China Reise mit der Eisenbahn von China nach Vietnam. Eine Reise mit der Eisenbahn durch China war noch bis vor wenigen Jahren ein beschwerliches Unterfangen. Mit dem Bau der modernen CRH Hochgeschwindigkeit Eisenbahn ist eine Reise mit der Eisenbahn in China zu einem angenehmen Reiseerlebnis geworden. Mit über 300 Stundenkilometer reisen Sie bequem und komfortabel durch die ländlichen Gegenden von China, bevor es dann auf vietnamesischer Seite mit der Fahrt im Nachtzug von Lao Cai nach Hanoi etwas gemächlicher und nostalgischer zu und her geht. Auf dieser China Reise folgen Sie den Fussstapfen der französischen Kolonialisten, die im 19. Und 20 Jahrhundert grosse Teile Indochinas (mit Laos, Kambodscha und Vietnam) besetzt hatten. 1904 haben die Franzosen mit dem ehrgeizigen Projekt begonnen, eine 855 km lange Eisenbahnstrecke zwischen Hanoi und Kunming zu bauen. Die „French Yunnan Vietnam Railway Construction Company” rekrutierte mehr als 60.000 chinesische Arbeitskräfte aus ganz China für den Bau einer Eisenbahn von Kunming bis nach Hanoi. Ein weiterer Höhepunkt dieser China Reise mit der Eisenbahn ist die Fahrt mit dem Jiayang Dampfzug in der Sichuan Provinz.

 

Ihr Gastgeber, Adrian Stalder

Adrian Stalder

Reisen ist seine Leidenschaft. Nach seiner abgeschlossenen Berufslehre bewarb er sich, mehr aus Neugier, als Reiseleiter für ein renommiertes Schweizer Reiseunternehmen. Dabei entdeckte er seine Liebe für das Reisen, und für das Interesse an fremden Ländern und Kulturen. Zwischen seinen Einsätzen schnallte er sich jeweils seinen Rucksack auf den Rücken und begab sich auf zahlreiche Entdeckungsreisen in die entlegensten Ecken auf dem Globus. Nach einem 2 jährigen Chinesisch-Studium erfüllte er sich seinen Traum und eröffnete eine eigene Reiseagentur, wo er seine langjährige Reiseerfahrung und die fundierten Kenntnisse über China und Südost-Asien vermittelt.

Nach wie vor begleitet er persönlich Touren durch seine Lieblingsprovinzen Yunnan und Sichuan. Seine fundierten China-Kenntnisse, interessanten Erzählungen und humorvollen Anekdoten begeistern seine Gäste immer wieder aufs Neue.

Reisebeschreibung

PEKING, HAUPTSTADT VON CHINA UND AUSGANGSPUNKT IHRER REISE MIT DER EISENBAHN VON CHINA NACH VIETNAM

Die Stadt Peking erreicht man sowohl aus Österreich, Deutschland als auch aus der Schweiz mit zahlreichen Non-Stopp Flügen. Die Stadt Peking ist die Hauptstadt von China und der Ausgangspunkt Ihrer Reise «Von China nach Vietnam: Reise mit der Eisenbahn».


Reise nach China: Eingang zur Verbotenen Stadt in Peking

Dem Besucher von Peking bietet sich eine moderne, saubere und facettenreiche Stadt. Oft bleibt dem Besucher beim ersten Anblick der Dimensionen von Peking im ersten Moment die Luft weg. Hat man sich aber erst einmal an die Menschenmassen und die Autokolonnen gewöhnt, und schaut man etwas hinter die Kulissen der modernen Glasfassaden der Wolkenkratzer so entpuppt sich Peking als eine trendige und moderne Stadt, wo es zahlreiche kulturelle Leckerbissen aus der 3000-jährigen Geschichte der Stadt zu bestaunen gibt. Ist man nicht gerade zur Stosszeit in Peking unterwegs, so ist die U-Bahn ein sehr schnelles, günstiges und sicheres Transportmittel in Peking.

Das geographische Zentrum von Peking bildet die verbotene Stadt mit dem davorliegenden Platz des Himmlischen Friedens. Der Name Verbotene Stadt kommt übrigens daher, weil es für Normalsterbliche und Menschen, die nicht am kaiserlichen Hofe dienten, bis in die frühen 1950er Jahren verboten war die «Verbotene Stadt» zu betreten.

Bei einem Besuch von Peking sollte ein Besuch vom Himmelstemple nicht fehlen. Fünf Jahrhunderte lang bildete der Himmelstempel den Mittelpunkt kaiserlicher Zeremonien und war das Symbol für die Verbundenheit vom «Himmelsohn» (des Kaisers) zum Universum, von wo aus die Ming Kaiser das «Mandat des Himmels» zum Regieren erhielten. Die Bauarbeiten am Himmelstempel begannen während der Regentschaft des Kaisers Yongle und wurden um 1420 abgeschlossen. Die harmonische Architektur sowie die schlichte Schönheit vom Himmelstempel begeistern die Besucher bis zum heutigen Tag.

CHINA REISE: IM HOCHGESCHWINDIGKEITSZUG NACH LUOYANG

Reise nach Luoyang: Die Stadt Luoyang liegt im Westen der Henan Provinz und gehört zu den sechs alten Metropolen Chinas. Die frühesten Spuren gehen auf die Shang Dynastie der Bronzezeit zurück, doch die erste wirkliche Entwicklung scheint eine 1000 v. Christus von den Zhou erbaute, ummauerte Stadt mit dem Namen Chengzhou gewesen zu sein. Im Jahr 25 n. Chr. wurde Luoyang vom Han Kaiser Kaiser Guangwu zur Hauptstadt der östlichen Han-Dynastie erklärt. Für mehrere Jahrhunderte war Luoyang der Mittelpunkt von China.


