Diese Sichuan-Reise ab Chengdu, Hauptstadt der Sichuan-Provinz, führt Sie zu den buddhistischen Grotten von Anyue sowie den Salzbrunnen von Shenhai in der Stadt Zigong. Die über 1200 Jahre alten Steinarbeiten von Anyue gehören zu den schönsten dieser Art weltweit. Im alten China wurde Salz als Energiespender für den Körper angesehen und sein Handelswert war höher eingestuft als der Wert von Gold. Der Besuch vom größten Buddha der Welt in Leshan sowie eine schöne Wanderung am heiligen Emei Berg runden diese abwechslungsreiche Sichuan-Reise ab.

Ihr Gastgeber, Adrian Stalder

Adrian Stalder

Reisen ist seine Leidenschaft. Nach seiner abgeschlossenen Berufslehre bewarb er sich, mehr aus Neugier, als Reiseleiter für ein renommiertes Schweizer Reiseunternehmen. Dabei entdeckte er seine Liebe für das Reisen, und für das Interesse an fremden Ländern und Kulturen. Zwischen seinen Einsätzen schnallte er sich jeweils seinen Rucksack auf den Rücken und begab sich auf zahlreiche Entdeckungsreisen in die entlegensten Ecken auf dem Globus. Nach einem 2 jährigen Chinesisch-Studium erfüllte er sich seinen Traum und eröffnete eine eigene Reiseagentur, wo er seine langjährige Reiseerfahrung und die fundierten Kenntnisse über China und Südost-Asien vermittelt.

Nach wie vor begleitet er persönlich Touren durch seine Lieblingsprovinzen Yunnan und Sichuan. Seine fundierten China-Kenntnisse, interessanten Erzählungen und humorvollen Anekdoten begeistern seine Gäste immer wieder aufs Neue.

Reisebeschreibung

Die Salzbrunnen von Zigong

Die Stadt Zigong befindet sich am Ufer des idyllischen Fuxi-Flusses im Südosten der Sichuan-Provinz auf nur gerade 305 Meter über Meer. Während der Ming- und Qing-Dynastien entwickelte sich Zigong dank seiner unterirdischen Salzvorkommen zu einer bedeutenden und reichen Handelsstadt. Auf speziellen Salzschiffen gelangte das Salz auf dem Wasserweg entlang der Flüsse Fuxi und Tuojiang auf den Yangtse, von wo aus die kostbare Fracht weiter bis nach Shanghai und Peking transportiert wurde.

Salzproduktion in Zigong, Sichuan-Provinz, China
Salzproduktion in Zigong, Sichuan-Provinz, China

Die Anfänge der Salzgewinnung in Zigong reichen bis in die Östliche Han-Dynastie (25 - 220) zurück, als für Kaiser Zhangdi (75 - 88) die ersten Salzbrunnen bei Zigong gebohrt wurden. Im alten China wurde Salz als Energiespender für den Körper angesehen und sein Handelswert war höher eingestuft als der Wert von Gold. Wenn man den Ausführungen von Marco Polo glauben darf, so wurde Salz im alten China sogar zu Münzen gepresst, welche wiederum gegen Gold eingetauscht werden konnten. Sechzig Gramm entsprachen gemäß Marco Polo rund zehn Gramm Gold.

Auf Ihrer Reise nach Zigong besuchen Sie den Shenhai-Salzbrunnen, in dem das Salz bis heute nach althergebrachter Methode wie vor 100 Jahren gewonnen wird. Im Jahre 1835 erreichte der Shenhai-Salzbrunnen, als erster Schacht überhaupt, die beachtliche Tiefe von über 1000 Meter, was für die damalige Zeit eine außerordentliche Errungenschaft war. Neben den Salzbrunnen besuchen Sie ebenfalls das Museum über die Geschichte der Salzgewinnung in Zigong. Dieses Museum befindet sich in einem alten Zunfthaus, welches 1736 von reichen Salzhändlern aus der Shaanxi-Provinz gebaut wurde.

