Der Himmel und das Universum spielten in der Geschichte Chinas immer schon eine entscheidende Rolle und dienten über die Jahrtausende unter anderem auch zur Legitimation der Herrschaftsansprüche der unterschiedlichen Dynastien. Das "Reich der Mitte" bezog sich nicht lediglich auf die irdische Mitte, sondern auch auf das Zentrum des Universums. Für den Kaiser von China spielte deshalb der Himmelstempel in Peking eine zentrale Rolle. Hier musste der Kaiser mehrmals im Jahr "Zwiesprache mit dem Himmel" halten, bei der er für eine gute Ernte betete und damit gleichzeitig auch sein "Mandat" und die Legitimation zum Herrschen über das Universum erhielt.

Unsere Reise in das "himmlische" China führt Sie sowohl zu den kulturellen Urspüngen und historischen Schätzen, als auch zu den landschaftlichen Schönheiten Chinas. Mit ihrem ausgefeiltem Programm fasziniert diese Reise sowohl Einsteiger, als auch China-Liebhaber

Ihr Gastgeber, Adrian Stalder

Adrian Stalder

Reisen ist seine Leidenschaft. Nach seiner abgeschlossenen Berufslehre bewarb er sich, mehr aus Neugier, als Reiseleiter für ein renommiertes Schweizer Reiseunternehmen. Dabei entdeckte er seine Liebe für das Reisen, und für das Interesse an fremden Ländern und Kulturen. Zwischen seinen Einsätzen schnallte er sich jeweils seinen Rucksack auf den Rücken und begab sich auf zahlreiche Entdeckungsreisen in die entlegensten Ecken auf dem Globus. Nach einem 2 jährigen Chinesisch-Studium erfüllte er sich seinen Traum und eröffnete eine eigene Reiseagentur, wo er seine langjährige Reiseerfahrung und die fundierten Kenntnisse über China und Südost-Asien vermittelt.

Nach wie vor begleitet er persönlich Touren durch seine Lieblingsprovinzen Yunnan und Sichuan. Seine fundierten China-Kenntnisse, interessanten Erzählungen und humorvollen Anekdoten begeistern seine Gäste immer wieder aufs Neue.

Reisebeschreibung

Chinas Geschichte - Ein kurzer Einstieg

Die Geschichte Chinas ist so abwechslungsreich wie das Land selbst. Die fassbare Geschichte beginnt vor ungefähr 4000 Jahren mit der Xia Dynastie (2205 - 1766 v. Chr.) gefolgt von den Dynastien Shang (1766 - 1122 v. Chr.) und Zhou (1122 - 221 v. Chr.). Die großen Philosophen Konfuzius und Laozi lebten in der zweiten Hälfte der Zhou-Dynastie und auch die Geburt von Siddhartha Gautama, dem späteren Buddha, fällt in diese Zeit. Fast zur selben Zeit verfasste Sun Zi die berühmte These "Die Kunst des Krieges" und auf der anderen Seite des Globus schrieben die griechischen Philosophen Socrates, Plato und Aristoteles ihre Werke.

In der Geschichte Chinas kommt der Qin-Dynastie (221 - 206 v. Chr.) eine besondere Bedeutung zu. Qin Shi Huang, was übersetzt etwa so viel heißt wie "der erste Kaiser der Qin", war der erste dem es gelang China zu einem einzigen Reich zu vereinigen. Unter seiner Herrschaft wurde ein Teil der Großen Mauer gebaut, Währung, Masse und Gewichte wurden standardisiert und es entstand eine für das gesamte Reich einheitliche Schrift, deren Grundzüge auch heute noch in vereinfachter Form verwendet werden. Selbst die Ochsenkarren hatten eine einheitliche Spurweite. Obwohl Qin Shi Huang selber nur 11 Jahre auf dem Thron saß, gilt er als der Gründer Chinas. Sein Grabmahl in der Nähe von Xi'An ist bis heute ungeöffnet. Bei Ausgrabungen auf dem Grabareal fand man aber die berühmten Terracotta-Krieger, welche Qin Shi Huang auf seinem Weg in die Nachwelt beschützen sollten.