China Reise mit der Eisenbahn nach Luoyang

Luoyangs Handel und Kommunikation mit dem Westen auf der Seidenstrasse entwickelte sich rasch. Der Buddhismus erreichte die Stadt im Jahre 68 n.Chr. In diesem Jahr entstand auch der „Tempel vom Weissen Pferd“, einer der ersten buddhistischen Tempelanlagen in China.

Nach der Plünderung der Stadt im Jahr 190 wurde die Hauptstadt für kurze Zeit nach Xi’An verlegt, bis, nach einer kurzen Phase von Aufständen, Kaiser Wen der Wei Dynastie die Hauptstadt wieder zurück nach Luoyang verlegte. Auch die Nachfolgende Jin Dynastie (265-420) benutzte Luoyang als Hauptstadt. Jedoch wurden die Jin im Jahr 311 von den Xiongnu-Truppen überrannt und die Hauptstadt wurde nach Jiankang, dem heutigen Nanjing verlegt. Während dieses Aufstandes wurde Luoyang fast vollständig zerstört.

Während der Nördlichen Wei Dynastie (493 - 543) wurde Luoyang ein weiters Mal für 50 Jahre die Ehre als Hauptstadt zuteil und erlebte unter Kaiser Xiao Wendi eine Blütezeit. Während dieser Zeit begannen die Arbeiten an den bemerkenswerten Longmen Grotten. Auch das Shaolin Koster in den nahegelegenen Song Bergen wurde zu dieser Zeit gebaut.

Die letzte Blütezeit kam während der Sui Dynastie sowie der Tang Dynastie als Luoyang noch 3 Mal für kurze Zeit als Hauptstadt in Erscheinung trat.  Überlieferungen zufolge war Luoyang zu dieser Zeit nach Xi’An die zweitgrösste Stadt der Welt. 

CHINA REISE NACH LUOYANG DER GEGENWART:


Reise mit der Eisenbahn  zum Shaolin Kloster, Henan Provinz in China

Die 6 Millionen Stadt Luoyang befindet sich in der Henan Provinz am Zusammenfluss vom Gelben Fluss und dem Luo Fluss. Die Hauptattraktion von Luoyang sind zweifellos die buddhistischen Grotten von Longmeng aus dem 5. Jahrhundert. Die Longmen Grotten befinden sich 13km südlich vom Stadtzentrum und stehen auf der Liste der UNESCO Weltkulturerben. Für die Longmen Grotten sollte man unbedingt einen halben Tag einplanen.

70km östlich von Luoyang findet man die Song Berge mit dem bekannten Shaolin Kloster. Das ursprüngliche Shaolin Kloster stammt aus dem Jahr 495, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte unzählige Male zerstört und wiederaufgebaut.

Ein Besuch vom Shaolin Kloster sollte mit einer Wanderung in dem nahegelegenen Sanhuazhai Naturreservat verbinden. Wer seine Fitness auf die Probe stellen will, der kann in 4 Stunden bis zum Sanhuazhai Kloster hochwandern. Wem das zu anstrengend erscheint, kann auch einen Teil mit der Gondelbahn hochfahren und den Rest zu Fuss zurücklegen.

Das Baima Kloster am östlichen Stadtrand von Luoyang ist ebenfalls ein Besuch wert. Das Baima Kloster (übersetzt: Tempel vom weissen Pferd) wurde ursprünglich im 1. Jahrhundert gebaut und war eines der ersten buddhistischen Klöster in China. Die heutige Anlage begeistert vor allem mit seinen uralten Gebäuden und seiner andächtigen Atmosphäre. Von Peking aus erreicht man die Stadt Luoyang mit dem Schnellzug in ca. 4 Stunden.

CHINA REISE: DIE STADT XI’AN HEIMAT DER TERRACOTTA ARMEE

Reise nach Xi’An. Die Stadt Xi’An ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi in Zentralchina. Sowohl geschichtlich als auch kulturell gehört Xi’An zu den wichtigsten Stätten von China.

Die Geschichte der Stadt Xi’An kann bis in die Bronzezeit vor 3000 Jahren zurückverfolgt werden. Die Blütezeit von Xi’An begann jedoch erst während der Han Dynastie (221-206 v. Chr.) als Sie unter dem Kaiser Qin Shi Huang zur ersten Hauptstadt des Kaiserreiches von China wurde. Damals hiess die Stadt «Chang An» was übersetzt so viel heisst wie «Langer Friede».


China Reise mit der Eisenbahn: Die Stadt Xian mit der Terracotta Armee

Mit dem Tod von Qing Shi Huang 210 v. Chr. kam auch das Ende der Qin Dynastie. Seine Nachfolger waren die Han, die von 206 v. Chr. bis 220 n.Chr. regierten und Xi’An – oder eben Chang An - ebenfalls zur Hauptstadt ihres Han Reiches machten.

Xi’An galt über lange Zeit als Chinas Tor zum Westen und war Anfang-/Endpunkt der Seidenstrasse, einer der ältesten Handelsrouten der Welt. Schon vor rund 2000 Jahren strömten Kaufleute und Diplomaten aus aller Welt nach Chang An. Kamelkarawanen entluden hier Ihre Waren aus dem Eurasischen Raum und wurden im Gegenzug mit wertvollen, im Westen begehrten Waren aus China beladen. Insbesondere die Chinesische Seide war speziell im Römischen Reich sehr gefragt.