Etwas weiter östlich der neuen Stadt Zigong befindet sich der Ort, in dem das Salz aus dem Shenhai-Salzbrunnen auf die Schiffe zum Abtransport verladen wurde. Die Altstadt mit dem wunderbaren Tienshang-Palast, ein Zunfthaus, welches um 1850 von Salzhändlern aus Fujian erbaut wurde, dem Nanhua-Palast aus dem Jahre 1862 und dem pompös verzierten Tempel der Familie Chen lassen den Reichtum und Einfluss der Salzhändler von damals nach wie vor erahnen.

Chengdu die Hauptstadt der Sichuan-Provinz

Die 8 Millionen Metropole Chengdu ist die Hauptstadt der abwechslungsreichen und landschaftlich einmaligen Sichuan-Provinz im Südwesten Chinas. Die Gegend um Chengdu wurde bereits vor über 4000 Jahren besiedelt. Nordöstlich der heutigen Stadt Chengdu befindet sich mit Sanxingdui eine der spektakulärsten archäologischen Stätten Chinas. Sanxingdui hat eine über 3000 Jahre alte Geschichte und war zu der Zeit vermutlich die Hauptstadt eines Staates mit dem Namen "Shu". 1986 kamen bei Ausgrabungen bei Sanxingdui zahlreiche Masken und Statuen aus Bronze sowie wertvolle Gegenstände aus Gold und Jade zum Vorschein.

Reise in das geschäftige Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan
Reise in das geschäftige Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan

Dank Chengdus subtropischem Monsunklima sind die Winter eher mild, die Sommer aber lang und heiß. Meist ist es bedeckt und schwül, und auch an Regen mangelt es nicht. Allerdings kann es im Winter auch mal recht kalt werden. Die Temperaturen fallen jedoch nur selten unter den Gefrierpunkt. Bei einer Reise nach Chengdu während der Wintermonate gehört eine warme Jacke unbedingt ins Reisegepäck.

Chengdu entwickelte sich in jüngster Zeit zu so etwas wie der "Handelshauptstadt" für Chinas Südwesten. Viele ausländische Firmen haben sich Chengdu als Produktionsstätte ausgesucht. Zahlreiche europäische Länder haben zudem Konsulate in Chengdu eingerichtet, darunter auch die Schweiz und Deutschland.

Wegen ihrer unglaublichen Dimensionen erscheint Chengdu mit den gläsernen Hochhäusern, den westlichen Schnellrestaurant-Ketten sowie den unzähligen modernen Einkaufszentren auf den ersten Blick als eher unattraktiv. Der wahre Reiz Chengdus erschließt sich dem Besucher meistens erst auf den zweiten Blick. Bei einem Stadtrundgang findet man es immer noch, das "alte" Chengdu mit seinen zahllosen, kleinen, farbenfrohen Seitengassen mit traditionellen Floh- und Straßenmärkten, typischen Friseurläden sowie lokalen Restaurants, welche einen spannenden Kontrast zum modernen Chengdu bilden.

Die Stadt Chengdu ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Nationalparks von Jiuzhaigou und Huanglong, zum großen Buddha von Leshan, dem Emei-Berg, das westliche Sichuan sowie Tibet.

Das Panda-Reservat von Chengdu

Bei einer Reise nach Chengdu sollte ein Besuch vom Panda-Reservat nicht fehlen. Das vom WWF unterstützte Panda-Reservat befindet sich am nördlichen Stadtrand von Chengdu und ist ab dem Stadtzentrum in ca. 1 Fahrstunde zu erreichen. Hier bietet sich die weltweit einmalige Möglichkeit diese seltenen, vom Aussterben bedrohten Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Besonders lohnenswert ist der Besuch am Morgen, wenn die Pandabären während ihres Bambus-Frühstücks besonders aktiv sind. Im Winter, wenn es im Park kühler ist und es etwas ruhiger zugeht, ist für einen Besuch ebenfalls eine gute Zeit.

Mit Sicherheit der bekannteste Bewohner der Stadt Chengdu: Der Grosse Pandabär
Mit Sicherheit der bekannteste Bewohner der Stadt Chengdu: Der Große Pandabär

Pandabären verbringen ihren Tag hauptsächlich mit fressen und schlafen. Der Große Pandabär ernährt sich fast ausschließlich von Bambus. Diese enthalten im rohen Zustand hohe Mengen an Blausäureglykosid. Bei einem einzigen Tier, das bis zu 16 Stunden am Tag frisst und dabei zwischen 20 und 30 Kilo Bambus verdrückt, kommt so eine erhebliche Menge dieses Giftes zusammen. Dies scheint der Pandabär jedoch gut zu verkraften, allerdings könnte es auch eine Erklärung für seine Behäbigkeit sein.