China Reise nach Peking - Hauptstadt Chinas und ihre Geschichte

Ihre Reise beginnt in Peking, der Hauptstadt Chinas. Pekings Geschichte reicht mehr als 3000 Jahre zurück. Damals wurde Peking erstmals als Handelsposten im Norden des heutigen Chinas erwähnt. Vor der Vereinigung Chinas durch Qin Shi Huang war Peking zeitweise die Hauptstadt der alten Reiche "Ji" und "Yan".

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde Peking 1153 zur politischen Hauptstadt einer großen Dynastie. Damals verlegte der Jin-Kaiser Liang Wanyan seine Hauptstadt von Shangjing nach Yanjing, dem heutigen Peking. Die Stadt Yanjing wurde umbenannt in Zhongdu, was übersetzt so viel heißt wie "zentrale Hauptstadt".

Der Himmelstempel in Peking galt einst als das Zentrum des Universums
Der Himmelstempel in Peking galt einst als das Zentrum des Universums

Im Jahre 1215 legten mongolische Truppen unter der Leitung von Dschingis Khan die Stadt Peking in Schutt und Asche. Dies war interessanterweise auch gleich der Anfang einer Verwandlung von Peking in eine mächtige nationale Hauptstadt. Der Bau Dadus, dem heutigen Peking, begann unter Kublai Khan 1267 und der erste Palast wurde im nächsten Jahr fertiggestellt. Der gesamte Palastkomplex wurde zwischen 1274 und 1285 fertiggestellt. 1271 rief Kublai Khan die mongolische Yuan-Dynastie aus, welche bis 1368 anhielt. Als mongolische Armeen 1279 die letzte der Song-Dynastien in Südchina besiegten, wurde Peking zum ersten Mal die Hauptstadt von einem vereinten China unter mongolischer Herrschaft. Die Stadt hatte 24 m dicke Stadtmauern aus gestampftem Lehm mit 11 Stadttoren. Die Stelle, an der heute der Trommelturm steht, markierte das geographische Zentrum Dadus. Dadu wurde ebenfalls bereits auf einer Nord-Süd-Achse gebaut, nach welcher spüter die Verbotene Stadt ausgerichtet wurde.

Mit der Machtübernahme der nachfolgenden Ming-Dynastie 1386, erhielt die Stadt den Namen Beiping, was übersetzt so viel heißt wie "nördlicher Friede". Zur Hauptstadt des ersten Kaisers der Ming-Dynastie wurde aber die weiter südlich gelegene Stadt Nanjing in der heutigen Jiangsu-Provinz erkoren. Die Paläste der Yuan-Dynastie wurden geschleift und Peking wurde zu einer militärischen Festung ausgebaut.

Erst unter Kaiser Yongle (1403 - 1424) zog der kaiserliche Hof wieder zurück nach Peking. Während Yongles Herrschaft entstanden prächtige Bauten wie zum Beispiel der Himmelstempel und die Verbotene Stadt. In diese Zeit fallen auch die Seefahrten von Admiral Zheng He, dem berühmten Seefahrer. Seine Dschunken erreichten bereits Anfang des 15. Jahrhundert Häfen in Indien, Afrika und möglicherweise sogar Amerika und Europa.

1629 begann Li Zicheng einen Bauernaufstand im Nordwesten von China und eroberte 15 Jahre später im März 1644 Peking. Der damalige Kaiser Chongzhen beging Selbstmord, indem er sich an einem Baum im Jingshan-Park nördlich der Verbotenen Stadt erhängte. Li erklärte sich selbst zum Kaiser der Shun-Dynastie wurde aber kurz darauf vom Ming-General Wu Sangui und dem mandschurischen Prinzen Dorgon besiegt. Die Abdankung von Li Zicheng bedeutet zugleich den Beginn der mandschurische Qing-Dynastie.

Während der Qing-Dynastie (1644 - 1911) war Peking Schauplatz zahlreicher Aufstände und Rebellionen blieb aber bis zum Ende der Qing-Dynastie die Hauptstadt Chinas.