Nach dem Niedergang der Han Dynastie (220 n. Chr.) wurde Xi’An während den nachfolgenden Kriegswirren zerstört.

Erst mit dem Beginn der Sui Dynastie 581 gelang es nach einer langen Periode der Zersplitterung seit dem Untergang der Han Dynastie das Chinesische Reich wieder zu vereinigen. Unter der Herrschaft der Sui wurde Xi’An wiederaufgebaut und zur Hauptstadt der nur kurzlebigen Sui Dynastie (581-618) ernannt. Als Hauptstadt der anschliessenden Tang Dynastie (618 - 907) erlebte Xi’An eine neue Blütezeit. Xi’An entwickelte sich zu einem Handelszentrum and der Seidenstrasse und wurde daneben zu einem Zentrum der Künste. Auch der Buddhismus hielt während der Tang Dynastie Einzug in Xi’An. Mit dem Zerfall der Tang Dynastie Ende des 9. Jahrhunderts kam auch der wirtschaftliche Abstieg von Xi’An. Die Hauptstadt wurde nach Nanjing verlegt. Zwar wurde Xi’An unter der Ming Dynastie (1368-1644) noch einmal aufgebaut, konnte aber nie mehr an die Glanzzeiten der Tang Dynastie anknüpfen. Aus diesem letzten Wiederaufbau stammt auch die sehr gut erhaltene Stadtmauer. Xi’An gilt heute als die Stadt mit der schönsten, im Originalzustand erhaltenen Stadtmauer von China.

Durch die bewegte Vergangenheit hat Xi’An heute eine grosse Auswahl ans Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aus diesem Grund ist eine Reise nach Xi’An besonders lohnenswert. Die Hauptattraktion und Höhepunkt einer Xi’An Reise, bildet sicherlich die Terrakotta Armee, welche sich ca. 30km ausserhalb von Xi’An befinden. Die Terrakotta-Armee wurde zur Bewachung der Grabstätte von Qin Shi Huang erschaffen, dem ersten Kaiser von China.

REISE MIT DER EISENBAHN ZUR TERRAKOTTA ARMEE VON XI’AN

Qin Shi Huang gilt als der erste Kaiser von China. Qin Shi Huang wurde als Ying Zheng, Sohn des Königs von Qin, im Jahr 259 v. Chr. geboren. Seine Geburt fiel in die «Zeit der streitenden Reiche», als sich das Königreich Qin mit sechs weiteren Staaten um die Vorherrschaft stritt. Nach dem Tod seines Vaters bestieg Ying Zheng bereits mit 13 Jahren als König Zheng den Thron von Qin. Zwischen 230 und 221 vor Christus eroberte Ying Zheng nach und nach die anderen Staaten und bereitete damit dem zersplitterten chinesischen Feudalreich ein Ende. Die Zeit der sich bekämpfenden Kleinstaaten war vorbei, China war geboren und die Stadt Xi’An wurde zur neuen Hauptstadt ernannt. Ying Zheng wurde der erste Kaiser von China und nannte sich fortan Qin Shi Huang, was so viel heisst wie "Erster erhabener Herrscher aus der Qin-Dynastie».


China Reise nach Xian, Shaanxi

Als Herrscher organisierte Qin Shi Huang mit Hilfe eines riesigen Beamtenapparats sein Reich neu und führte weitreichende Reformen durch. Alles wird genormt, vereinheitlicht, Schrift, Gewichte, Münzen, die Breite der Wagenachsen und sogar wie die Schnurrbärte und Haarknoten zu sitzen hatten wurde vom Beamtenstaat vorgeschrieben. Qin Shi Huang liess an der Chinesischen Mauer weiterbauen und ein 6 800 Kilometer langes Strassennetz errichten, das zum Teil heute noch erhalten ist.

Der erste Kaiser von China wollte auch für die Zeit nach seinem Tod gewappnet sein. Bereits kurz nach seiner Thronbesteigung soll er mit dem Bau seines Grabmals begonnen haben. Über 700'000 Zwangsarbeiter sollen während 37 Jahren seinem 56 Quadratkilometer umfassenden Mausoleum gearbeitet haben.

1974 wurde die Terrakotta Armee von Qin Shi Huang durch einen eiheimischen Bauern zufällig entdeckt. Seither hat sich die Ausgrabungsstätte längst zu einer der wichtigsten touristischen Attraktionen Zentralchinas entwickelt.

Das Museum besteht aus mehreren, bisher nur teilweise freigelegten Gruben. In der größten stehen mehr als tausend Terrakotta-Figuren. Die Armee besteht aus rund 8000 Ton-Kriegern. Sie ist seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und wird häufig als 8. Weltwunder bezeichnet.

REISE MIT DER EISENBAHN IN DIE HAUPTSTADT VON SICHUAN: CHENGDU

Vom geschichtsträchtigen Xi’An in der Shaanxi Provinz geht Ihre China Reise weiter mit dem modernen Hochgeschwindigkeitszug nach Chengdu der Hauptstadt der Sichuan Provinz. Für die, im Jahr 2018 eröffnete, 700km lange Strecke durch Zentral-Chinabraucht der CRH Schnellzug gerade mal 4 Stunden.