Der Große Pandabär ist von Natur aus ein Einzelgänger, hat aber ein sehr sensibles und hoch entwickeltes Riechorgan, welches er dazu nutzt, anderen Artgenossen aus dem Weg zu gehen und gleichzeitig im Frühling Weibchen für die Paarung zu finden.

Nach 5 Monaten Schwangerschaft bringt das Panda-Weibchen ein oder zwei Junge zur Welt. Bringt das Weibchen zwei Junge gleichzeitig zur Welt, so kümmert sie sich in der Regel nur um eines, während das andere aufgegeben wird. Die Pandababys sind bei Geburt blind und wiegen nur ungefähr 142 Gramm. Grundsätzlich kommt ein Pandababy weiß zur Welt, die charakteristische Schwarz-Weiß-Färbung entwickelt sich erst später.

Schätzungen zu Folge leben nur noch ungefähr 1500 Panda Bären in freier Wildbahn.

Eine Reise zum Großen Buddha von Leshan

Von Chengdu aus erreicht man den Großen Buddha von Leshan in etwas weniger als 2 Stunden mit dem Auto. Mit 71 Metern gilt diese kolossale Buddha-Statue als die größte buddhistische Skulptur der Welt und wurde 1996 zusammen mit dem Emei-Berg in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen. Die Schultern des großen Buddha von Leshan umspannen 28 Meter, der Kopf ist 15 Meter hoch und 10 Meter breit, die Ohren mit den verlängerten Läppchen sind 7 Meter lang, 1021 schneckenförmigen Haarknoten bedecken das Haupt. Auf der großen Zehe würde ein Tisch mit 4 Personen mühelos Platz finden.

Seit 1100 Jahren überblickt er den Zusammenfluss der Flüsse Dadu und Min: Der Große Buddha von Leshan
Seit 1100 Jahren überblickt er den Zusammenfluss der Flüsse Dadu und Min: Der Große Buddha von Leshan

Die Arbeiten wurden 713 n. Chr. von dem Mönch Haitong aufgenommen und es dauerte über 90 Jahre bis die Figur aus den roten Sandsteinklippen gemeißelt war. Haitong ging davon aus, dass er durch den Bau der Statue die Flussgötter besänftigten könnte, und dass dadurch die Schifffahrt auf den hier zusammenlaufenden Flüssen Min, Dadu und Qingyi sicherer würde.

Die Bauarbeiten des Großen Buddhas von Leshan gingen jedoch nicht immer reibungslos vonstatten. Politische Unruhen waren für Mönch Haitong die größte Herausforderung und gefährdeten die Finanzierung seines Lebenswerkes. Der Legende nach soll Haitong von seinem Projekt dermaßen überzeugt gewesen sein, dass er sich eigenhändig seine Augen ausgestochen haben soll, um die Berater des Königs zur Finanzierung des Projektes zu überzeugen.

Der Mönch Haitong erlebte die Fertigstellung des Großen Buddhas von Leshan nicht mehr. Mit seinem Tod versiegten auch die Geldquellen und die Bauarbeiten wurden vorläufig eingestellt. Erst 40 Jahre später fand sich erneut ein Geldgeber und die Arbeiten wurden durch seine Schüler fortgeführt. Im Jahr 803 wurde der Große Buddha von Leshan endgültig fertiggestellt.

Tatsächlich verschwanden die für die Schifffahrt so gefährlichen Stromschnellen und Strudel, was aber vermutlich vielmehr auf die Menge des in den Fluss gekippten Abraum-Materials zurückzuführen ist als auf das Wohlwollen der Flussgötter.

Sie besuchen den Dafo-Park, von dem aus die unglaublichen Dimensionen des Dafo, so der chinesische Name des Großen Buddhas von Leshan, eindrücklich zur Geltung kommen. Außerdem machen Sie eine kurze Bootsfahrt auf dem Min-Fluss. Vom Boot aus hat man den besten Blick auf den gesamten Buddha.