Peking - Reise in die moderne Hauptstadt der Gegenwart Chinas

China-Reise nach Peking: Das "Tor des Himmlischen Friedens"
China-Reise nach Peking: Das "Tor des Himmlischen Friedens"

Bei einer Reise nach China sollte man mehrere Tage für Peking einplanen. Peking ist eine moderne und dynamische Stadt, in der man sich dank moderner öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zurechtfindet.

Die meisten Straßen im Zentrum von Peking sind in einem quadratischen Muster angelegt, was einem die Orientierung erleichtert. Das Zentrum Pekings bildet die Verbotene Stadt mit dem davorliegenden Platz des Himmlischen Friedens.

Westlich vom Platz des Himmlischen Friedens befindet sich die Große Halle des Volkes, in der einmal jährlich die rund 3000 Abgeordneten des Nationalen Volkskongresses zusammenkommen.

Nur unweit der Halle des Volkes befindet sich das marmorne Mausoleum, in dem der Vorsitzende Mao aufgebahrt ist. Wer Mao allerdings zu Gesicht bekommen möchte, der muss mit langen Warteschlangen rechnen.

Peking - Die Verbotene Stadt und der Platz des Himmlischen Friedens

Reise nach Peking: Besuch des Platzes des Himmlischen Friedens
Reise nach Peking: Besuch des Platzes des Himmlischen Friedens

Die Verbotene Stadt sollte unbedingt Teil einer jeden China-Reise sein. Aufgrund der enormen Größe und ihrer Weitläufigkeit sollte man mindestens einen halben Tag für den Besuch einplanen. Die Verbotene Stadt wurde während der Min-Dynastie unter der Herrschaft von Kaiser Yongle von 1406 bis 1420 erbaut. Sie umfasst den ehemaligen Kaiserpalast, welcher über einen Zeitraum von fast 500 Jahren für 24 Kaiser (14 der Ming-Dynastie und 10 der Qing-Dynastie) als Wohnstätte diente. Mehr als 9000 Kammern und Räume befinden sich auf dem Gelände, das durch eine Mauer vom Rest der Stadt getrennt ist.

Bis zur Abdankung des letzten Kaisers von China, Pu Yi, wurde das riesige Reich von der Verbotenen Stadt aus regiert. Das markante Mittagstor (Wumen) ist das größte und mächtigste aller Tore und war nur dem Kaiser vorbehalten. Da es für Normalsterbliche und Menschen, die nicht am kaiserlichen Hof dienten, bis in die frühen 1950er Jahre verboten war, die Verbotene Stadt zu betreten, erhielt der Kaiserpalast seinen unverwechselbaren Namen.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch des in der Verbotenen Stadt gelegenen Uhrenmuseums mit einer spannenden Ansammlung von antiken Uhren, welche den Kaisern von ausländischen Emissären über Jahrzehnte als Geschenk überreicht wurden.

Das Südtor der Verbotenen Stadt, das gleichzeitig ihren Haupteingang bildet und auch Tor des Himmlischen Friedens gennant wird, bildet den nördlichsten Punkt des Platzes des Himmlischen Friedens. Der Platz erstreckt sich bis zum Vorderen Tor in seinem Süden und bildet das symbolische Zentrum des chinesischen Universums.

Reise nach Luoyang, Henan-Provinz, China

Die Stadt Luoyang liegt im Westen der Provinz Henan und gehört zu den sechs alten Metropolen Chinas. Die frühesten Spuren gehen auf die Shang-Dynastie der Bronzezeit zurück, doch die erste wirkliche Entwicklung scheint eine 1000 v. Chr. von den Zhou erbaute, ummauerte Stadt mit dem Namen Chengzhou gewesen zu sein. Im Jahr 25 n. Chr. wurde Luoyang vom Han-Kaiser Guangwu zur Hauptstadt der östlichen Han-Dynastie erklärt. Für mehrere Jahrhunderte war Luoyang der Mittelpunkt Chinas.

Reise zu den Longmen-Grotten, Henan-Provinz, China
Reise zu den Longmen-Grotten, Henan-Provinz, China

Luoyangs Handel und Kommunikation auf der Seidenstaßre mit dem Westen entwickelte sich rasch. Der Buddhismus erreichte die Stadt im Jahre 68 n. Chr. In diesem Jahr entstand auch der "Tempel des Weißen Pferdes", eine der ersten buddhistischen Tempelanlagen in China.

