt ein.  Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.

Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Hsipaw.

Tag 6:   HSIPAW – PYIN-O-LWIN (MAYMYO)

Sie besteigen den Zug in Richtung Maymyo (Phyn-Oo-Lwin) und reisen entlang einer der wohl eindrücklichsten Zugstrecken ganz Asiens: Die Zugfahrt führt unter anderem über  über den ca. 700 m langen Gotheik Viadukt, der über eine ca. 300m tiefe Schlucht führt.

Reise entlang der Burma Strasse von China nach Myanmar: Zugfahrt über den 100 Jahre alten Gotheik Viadukt

Die faszinierende Eisenbahnbrücke wurde von der Pennsylvania Steel Company vor über 100 Jahren gebaut. Damals war dies die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt und galt als Pionierleistung der Brückenbaukunst. Die Fahrt im Schritttempo bietet atemberaubende Ausblicke in die Landschaft.

Um ca. 14h00 erreichen Sie Naung Cho wo Sie aus dem Zug aussteigen und mit unserem Fahrzeug weiter fahren. Mit Verspätungen muss gerechnet werden bei so einem alten Zug.

Sie erreichen die ehemalige britische Sommer-Hauptstadt Maymyo: ein pittoresker Bergort, der aufgrund seines angenehmen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Neben dem botanischen Garten, der von Colonel May eingerichtet wurde, haben sich zahlreiche architektonische Relikte aus der Kolonialzeit der Engländer erhalten. Übernachtung in Pyin Oo Lwin.

Tag 7:   MAYMYO – MANDALAY

Reise von Yunnan nach Myanmar: Pyin-Oo-Lwin

Am Morgen besuchen Sie dem Morgenmarkt von Lashio wo Angehörige der verschiedenen, in den umliegenden Bergen ansässigen, ethnischen Gruppen ihre Einkäufe tätigen.

Ebenfalls besuchen Sie den Kandawagyi Park, ein schöner Botanischer Garten welcher vom ehemaligen Gouverneur in Burma,  Sir Harcourt Butler 1915/16 angelegt wurde. 

Mit Pferdekutschen machen Sie eine Rundfahrt durch das beschauliche Stadt Pyin Oo Lwin. Die vielen, wunderbaren Kolonialhäuser an denen Sie vorbeifahren sind bis heute stumme Zeugen der einst starken Präsenz der Englischen Kolonialmacht. Auch statten Sie der 100 Jahre alten Kirche einen Besuch ab.

Die Reise entlang der Burmastrasse geht weiter mit der Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaft nach Mandalay. Übernachtung in Mandalay.

 

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