Eindrucksvolle buddhistische Bildhauer-Kunst bei Anyue: Die Pilu Höhlen von Shiyang

Die wunderbaren Grotten von Pilu entstanden hauptsächlich in der Song-Dynastie (960 - 1279), während der Blütezeit des Buddhismus in der Region. Über 465 Statuen sowie 14 Stelen wurden von buddhistischen Mönchen aus dem Felsen gemeißelt.

Die Venus des Orients, Pilu-Höhlen
Die Venus des Orients, Pilu-Höhlen

Sehr eindrucksvoll ist die Grotte mit dem Schrein von Liu Benzun (852 - 907), welche sehr detailreich ausgearbeitet ist und einen gute Einblick in das Leben während der späten Tang-Dynastie ermöglicht. Auch nach über 1200 Jahren sind die Originalfarben immer noch sichtbar. Liu Benzun gilt als der erste "Patriarch des esoterischen Buddhismus". Gemäß Überlieferung führte Liu Benzun einen asketischen Lebensstyl und tat Buße, in dem er sich selbst verstümmelte. Im oberen Teil der Nische wird Liu Benzun bei den "10 Akten der Verstümmelung" sehr detailgetreu dargestellt.

Eine seltene und exquisite Steinmetz-Arbeit aus der nördlichen Song-Dynastie kann man in einer weiteren Grotte bestaunen: Eine wunderbare, in einer violetten Gruft sitzende Statue von Avalokiteshvara. Diese Darstellung der Göttin des universellen Mitgefühls wurde auch schon als die "Venus des Ostens" bezeichnet.

Die Höhlen von Bamiao

Die buddhistischen Grotten von Bamiao befinden sich 170 km östlich von Chengdu und rund 40 km nördlich der Stadt Anyue in der Sichuan-Provinz. Ab Chengdu beträgt die Fahrzeit ca. 3 Stunden. Die Steinarbeiten von Bamiao begannen in der Tang-Dynastie (618 - 907) und dauerten bis in die Zeit der 5 Dynastien bzw. der 10 Reiche.

Die Grotten von Bamiao, Sichuan-Provinz, China
Die Grotten von Bamiao, Sichuan-Provinz, China

Die Zeit zwischen dem Untergang der Tang-Dynastie (907) bis zum Entstehen der Song-Dynastie im Jahre 960 war von politischen Wirren geprägt. Innerhalb kürzester Zeit folgten 5 Dynastien aufeinander, welche sich jedoch nur kurz an der Macht halten konnten. Erst mit der Machtübernahme der Song zwischen 960 bis 978 kehrte wieder Ruhe und Prosperität im Süden Chinas ein. In dieser Zeit wurden auch die Arbeiten an den Bamiao-Grotten wiederaufgenommen.

Die überschaubare Anlage von Bamiao besteht aus 139 einzelnen Grotten und Nischen mit über 1600 buddhistische Statuen in allen Formen und Größen. Bemerkenswert ist, dass man bei den meisten dieser Figuren nach 1200 Jahren nach wie vor die Originalfarben erkennen kann. Die Hauptattraktion der Bamiao-Grotten ist der riesige liegende Buddha. Mit 23 Metern Länge ist er der größte, auf der linken Seite liegende Buddha Chinas.
Die gute Mischung zwischen Moderne, Geschichte und Natur machen diese Reise durch den Süden der Sichuan-Provinz zweifellos zu einem faszinierenden China-Erlebnis.

 

Kundenmeinung

"...besten Dank für die Organisation dieser perfekten Reise durch Sichuan....wir werden Ihre Reiseagentur gerne an unsere Freunde zu Hause weiterempfehlen..."

   Christina & James aus England

 


"...wir sind schon viel in Asien rumgekommen und diese Reise gehört zu den interessantesten Asienreisen bis jetzt. Insbesondere die Grotten von Anyue haben uns sehr beeindruckt..."