Nach der Plünderung der Stadt im Jahr 190 wurde die Hauptstadt für kurze Zeit nach Xi’An verlegt, bis nach einer kurzen Phase von Aufständen Kaiser Wen der Wei-Dynastie die Hauptstadt wieder zurück nach Luoyang verlegte. Auch die nachfolgende Jin-Dynastie (265 - 420) benutzte Luoyang als Hauptstadt. Jedoch wurden die Jin im Jahr 311 von den Xiongnu-Truppen überrannt und die Hauptstadt wurde nach Jiankang, dem heutigen Nanjing verlegt. Während dieses Aufstandes wurde Luoyang fast vollständig zerstört.

Während der Nördlichen Wei-Dynastie (493 - 543) wurde Luoyang für 50 Jahre ein weiters Mal die Ehre als Hauptstadt zuteil und erlebte unter Kaiser Xiao Wendi eine Blütezeit. Während dieser Zeit begannen die Arbeiten an den bemerkenswerten Longmen-Grotten. Auch das Shaolin-Kloster in den nahegelegenen Song-Bergen wurde zu dieser Zeit erbaut.

Die letzte Blütezeit kam während der Sui- sowie der Tang-Dynastie als Luoyang noch dreimal für kurze Zeit als Hauptstadt in Erscheinung trat. Überlieferungen zufolge war Luoyang zu dieser Zeit nach Xi’An die zweitgrößte Stadt der Welt. 

China Reise: Die Stadt Luoyang, das Shaolin-Kloster, die Longmen-Grotten und der Baima-Tempel

Die 6 Millionen Stadt Luoyang befindet sich in der Henan-Provinz am Zusammenfluss vom Gelben Fluss und dem Luo-Fluss. Die Hauptattraktion von Luoyang sind zweifellos die buddhistischen Grotten von Longmeng aus dem 5. Jahrhundert. Die Longmen-Grotten befinden sich 13 km südlich vom Stadtzentrum und stehen auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerben. Für die Longmen-Grotten sollte man unbedingt einen halben Tag einplanen.

Reise nach Luoyang, China: Das Shaolin-Kloster
Reise nach Luoyang, China: Das Shaolin-Kloster

70 km östlich von Luoyang findet man die Song-Berge mit dem bekannten Shaolin-Kloster. Das ursprüngliche Shaolin-Kloster stammt aus dem Jahr 495, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte unzählige Male zerstört und wiederaufgebaut.

Ein Besuch des Shaolin-Klosters sollte mit einer Wanderung in dem nahegelegenen Sanhuazhai-Naturreservat verbunden werden. Wer seine Fitness auf die Probe stellen will, der kann in 4 Stunden bis zum Sanhuazhai-Kloster hochwandern. Wem das zu anstrengend erscheint, der kann auch einen Teil mit der Gondelbahn hochfahren und den Rest zu Fuß zurücklegen.

Das Baima-Kloster am östlichen Stadtrand von Luoyang ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Baima-Kloster (übersetzt: Tempel des Weißen Pferdes) wurde ursprünglich im 1. Jahrhundert gebaut und war eines der ersten buddhistischen Klöster in China. Die heutige Anlage begeistert vor allem mit seinen uralten Gebäuden und seiner andächtigen Atmosphäre. Von Peking aus erreicht man die Stadt Luoyang mit dem Schnellzug in ca. 4 Stunden.

Karte

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Reiseverlauf

Tag 1:   IHRE CHINA REISE BEGINNT IN PEKING

Ihre China-Reise beginnt in Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China
Ihre China-Reise beginnt in Peking, der Hauptstadt der Volksrepublik China

Fahrt zum Platz des Himmlischen Friedens (Tian An Men): Der historische Platz ist das Zentrum Pekings und umgeben vom Volkspalast, dem National Museum sowie dem Parteigebäude.

Anschließend besuchen Sie die Verbotene Stadt, welche sich nördlich an den Platz des Himmlischen Friedens anschließt. Die Verbotene Stadt umfasst den ehemaligen Kaiserpalast, welcher über einen Zeitraum von fast 500 Jahren für 24 Kaiser als Wohnstätte diente.