Reise nach Chengdu, Sichuan: der Grosse Panda

Die 8 Millionen Metropole Chengdu ist die Hauptstadt der abwechslungsreichen und landschaftlich einmaligen Sichuan Provinz im Südwesten von China. Bereits auf dem Weg vom modernen Bahnhof zum Hotel stellt man fest, dass Sie sich in einer Dimension der Superlative befinden. Über riesige Autobahnen, grosszügig angelegten Boulevards und vorbei an modernsten Hochhäusern erreichen Sie das Hotel. Der kurze Stadtbummel nach der Ankunft ist die perfekte Abwechslung und etwas Bewegung tut gut nach der doch etwas längeren Reise im Schnellzug. Der Rundgang endet in einem einheimischen Restaurant, wo Sie in den Genuss der vorzüglichen Sichuan Küche kommen. Die Sichuan Cuisine ist sehr abwechslungsreich und der haufenweise verwendete Sichuan Pfeffer zaubert dieses einzigartige, prickelnd-betäubende Gefühl auf die Zunge.

Trotz der rasanten Entwicklung und Modernisierung von Chengdu findet man es immer noch, das “alte” Chengdu mit seinen zahllosen, kleinen, farbenfrohen Seitengassen mit traditionellen Floh- und Strassenmärkten, typische Friseurläden sowie lokalen Restaurants, welche einen spannenden Kontrast zum modernen Chengdu bilden.

REISE MIT DER BAHN VON CHENGDU NACH KUNMING IN DER YUNNAN PROVINZ IN SÜDWEST CHINA


Reise mit der Eisenbahn von Chengdu nach Kunming, Hauptstadt der Yunnan Provinz China

In Leshan besteigen Sie den Zug für Ihre Reise nach Kunming. Die rasante Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug führt erst durch das flache Sichuan Becken in Richtung Süden, bevor der Zug die Gebirgige Region der nördlichen Yunnan Provinz erreicht.

Durch eine scheinbar endlose Anzahl von Tunneln erreicht der Zug schliesslich Kunming, die Hauptstadt der Yunnan Provinz. Die 7 Millionen Einwohner zählende Stadt Kunming liegt auf 1900m auf dem Yunnan-Guizhou Plateau. Das fast ganzjährige, angenehme Klima hat der Stadt Kunming auch den Kosenamen «Stadt des ewigen Frühlings» beschert. Das Zentrum von Kunming bildet der Green Lake Park, wo sich jeden Morgen viele Einheimische einfinden, um sich mit sportlichen Betätigungen auf den Tag vorzubereiten.

Die Stadt Kunming bietet dem Besuchen zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die bekannteste davon ist sicher der Steinwald von Lunan sowie die Westberge.

DAS EISENBAHNMUSEUM VON KUNMING, YUNNAN PROVINZ, CHINA

Das Eisenbahnmuseum von Kunming befindet sich beim ehemaligen Nordbahnhof von Kunming an der Beijing Lu.

Das Eisenbahnmuseum von Kunming hat eine interessante und aufschlussreiche Ausstellung über die Geschichte und den Bau der Eisenbahn Strecke von Yunnan nach Vietnam. Die Eisenbahnstrecke zwischen Kunming und der Hafenstadt Haiphong via Hanoi in Vietnam wurde während der französischen Kolonialherrschaft gebaut und 1910 fertiggestellt. Speziell der Bau der Strecke von Hekou auf 80m über Meer bis nach Kunming auf 1900 Meter über Meer stellte die Ingenieure vor eine ganz besondere Herausforderung. Bei Pingbian galt es auf nur gerade 23km Streckenlänge einen Höhenunterschied von 600 Höhenmeter zu überwinden. 59 Tunnels und zahllose Brücken waren nur auf diesem Teilstück notwendig, um die Steigung zu schaffen.

Das Eisenbahnmuseum von Kunming ist montags geschlossen. Im Inneren vom Eisenbahnmuseum von Kunming befinden sich zahlreiche Exponate der Yunnan Vietnam Eisenbahn wie Lokomotiven, Wagen sowie eine spannende Fotoausstellung.

REISE MIT DER EISENBAHN INS HISTORISCHE JIANSHUI, YUNNAN PROVINZ


Jianshui Altstadt, Yunnan Provinz, Südwest China

Reise nach Jianshui in Yunnan. Die südlich von Kunming gelegene Stadt Jianshui begeistert mit einer schönen Altstadt sowie einem Wachturm aus dem 14. Jahrhundert, aus einer Zeit als die Ming Dynastie über das Reich der Mitte und somit auch über die Yunnan Provinz herrschte. Das Bauwerk ist im Originalzustand erhalten und beherbergt eine interessante Fotoausstellung, welche über die bewegte Vergangenheit sowie dem Bau der Kunming Hanoi Eisenbahn durch die Franzosen vor über 100 Jahren Aufschluss gibt.

Ein ganz besonderer Leckerbissen ist der Besuch der ehemaligen Residenz der einst einflussreichen Familie Zhu. Die um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts gebaute Residenz umfasst 42 Innenhöfe sowie eine gepflegte Gartenanlage - der sogenannte «Garten der Familie Zhu».

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch vom idyllischen Konfuzius Tempel, welcher sich nur unweit vom Hotel in Jianshui befindet. Konfuzius wurde 551 v. Chr. in Qufu im Osten von China geboren und gilt heute als einer von Chinas einflussreichsten Philosophen.

Der Konfuzius Tempel von Jianshui wurde ursprünglich im 1285 gebaut und ist der 3.-grösste Konfuzius Tempel in China. Nebst zahlreichen interessanten Tempelgebäuden und Pavillons findet man in der grosszügigen Tempelanlage auch den «See der Weisheit», welcher mit schönen Lotusblumen bedeckt ist.