   Josef & Heidrun aus Deutschland

Karte

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Reiseverlauf

Tag 1:   ANREISE NACH CHENGDU, HAUPTSTADT DER SICHUAN-PROVINZ

Ankunft in Chengdu

Abholung und Transfer zu Ihrem Hotel

Tag 2:   STADTRUNDFAHRT IN CHENGDU

Chengdu, Kuangxiang-Straße, Sichuan-Provinz
Chengdu, Kuangxiang-Straße, Sichuan-Provinz

Am Morgen besuchen Sie erst das Reservat der Großen Pandabären, welches sich etwas außerhalb von Chengdu befindet. Am Morgen sind die Pandabären besonders aktiv und Sie haben die Möglichkeit diese erstaunlichen, vom Aussterben bedrohten Tiere in einem nahezu natürlichen Umfeld bei ihrem Bambus-Frühstück zu beobachten.

Danach fahren Sie zum Baoguan-Kloster, welches sich im nördlichen Stadtteil von Chengdu befindet. Die Ursprünge des Baoguan-Klosters gehen auf die östliche Han-Dynastie (25 - 220) zurück. Während der Tang-Dynastie (618 - 907), als sich der Buddhismus in China auszubreiten begann, gewann das Baoguan-Kloster an Bedeutung und wurde zu einem buddhistischen Zentrum der Region. Im Innern des Klosters befinden sich ebenfalls über 500, aus Lehm geformte Arhats.

Rückfahrt nach Chengdu: Anschließend machen Sie einen Spaziergang durch die pittoreske Kuangxiangzi-Straße, eine Fußgängerzone mit zahlreichen Handwerks- und Souvenirläden, welche 2008 restauriert wurde.

Tag 3:   CHENGDU - LESHAN - EMEI-BERG

Der Große Buddha von Leshan, Sichuan-Provinz
Der Große Buddha von Leshan, Sichuan-Provinz

Fahrt zum Großen Buddha von Leshan (ca. 2 Stunden): Mit seinen 71 Metern Höhe gilt diese kolossale und eindrucksvolle Buddha-Statue als die größte buddhistische Skulptur der Welt.

Über 90 Jahre hinweg wurde dieses Bauwerk im 8. Jahrhundert aus einer Felswand herausgemeißelt. Sie besuchen den Dafo-Park, von dem aus die unglaublichen Dimensionen des Dafo, so der Chinesische Name, eindrücklich zur Geltung kommen. Nach dem Mittagessen machen Sie eine kurze Bootsfahrt auf dem Min-Fluss. Vom Schiff aus hat man den besten Blick auf den gesamten Buddha.

Anschließend Weiterfahrt nach Baoguo, dem Ausgangspunkt zum Emei-Berg, nach der Ankunft Besuch vom Nonnenkloster-Fuhu

Übernachtung in Baoguo.

Tag 4:   REISE ZUM EMEI-BERG

Sichuan-Reise zum Emei-Berg, China
Sichuan-Reise zum Emei-Berg, China

Seit dem "Mittleren Königreich" im 6. Jahrhundert gilt der Emei-Berg als einer der 4 wichtigsten Buddhistischen Berge Chinas

Der Emei-Berg, welcher im Volksmund auch gerne "Der Berg des großen Lichts" (Da Guang Ming Shan) bezeichnet wird, wurde 1996 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerben aufgenommen. 

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Parkbus zum Leidongping-Busstation. Von hier aus führt eine kurze, einfache Wanderung nach Jieyindian, von wo aus Sie mit der modernen Gondelbahn zum Gipfel des Emei-Bergs (Jinding) fahren. Sie besuchen den Huazang-Tempel auf dem Gipfel.

Anschließend fahren Sie zur Wannien-Busstation. Von dort geht es per Gondelbahn hoch zum bekannten Wannien-Tempel. Nach der Besichtigung wandern Sie in ca. 2 Stunden durch wunderbare Kiefernwälder via dem Niuxin-Pavillon hinunter zur Wuxianggang-Busstation.

Von hier bringt Sie der Parkbus wieder zum Parkeingang.

Übernachtung in Baoguo.

Tag 5:   EMEI-BERG - FAHRT NACH ZIGONG

Fahrt nach Zigong: Unterwegs legen Sie einen Halt in Xianshi ein. Das Dorf Xianshi befindet sich am Ufer des Fuxi-Flusses und hat eine ca. 1400-jährige Geschichte in der Salzgewinnung. Während der Qing-Dynastie war das idyllische Dorf ein wichtiger Handelsplatz und Hafenstadt, in der das abgebaute Salz gewogen, gereinigt, gehandelt und schließlich auf die Schiffe verladen wurde. Rundgang durch die Altstadt mit schönen Zunfthäusern, danach Weiterfahrt nach Zigong.