Sie fahren zum Sommerpalast: Diese faszinierende Anlage mit zahlreichen Tempeln und Seen diente den Kaiserfamilien als Vergnügungspark und als Zufluchtsort vor der Hitze Pekings.

Sie besuchen den Himmelstempel, welcher im Jahr 1421 zusammen mit dem Kaiserpalast erbaut wurde. Hier musste der Kaiser mehrmals im Jahr "Zwiesprache mit dem Himmel" halten, bei der er für eine gute Ernte betete und gleichzeitig auch sein "Mandat" und die Legitimation der Herrschaft erhielt.

Rückfahrt zum Hotel

Tag 2:   BEIJING - JIANKOU - GUBEIKOU GROẞE MAUER: WANDERN AUF DER GROẞEN MAUER

Peking: Wanderung auf der Großen Mauer bei Jinshanling
Peking: Wanderung auf der Großen Mauer bei Jinshanling

Reise zur Großen Mauer bei Jiankou: Dieser Abschnitt der Mauer ist noch recht ursprünglich und kaum touristisch. Jiankou heißt so viel wie "Pfeilspitze". Dieser Teil der Mauer wurde um 1368 erbaut und ist landschaftlich eine der eindrucksvollsten Teile der Großen Mauer.

Der Bau der ursprünglichen Großen Mauer begann vor 2000 Jahren während der Qin-Dynastie unter Kaiser Qin Shi Huang Di (259 - 210 v. Chr.). Während der Ming-Dynastie (1368 - 1644) wurde die Mauer noch einmal verstärkt und auf die heutige Länge ausgebaut. Die Mauer diente in erster Linie zum Schutz vor Reitervölkern aus dem Norden, spielte aber auch als Transportweg auf der Seidenstraße eine nicht unbedeutende Rolle.

Von Jiankou aus wandern Sie auf der großen Mauer in südöstlicher Richtung nach Mutianyu. (Wir empfehlen gute rutschfeste Schuhe). Der erste Teil der Mauer ist in seinem ursprünglichen Zustand bevor Sie dann bei Mutianyu den renovierten Teil der Mauer erreichen.

Die Wanderung führt auf- aber mehrheitlich abwärts und hat zahlreiche, zum Teil steile, Treppen. Bei Mutianyu fahren Sie mit der Gondelbahn hinunter von der Mauer. Bei Gubeikou wartet der Fahrer auf Sie für die Fahrt nach Gubeikou. (ca. 2 Std.).

In Gubeikou übernachten Sie in einem einfachen Gästehaus in der Nähe der Großen Mauer.

Tag 3: CHINA REISE: GUBEIKOU GROSSE MAUER – JINSHANLING GROSSE MAUER WANDERUNG NACH SIMATAI

Wanderung auf der Großen Mauer bei Peking
Wanderung auf der Großen Mauer bei Peking

Von Gubeikou fahren Sie nach Jinshanling. Zu dieser Tageszeit gehört dieser Mauerabschnitt beinahe ihnen alleine. Zudem ist das Licht am Morgen ideal um schöne Fotos zu machen.

Von Jinshanling aus wandern Sie ca. 3 Stunden mit herrlicher Aussicht bis zum Kylin-Turm.

Mit seinen 15 Wachtürmen in unterschiedlichen Formen ist dieser Abschnitt zweifellos der schönste Abschnitt Ihrer Wanderung entlang der Großen Mauer.

Die sich stetig verändernden Perspektiven ergeben immer wieder neue Fotogelegenheiten.

Beim Kylin-Turm steigen Sie hinunter von der Großen Mauer und Fahren zurück nach Peking.

Check-in im Hotel

Tag 4:   PEKING - LUOYANG - LONGMEN-GROTTEN, CHINA

Die Longmen-Grotten bei Luoyang
Die Longmen-Grotten bei Luoyang

Fahrt mit dem komfortablen Schnellzug von Peking West Bahnhof nach Luoyang. Die Stadt Luoyang liegt im Westen der Henan-Provinz und gehört zu den sechs alten Metropolen Chinas. Zum ersten Mal zu einer Hauptstadt wurde Luoyang 771 v. Chr. während der Zhou-Dynastie. Unter den späteren Han-Kaisern (25 - 225 n. Chr.) stieg dann Luoyang erneut zur Hauptstadt auf.