YUNNAN REISE: EISENBAHN VON KUNMING NACH HAIPHONG IN VIETNAM VIA HANOI: AUF DEN SPUREN DER FRANZÖSISCHEN KOLONIALMACHT IN YUNNAN

1904 begannen die Franzosen ein ehrgeiziges Projekt mit dem Bau einer 855 km langen Schmalspur Eisenbahnverbindung zwischen Hanoi, bzw. der Hafenstadt Haiphong, und Kunming. Um das Projekt möglichst zeit- und kostensparend abzuwickeln, wurde der Bau in 12 separate Abschnitte unterteilt, welche alle gleichzeitig mit den Bauarbeiten begannen.


Wujiazhai Eisenbahnbrücke der Kunming - Haiphong Eisenbahnstrecke nahe Pingbian in der Yunnan Provinz China

Die französische Yunnan-Vietnam Railway Construction Company stellte mehr als 60'000 chinesische Arbeiter aus ganz China sowie über 3'000 französische, schweizerische, amerikanische, britische, italienische und kanadische Techniker und Ingenieure ein, die am Bau beteiligt waren. Die Schwierigkeiten, auf die sie beim Verlegen der Gleise gestossen sind, lagen jenseits der Vorstellungskraft der Entscheidungsträger in Paris. Allein auf dem 465 km langen chinesischen Abschnitt mussten über 107 Brücken unterschiedlicher Art und Form gebaut und über 155 Tunnel ausgebrochen werden. In einem 44 km langen Abschnitt überwinden die Gleise nicht weniger als 1'200 Höhenmeter, was in dieser Zeit ein absolutes Meisterwerk der Technik war. Vor allem der Bau der Linie im Landkreis Pingbian stellte die Ingenieure vor eine ganz besondere Herausforderung. Bei Pingbian mussten sie auf einer Strecke von nur 23 km einen Höhenunterschied von 600 Metern überwinden. 59 Tunnel und unzählige Brücken waren nur auf diesem Abschnitt notwendig, um die Steigung zu schaffen.

Der Höhepunkt dieses Abschnitts ist die Wujiazhai-Brücke über den Sicha-Fluss. Die Brücke wird von beiden Seiten über einen Tunnel angefahren. Die 67 Meter lange Wujiazhai-Brücke war damals eines der Meisterwerke des Eisenbahnbaues. Die Wujiazhai Brücke wird im Volksmund auch oft als Renziqiao ("Personen-Brücke") bezeichnet, da die Brückenkonstruktion dem chinesischen Zeichen "Ren" (Mensch/Person) ähnlichsieht.

Die Eisenbahnlinie zwischen Kunming und dem Hafen von Haiphong über Hanoi in Vietnam wurde 1910 fertig gestellt.

Seit 2003 fahren nur noch Güterzüge von Kunming nach Hekou und über die Grenze nach Vietnam. Wahrscheinlich wird das Ende der Zugfahrt auf diesem Meisterwerk der Technik schon bald vollständig zum Erliegen kommen.

REISE MIT DEM NACHTZUG VON LAO CAI NACH HANOI


Caption

Ihre erlebnisreiche Reise mit der Eisenbahn von China nach Hanoi geht weiter mit dem nächsten Höhepunkt: Mit dem Nachtzug ab Lao Cai geht die Reise weiter im in Richtung Hanoi. Diese Zugstrecke wurde vor über 100 Jahren von den Franzosen gebaut und war einst Teil der Zugstrecke von Kunming nach Hanoi.

In gemütlichem Tempo ruckelt der Zug auf den alten, von den französischen Kolonialherren gebaute, Schmalspur-Geleisen in Richtung Hanoi. Der Gegensatz zu den modernen Hochgeschwindigkeitszügen in China könnte kaum grösser sein. In jeder Kabine der Schlafwagen befinden sich 4 bequeme Kojen. Wer lieber eine Kabine für sich selber haben möchte, der kann gegen Aufpreis problemlos eine private Kabine buchen. Der Zug erreicht Hanoi am frühen Morgen, anschliessend geht es direkt ins Hotel für das Frühstück und den Zimmerbezug.

Die quirlige Stadt Hanoi ist die Hauptstadt von Vietnam und gleichzeitig auch eine der ältesten und spannendsten Städte Südostasiens. Hanoi liegt auf beiden Seiten vom Roten Fluss (Song Hong) und ist nach Saigon die zweitgrösste Stadt von Vietnam.

Eine Stadtrundfahrt durch die lebhafte, fast schon chaotisch wirkende Stadt ist ein faszinierendes Erlebnis. Ganz besonders attraktiv ist die historische Altstadt mit einem Labyrinth kleiner, von schattenspendenden Bäumen gesäumten Gassen, und mit den, aus der Kolonialzeit stammenden Häusern mit den ockergelben Stuckfassaden, schmiedeeisernen Balkonen und roten Ziegeldächern.

 

Kundenmeinung

"...die Reise war sehr gut organisiert, alles hat bestens geklappt. Einen besonderen Dank verdient unser Fahrer Herr Kuang, welcher uns stets bedacht und sicher durch die Bergwelt der Yunnan Provinz gefahren hat..."

   Marcel und Sandy aus der Schweiz


"...der Jiayang Dampfzug in der Sichuan Provinz hat uns besonders gut gefallen...besten Dank für die perfekte Organisation der Reise..."

   Jürgen und Hilmar aus Deutschland

Karte

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Reiseverlauf

Tag 1:  PEKING – SCHNELLZUG NACH LUOYANG

Abholung in Ihrem Hotel. Transfer zum Westbahnhof von Beijing. Fahrt mit dem komfortablen Schnellzug in etwas mehr als 4 Stunden nach Luoyang Longmeng Station. 