Shenhai-Salzbrunnen bei Zigong: Salzgewinnung wie vor 100 Jahren
Shenhai-Salzbrunnen bei Zigong: Salzgewinnung wie vor 100 Jahren

Die Stadt Zigong befindet sich im Südosten der Provinz Sichuan. Vor allem während der Ming- und Qing-Dynastien entwickelte sich Zigong dank seiner unterirdischen Salzvorkommen zu einer wichtigen und reichen Handelsstadt.

Die Anfänge der Salzgewinnung in Zigong reichen zurück bis in die Östliche Han-Dynastie (25 - 220), als für Kaiser Zhangdi die ersten Salzbrunnen gebohrt wurden.

Im alten China wurde Salz als Energiespender für den Körper angesehen und sein Handelswert war höher eingestuft als der Wert von Gold. Sie besuchen den Shenhai-Salzbrunnen, aus dem Salz bis heute nach alter Methode wie vor 100 Jahren gewonnen wird. 

Sie besuchen das nahegelegene Museum über die Geschichte der Salzgewinnung in Zigong. Das Museum über die Geschichte der Salzgewinnung befindet sich in einem alten Zunfthaus welches 1736 von reichen Salzhändlern aus der Shaanxi-Provinz gebaut wurde.

Tag 6:   ZIGONG - ANYUE - SHIYANGS PILU-HÖHLEN

Fahrt durch schöne Landschaft in nördlicher Richtung Anyue und weiter zu den Pilu-Höhlen nach Shiyang. Die wunderbaren Grotten von Pilu entstanden hauptsächlich in der Song-Dynastie (960 - 1279), während der Blütezeit des Buddhismus in der Region.

Shiyang-Pilu-Höhlen: Die Statue von Liu Benzu beim "Akt der 10 Verstümmelungen"
Shiyangs Pilu-Höhlen: Die Statue von Liu Benzu beim "Akt der 10 Verstümmelungen"

Über 465 Statuen sowie 14 Stelen wurden von buddhistischen Mönchen aus dem Felsen gemeißelt.

Sehr eindrucksvoll ist die Grotte mit dem Schrein von Liu Benzun (852 - 907), welche sehr detailreich ausgearbeitet ist und einen gute Einblick in das Leben während der späten Tang-Dynastie ermöglicht. Gemäß Überlieferung führte Liu Benzun einen asketischen Lebensstyl und tat Buße in dem er sich selber verstümmelte. Im oberen Teil der Nische wird Liu Benzun bei den "10 Akten der Verstümmelung" sehr detailgetreu dargestellt.

Eine seltene und exquisite Steinmetz-Arbeit aus der nördlichen Song-Dynastie kann man in einer weiteren Grotte bestaunen: Eine wunderbare, in einer violetten Gruft sitzende Statue von Avalokiteshvara. Diese Darstellung der Göttin des universellen Mitgefühls wurde auch schon also die "Venus des Ostens" bezeichnet.

Sie machen einen ausgedehnten Rundgang durch die Grotten bevor Sie die Fahrt nach Anyue antreten (1 Stunde).

Übernachtung in Anyue

Tag 7:   ANYUE - BAMIAO - CHENGDU

Fahrt (ca. 1 Stunde) in nordöstlicher Richtung nach Bamiao: Diese einzigartigen buddhistischen Steinmetz-Arbeiten entstanden zwischen dem 9. und dem 11. Jahrhundert während der späten Tang- und der Song-Dynastie. Dieser magische Ort besteht aus 139 Grotten, welche insgesamt über 1600 buddhistische Statuen beinhalten. Das Herzstück bildet der 23 m lange liegende Buddha. Der 1200 Jahre alte, ganz zufrieden wirkende Buddha ist der größte, auf der linken Seite liegende Buddha in China.

Rückfahrt nach Chengdu (ca. 3 Stunden)

 

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Review

Sichuan-Reise von Chengdu zu den Salzbrunnen von Zigong

Dauer:
6-8 Tage
Reise in den Süden der Sichuan-Provinz
Tour Art:
Privatreisen, Sichuanreisen