Während der Wei-Dynastie wurde Luoyang ein weiteres Mal für 50 Jahre als Hauptstadt benutzt (493 - 543). Während dieser Zeit begannen auch die Arbeiten an den bemerkenswerten Longmen-Grotten.

Die letzte Blütezeit hatte Luoyang während der Sui-Dynastie (581 - 618).

Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu den berühmten Longmen-Grotten welche sich 13 km südlich vom Stadtzentrum befinden. Die unter dem Schutz der UNESCO stehenden Longmen-Grotten entstanden zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert während der Wei- sowie der frühen Tang-Dynastie. 

Übernachtung in Luoyang

Tag 5:   LUOYANG - SHAOLIN-KLOSTER - SONGSHAN-BERG

Die Songshan-Berge: Heimat der Shaolin-Mönche des Shaolin-Klosters
Die Songshan-Berge: Heimat der Shaolin-Mönche des Shaolin-Klosters

Fahrt zu den Songshan-Bergen: Der Songshan-Berg gehört zu den 5 heiligen Bergen des Taoismus. Sie besichtigen das berühmte Shaolin-Kloster.

Das ursprüngliche Shaolin-Kloster stammt aus dem Jahr 495, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte unzählige Male zerstört und wiederaufgebaut. Das heutige Kloster stammt aus dem Jahre 1928.

Sie machen einen Rundgang durch das Kloster. Während der 30-Minütigen Demonstration erleben Sie die eindrucksvolle Kampfkunst der Shaolin-Mönche aus nächster Nähe.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine ca. 1-stündige Wanderung bei Sanhuangzhai, dem landschaftlich herrlichen, westlichen Teil der Songshan-Bergen. Anschliessend Rückfahrt nach Luoyang Rundgang durch die Altstadt.

Übernachtung in Luoyang.

Tag 6:   LUOYANG - XI’AN - FAHRRADTOUR AUF DER STADTMAUER

Am Vormittag fahren Sie mit dem komfortablen Hochgeschwindigkeitszug nach Xi’An.

Die Stadt Xi'An ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Xi'An, oder Chang’An wie die Stadt früher genannt wurde, gilt als die erste Hauptstadt des Kaiserreiches China unter dem Kaiser Qin Shi Huangdi. Die alte Kaiserstadt galt über lange Zeit als Chinas Tor zum Westen und war Anfang- und Endpunkt der antiken Seidenstraße, einer der ältesten Handelsrouten der Welt.

Reise zu der Terracotta-Armee bei Xi'An, China
Reise zu der Terracotta-Armee bei Xi'An, China

Transfer zum imposanten Südtor und besteigen die Stadtmauer, die 14 km rund um die Altstadt führt. Hier können Sie mit dem Fahrrad die ganze Stadt auf der Mauer umkreisen und erhalten so einen Eindruck über die Grösse Xi‘Ans.

Auf dem Rückweg nach Xi’an machen Sie Halt bei der Wildganspagode, einem der bekanntesten Wahrzeichen von Xi’An. Die markante Große Wildganspagode wurde 652 erbaut und befindet sich im Tempel der Großen Gnade im Süden der Stadt.

Anschließend besuchen Sie den Glockenturm sowie das "Muslimische Viertel" mit dem pulsierenden, von Menschenmassen gefüllten, Nachtmarkt. Hier haben Sie die Möglichkeit die Spezialitäten der muslimischen Hui-Küche zu kosten.

Übernachtung in Xi’An

Tag 7:   XI’AN - TERRCOTTA-ARMEE - FLUG NACH GUILIN

Reise nach Xi'An, Shaanxi-Provinz
Reise nach Xi'An, Shaanxi-Provinz

Am Vormittag besuchen Sie die berühmte Terrakotta-Armee, welche seit über 2000 Jahren das Grab vom ehemaligen Kaiser Qin Shi Huang bewachen.