Buddhistische Steinmetzarbeiten in den Longmen Grotten, Luoyang

Die Stadt Luoyang wurde im 11. Jahrhundert vor Christus gegründet und hiess ursprünglich Chengzhou. Zum ersten Mal zu einer Hauptstadt wurde Luoyang 771 v.Chr. während der Zhou Dynastie. Unter den späteren Han Kaisern (25-225 n. Chr.) stieg dann Luoyang erneut zur Hauptstadt auf.

Handel und Kommunikation mit dem Westen auf der Seidenstrasse entwickelten sich rasant. Der Buddhismus erreichte die Stadt im Jahre 68 n. Christus und das Kaiserliche College wurde mit 30‘000 Studenten sowie einer grossen Bibliothek gegründet. Während der Wei Dynastie wurde Luoyang ein letztes Mal für 50 Jahre als Hauptstadt benutzt (493 - 543). Während dieser Zeit begannen auch die Arbeiten an den bemerkenswerten Longmen Grotten.

Die letzte Blütezeit hatte Luoyang während der Sui Dynastie (581-618). Luoyang ist bekannt für seine Pfingstrosen.

Besuch der berühmten Longmen Grotten. Die unter dem Schutz der UNESCO stehenden Longmen Grotten entstanden zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert während der Wei sowie der frühen Tang Dynastie. Auf beiden Seiten des Yi Flusses entstanden über 110‘000 buddhistische Stein-Statuen, welche auf ca. 2‘300 Nischen und Höhlen verteilt sind. Die grösste Buddha-Statue dieser eindrucksvollen Anlage ist 17m hoch.

Anschliessend machen Sie einen Rundgang durch die Altstadt. Übernachtung in Luoyang.

Tag 2:  LUOYANG – SHAOLIN KLOSTER – SONGSHAN BERG

Fahrt zu den Songshan Bergen, welche sich ca. 70km südöstlich von Luoyang befinden. Der Songshan gehört zu den 5 heiligen Bergen des Taoismus.


Das Shaolin Kloster in der Henan Provinz, China

Sie besichtigen das berühmte Shaolin Kloster. Das ursprüngliche Shaolin Kloster stammt aus dem Jahr 495, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte unzählige Male zerstört und wiederaufgebaut.

Das heutige Kloster stammt aus dem Jahre 1928. Der Legende nach lehrte der indische Mönch Bodhidharma, Begründer und erster Patriarch des Chan- bzw. Zen-Buddhismus, der um das Jahr 527 in das Shaolin-Kloster kam, die Grundlagen der Shaolin-Kampfkunst, die dann im Kloster weiterentwickelt und tradiert wurden.

Rundgang durch das Kloster. Während der 30-minütigen Demonstration erleben Sie die eindrucksvolle Kampfkunst der Shaolin-Mönche aus nächster Nähe. Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit mit der Seilbahn auf den Sanhuangzhai zu fahren.

  Rückfahrt nach Luoyang. Übernachtung.

Tag 3:  LUOYANG – FAHRT MIT DER EISENBAHN NACH XI’AN

Am Vormittag Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Schnellzug /1.5 Std.) nach Xian. Abholung am Bahnhof und Transfer zur Altstadt von Xi’An.

Die Stadt Xian ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Xian – oder Chang’An wie die Stadt früher genannt wurde - gilt als die erste Hauptstadt des Kaiserreiches China unter dem Kaiser Qin Shi Huangdi. Die alte Kaiserstadt galt über lange Zeit als Chinas Tor zum Westen und war Anfang-/Endpunkt der antiken Seidenstrasse, einer der ältesten Handelsrouten der Welt. Schon vor rund 2000 Jahren strömten Kaufleute und Diplomaten aus aller Welt nach Chang’An. Zudem hat Xian eine der längsten, noch weitgehend erhaltenen Stadtmauer aus der Ming Zeit.


China Reise zu der Terracotta Armee von Qin Shi Huang in Xian, Shaanxi Provinz.

Am Morgen machen Sie einen Rundgang auf der Stadtmauer. Wenn Sie wollen, so können Sie sich Fahrräder ausleihen und die Stadtmauer per Fahrrad erkunden.

Anschliessend fahren Sie zum Grabmal von Qin Shi Huangdi, welches sich ca. 30km ausserhalb von Xian befindet, und seit über 2000 Jahren von den berühmten Tonkriegern der „Terrakotta-Armee“ bewacht wird.  Auf dem Streifzug durch die verschiedenen Hallen der Grabstätte Qin Shi Huang's bekommen sie einen guten Einblick in die damalige Zeit. Erste Teile dieser „Terrakotta-Armee hat man erst 1974 gefunden. Nach einem atemberaubenden ersten Blick über die ganze Terrakotta Armee werden Sie zum Museum und der „Kommandozentrale“ des Heeres geführt. Dabei können Sie die einzigartigen Relikte aus der Qin Dynastie bewundern.

Auf dem Rückweg nach Xi’an machen Sie Halt bei der Wildganspagode, einem der bekanntesten Wahrzeichen von Xi’An.  Im Buddhismus kommt der Grossen Wildgans Pagode eine ganz besondere Bedeutung zu. Hier wurden die buddhistischen Schriften, welche der Mönch Xuan Zang im 7. Jahrhundert von seiner Reise nach Indien mitgebracht hat, übersetzt.

Rückfahrt zu Ihrem Hotel. Anschliessend besuchen Sie den Glockenturm sowie das «Muslimische Viertel» mit dem pulsierenden Nachtmarkt.

Übernachtung in Xi’an.

Tag 4:  ZUGFAHRT VON XI’AN NACH CHENGDU, HAUPTSTADT DER SICHUAN PROVINZ

Transfer mit dem Taxi zum Bahnhof von Xi'an. Fahrt mit dem CRH Hochgeschwindigkeitszug in ca. 4 Stunden nach Chengdu, Hauptstadt der Sichuan Provinz. Die Millionen-Metropole Chengdu begeistert den Besucher durch seine Kontraste: Auf der einen Seite moderne, gläserne Hochhäuser, westlichen Schnellrestaurant-Ketten und unzählige moderne Einkaufszentren. Andererseits findet sich auch noch das “alte” Chengdu mit seinen zahllosen, engen Seitengässchen mit traditionellen Floh- und Strassenmärkten, typischen Frisörläden, uralten Tempeln sowie unzähligen lokalen Restaurants.


Reise mit der Eisenbahn in eine Stadt der Superlativen: Chengdu, die Hauptstadt der Sichuan Provinz, China

Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel in Chengdu.

Mit der modernen U-Bahn fahren Sie anschliessend zum Wenshu Tempel. Der Wenshu Tempel ist der grösste buddhistische Tempel in Chengdu und ist dem Gott der Weisheit gewidmet.

Anschliessend geht es zum Qingyangong Tempel. Der taoistische Tempel Qingyanggong stammt ursprünglich aus der Zhou-Dynastie (1122-221 v. Chr.). Während der Ming-Dynastie wurde dieser wunderbare Tempel zerstört und später, unter der Herrschaft des Kaisers Kangxi, wiederaufgebaut.

Am Abend besuchen Sie eine Sichuan Oper. Eine ganz besonderes Merkmal der Sichuan Oper ist der „Gesichtswechsel“, wo die Schauspieler innerhalb von 20 Sekunden bis zu 10 Mal die farbenprächtigen Gesichtsmasken tauschen, ohne dass der Zuschauer überhaupt etwas davon merkt! Übernachtung in Chengdu.

Tag 5:  CHENGDU: PANDA ZUCHTSTATION – GROSSER BUDDHA VON LESHAN – EMEI SHAN

Am frühen Morgen besuchen Sie die Panda Aufzuchtstation ausserhalb von Chengdu. Die 1993 mit Unterstützung des WWF gegründeten Panda Forschungsstation hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese seltenen, vom Aussterben bedrohten Tiere zu schützen und deren Fortbestand zu ermöglichen. Sie machen einen Rundgang durch den Panda Park.


China Reise nach Chengdu: Der Grosse Panda Bär

Fahrt (ca. 2 Std.) zum Grossen Buddha von Leshan (2 Std.). Mit seinen 71 Metern Höhe gilt diese kolossale und eindrucksvolle Buddha Statue als die grösste buddhistische Skulptur der Welt. Über 90 Jahre hinweg würde dieses Bauwerk im 8. Jahrhundert aus einer Felswand herausgemeisselt! Wir besuchen den Dafo Park von wo aus die unglaublichen Dimensionen des Dafo, so der Chinesische Name, eindrücklich zur Geltung kommen.

Nach dem Mittagessen machen Sie eine kurze Bootsfahrt auf dem Min Fluss.

Anschliessend Fahren Sie weiter zum Emei Berg. Mit dem Park-Bus sowie der modernen Gondelbahn fahren Sie auf den Gipfel.

Check-in im Hotel. Übernachtung auf dem Gipfel vom Emei Berg.

Tag 6:  EMEI BERG – QIANWEI

Seit dem „Mittleren Königreich“ im 6. Jahrhundert gilt der Emei Berg als einer der 4 wichtigsten Buddhistischen Berge Chinas. 


China Reise zum Emei Shan, Sichuan Provinz

Der Emei Berg, welcher im Volksmund auch gerne „Der Berg des grossen Lichts“ (Da Guang Ming Shan) bezeichnet wird, wurde 1996 auf die Liste der UNESCO Weltkulturerben aufgenommen. 

Am Morgen geniessen Sie bei schönem Wetter einen unvergesslichen Sonnenaufgang vom Gipfel des Emei Berges. Sie besuchen den Huazang Tempel auf dem Gipfel. Anschliessend fahren Sie zur Wannien Bus Station. Von dort geht es per Gondelbahn hoch zum bekannten Wannien Tempel.

Nach der Besichtigung wandern Sie in ca. 2 Stunden durch wunderbare Kieferwälder via den Niuxin Pavillon hinunter zur Wuxianggang Busstation. Von hier bringt Sie der Park-Bus wieder zum Parkeingang.

Fahrt ca. 1.5 Std. nach Qianwei. Check-in im Hotel in Qianwei. Übernachtung in Qianwei.

Tag 7:  QIANWEI – JIAYANG DAMPFZUG NACH HUANGCUNJING – ZUGFAHRT NACH KUNMING


Höhepunkt Ihrer China Reise mit der Eisenbahn: Jiayang Eisenbahn in Sichuan

Eine kurze Fahrt bringt Sie nach Shixi bei Qianwei, dem Ausgangspunkt für ihre Zugfahrt nach Huangcunjing. Gemächlich geht die Fahrt mit dem Schmalspur Dampfzug durch die pittoreske Landschaft nach Huangcunjing.

Für die Kohleabfuhr aus der Kohlenmine in Huangcunjing wurde 1938 eine menschenbetriebene 600-mm-Schmalspurbahn nach Mamiao gebaut.