Qin Shi Huang hat unzählige Schlachten gewonnen und somit die 7 Königreiche 230 v. Chr. Chinas zusammengeführt und damit China vereinigt. Dies war die Geburtsstunde der heutigen Weltmacht China.

Auf dem Streifzug durch die verschiedenen Hallen der Grabstätte Qin Shi Huangs bekommen sie einen guten Einblick in die damalige Zeit. Erste Teile dieser Terrakotta-Armee hat man erst 1974 gefunden. Nach einem atemberaubenden ersten Blick über die ganze Terrakotta Armee werden Sie zum Museum und der "Kommandozentrale" des Heeres geführt.

Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug (2 h) nach Guilin. Abholung am Flughafen und Transfer (2 h) nach Yangshuo. Die Stadt Yangshuo befindet sich im Li-Fluss inmitten einer zauberhaften Karstlandschaft in der Provinz Guangxi. Nach Ankunft machen Sie einen Rundgang durch Yangshuo.

Zur Entspannung können Sie sich in eines der unzähligen Straßenkaffees setzten und eine Tasse Tee genießen.

Übernachtung in Yangshuo

Tag 8:   YANGSHUO, GUANGXI-PROVINZ, CHINA

Reise nach Yangshui, Guangxi-Provinz, Südchina
Reise nach Yangshui, Guangxi-Provinz, Südchina

Fahrt zum Xianggongshan, von dem aus Sie eine atemberaubende Aussicht auf den Li-Fluss sowie die umliegende Karst-Landschaft genießen. Anschließend 2-stündige Wanderung durch schöne Landschaft nach Xingping.

Sie unternehmen einen Rundgang durch die Altstadt von Xingping. In Xingping besteigen Sie ein motorisiertes "Floß" und schippern in gemächlichem Tempo flussaufwärts durch die wunderbare Karstlandschaft.

Das einmalige Landschaftsbild um Xingping dient sogar als Motiv auf der 20 RMB Note. Nach ca. 2 Stunden erreichen Sie Yangdi.

Rückfahrt nach Yangshuo 

Optional für den Abend: Am Abend besuchen wir die Show „Liu San Jie“ des Regisseurs Zhang Yimou. Die eindrückliche Open-Air Show mit über 500 Mitwirkenden mit der Karsthügel-Landschaft als Kulisse ist ein einzigartiges Spektakel.

Tag 9: YANGSHUO - MONDBERG - LONGSHENG REISTERRASSEN

Wanderung in den Reisterrassen bei Dazhai
Wanderung in den Reisterrassen bei Dazhai

Fahrt zum Mondberg: Der Mond-Berg hat seinen Namen von dem kreisrunden Loch in seinem Gipfel, welches einem Vollmond ähnlich sehen soll.

Über ca. 800 Stufen steigen Sie hinauf zum Gipfel des Mond-Berges, von dem aus Sie eine schöne Aussicht auf die umliegende Karstlandschaft genießen.

Fahrt in nördlicher Richtung via Hepingxiang nach Dazhai: Dazhai ist der Ausgangspunkt zu den eindrucksvollen Reisterrassen von Longsheng und ist die Heimat der Volksgruppe der Zhuang.

Anschließend wandern Sie durch die wunderbaren Reisterrassen hinauf zum Dorf Tiantouzhai, welches sich hoch über dem Dazhai-Tal befindet. Die Aussicht von hier auf die Longsheng-Reisterrassen ist überwältigend.

Check-in im Hotel: Übernachtung erfolgt für Sie in einem Gasthaus inmitten der Reisterrassen.

Tag 10:   TIANTOUZHAI - WANDERUNG NACH PING'AN - FLUG NACH HANGZHOU

Einfaches Frühstück nach einheimischer Art: Ab Tiantouzhai wandern Sie für 4-5 Stunden durch die herrliche Landschaft in Richtung Ping’An (einfache Wanderung, ca. 15 km, auf und ab).

Die Yao-Frauen bei Longsheng sind bekannt für ihre Haartracht
Die Yao-Frauen bei Longsheng sind bekannt für ihre Haartracht

In Zhongliu werden Sie das Mittagessen bei einer lokalen Familie der Yao Minderheit einnehmen. Die Yao-Frauen sind bekannt für Ihre langen Haare. Traditionsgemäß schneiden die Yao-Frauen ihre Haare nur einmal im Leben, nämlich dann, wenn sie das 16. Lebensjahr erreichen.

Sie erreichen Ping‘An am frühen Nachmittag. Dort haben Sie Zeit für einen Dorfrundgang durch das autofreie Bergdorf.

Fahrt zum Flughafen von Guilin, Flug nach Hangzhou

In Hangzhou erfolgen Abholung und Transfer vom Flughafen zu Ihrem Hotel.

Übernachtung in Hangzhou

Tag 11:   HANGZHOU - WUZHEN

China-Reise zum Dorf Wuzhen
China-Reise zum Dorf Wuzhen

Am Vormittag besichtigen Sie Altstadt von Hangzhou. Das historische Dorf Hangzhou liegt 170 km südwestlich von Shanghai am Ufer des Qiantang Flusses. 

Die Stadt Hangzhou befindet sich auch auf dem "Kaiser-Kanal" und war einst eine blühende Handelsstadt für Güter, die zwischen Peking und Hangzhou transportiert wurden.

Weiterfahrt nach Wuzhen: Das historische Wasserdorf Wuzhen liegt 120 km südwestlich von Shanghai. Seine Lage am Kaiser-Kanal machte Wuzhen zu einem wohlhabenden Handelshafen für Waren aus dem Süden nach Peking.

Wuzhen ist berühmt für die alten, gut erhaltenen Gebäude der Altstadt sowie die vielen antiken Brücken, welche die zahllosen Kanäle und Flüsse der Stadt überqueren.

Die Stadt Wuzhen wird manchmal auch als "Venedig des Ostens" bezeichnet.

Sie machen einen Spaziergang durch den gepflasterten Gassen und machen eine Bootsfahrt auf einem der vielen Kanäle, die die Stadt kreuzen.

Übernachtung in Wuzhen

Tag 12:   REISE MIT DEM SCHNELLZUG VON WUZHEN NACH SHANGHAI

Transfer zum Bahnhof von Tongxian: Fahrt mit dem Superschnellzug in 45 Minuten nach Shanghai. Abholung am Bahnhof und Transfer zu Ihrem Hotel.

Reise nach Shanghai mit seiner eindrucksvollen Skyline
Reise nach Shanghai mit seiner eindrucksvollen Skyline

Um einen Überblick über die Größe dieser Mega-Metropole zu gewinnen, besuchen Sie als erstes das "Exhibitions- and Planning Museum", wo eine Replika der ganzen Stadt in 3D gezeigt wird.

Besuch vom  Long-Hua-Tempel: Anschließend besuchen Sie den historischen Yu-Yuan-Garten. Dieser wunderbare Garten wurde im 16. Jahrhundert (Ming-Dynastie) von der Familie Pan angelegt und gilt heute als ein Musterbeispiel für die Gartenkunst der Ming-Zeit.

Anschließend steht ein Besuch der Französischen Konzession und dem Tianzifang auf dem Programm. Tianzifang, das noch vor ein paar Jahren ein ganz normales chinesisches Wohnviertel war, entwickelte sich innerhalb der letzten paar Jahre zu einem lebendigen Potpourri aus Galerien, Geschäften, Cafés, Bars und Restaurants.

Am späteren Nachmittag fahren Sie auf die andere Seite zum Shanghai World Finance Center. Dieser 492 Meter hohe Wolkenkratzer war bei Fertigstellung das zweithöchste Gebäude der Welt. Vom hundertsten Stockwerk aus genießen Sie den Ausblick über das Lichtermeer von Shanghai.

Übernachtung in Shanghai

Tag 13:   ENDE IHRER CHINA-REISE: SHANGHAI ABREISE

Tag zur freien Verfügung

Transfer zum Flughafen von Shanghai

Ende Ihrer China Reise "Himmlisches China".

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Review

Himmlisches China: Eine Reise zu den Ursprüngen Chinas

Dauer:
12-14 Tage
China-Reise zu den kulturell und landschaftlich eindrucksvollsten Orten Chinas
Tour Art:
China-Rundreisen, Privatreisen