Im Juli 1959 wurde eine neue Strecke von Huangcunjing nach Shixi eröffnet. Wenig später wurde die Strecke im Jahr 1960 von 600 mm auf 762 mm umgespurt. Seit Mai 2010 stehen die Jiayang Schmalspurbahn und die Mine in Huangcunjing unter nationalem Denkmalschutz. „Jiayang“ ist der Name der Eigentümerin der Kohlemine daher heisst der Zug heute Jiayang Eisenbahn.

Anschliessend fahren Sie zum Bahnhof von Leshan. Sie besteigen den Hochgeschwindigkeitszug, welcher Sie in ca. 3 Stunden nach Kunming fährt. Abholung am Bahnhof und Transfer zu Ihrem Hotel.

Tag 8:  KUNMING – KUNMING EISENBAHNMUSEUM – GREEN LAKE PARK – WESTBERGE MIT BAMBUS TEMPEL

Am Vormittag besuchen Sie das Eisenbahnmuseum von Kunming, welches mit einer spannenden Ausstellung über die Geschichte der Kunming-Hanoi Eisenbahn aufwartet.


Kunming Eisenbahn Museum: Kunming Hanoi Eisenbahn, Yunnan, China

Anschliessend fahren Sie in die sagenumworbenen Westberge am südwestlichen Stadtrand von Kunming. Der Aufstieg zum Drachentor führt vorbei an zahllosen kleineren Tempeln und Pavillons und bietet einmalige und unvergessliche Ausblicke auf Kunming und den Dianchi See. Der Höhepunkt bildet der Besuch vom Drachentor, wo Mönche im späten 18. Jahrhundert zahlreiche Grotten, Skulpturen und Pavillons in schwindelerregender Höhe aus der steilen Felswand gehauen haben.

Die Rückfahrt nach Kunming unterbrechen Sie mit einem Halt beim versteckt gelegenen, idyllischen Bambus Tempel (Qiong Zhu Si) aus der Tang Dynastie (618-907), welcher mit über 500 lebensgrossen Lehmfiguren von früheren Mönchen. (“Arhats“).

Rückfahrt nach Kunming.

Tag 9:  KUNMING – STEINWALD VON LUNAN – KUNMING


Der Steinwald von Lunan in Yunnan Provinz

Bis zum Bahnhof von Kunming ist es nur ein kurzer Fussmarsch. Sie besteigen den Hochgeschwindigkeitszug für Ihre 20-minütige Fahrt zum berühmten Steinwald von Lunan.

Transfer vom Bahnhof zum Steinwald. Der Steinwald von Lunan befindet sich 110km östlich von Kunming und ist einer der bekanntesten Touristenattraktionen der Yunnan Provinz.

Über Jahrtausende hinweg formten Regen und Erosion eine einmalige, eindrucksvolle Landschaft welche, mit eine wenig Vorstellungsvermögen, einem Wald ähnlichsieht.  Rundgang durch den Steinwald. Dabei entdecken Sie immer neue, bizarre Steinformationen.

Anschliessend Rückfahrt zum Bahnhof und Fahrt mit dem Schnellzug zurück nach Kunming. Übernachtung in Kunming.

Tag 10:  CHINA MIT DER EISENBAHN: ZUGFAHRT VON KUNMING NACH JIANSHUI IN DER YUNNAN PROVINZ

Kurzer Fussmarsch zum Bahnhof von Kunming. Fahrt mit dem modernen Schnellzug in südlicher Richtung nach Jianshui.


China Reise zum Konfuzius Tempel in Jianshui

Die Strecke ist Teil der neuen Eisenbahnstrecke von Kunming nach Hekou an der vietnamesischen Grenze und wurde 2015 eröffnet. Abholung am Bahnhof von Jianshui und Fahrt zur Altstadt. Check-in im Hotel.

Sie besuchen die gut erhaltene Anlage des Konfuzius Tempels (Wen Miao), der 3. grösste Konfuzius Tempel in China. Dieser grosse Tempel-Komplex stammt aus dem Jahr 1285 und ist der drittgrösste Konfuzius-Tempel Chinas.

Zudem besuchen Sie die ehemalige Residenz und Gärten der früher wohlhabenden und einflussreichen Zhu Familie.

Rundgang durch die Altstadt. Dabei werden Sie auch den Chaoyang Lou sehen, der während der Ming Dynastie (1389) erbaut wurde und einst als Osttor der Altstadt von Jianshui diente. Im Innern vom Turm befindet sich eine interessante Fotoausstellung über die Geschichte von Jianshui mit Fotos von Auguste François, der zwischen 1896 und 1904 als französischer Konsul in Südchina tätig war. Unter anderem findet man auch aufschlussreiche Fotos über den Bau der Kunming-Hanoi Eisenbahn. Übernachtung in Jianshui.

Tag 11:  KUNMING – TUANSHAN – GEJIU – YUANYANG


Eisenbahn von Bisezhai nach Gejiu für den Transport von Zinn in Yunnan

Am Vormittag Fahrt mit dem Touristenzug nach Tuanshan. Diese Bahnstrecke war einst Teil eines 600mm Schmalspur-Schienennetzes, welches 1921 gebaut wurde und von Kaiyuan via Jianshui bis nach Baoxiu führte. Die eigenartige Spurweite von 60cm wurde von den lokalen Behörden gewählt, weil sie befürchteten, die Franzosen könnten mit Ihren Zügen direkt nach Jianshui fahren und das wertvolle Zink mit ihren eigenen Zügen direkt nach Vietnam abtransportieren.

Aus praktischen Gründen wurde die Stecke in den 40er Jahren der von den Franzosen gebauten, von Hanoi nach Kunming führenden, 1000mm Spur angepasst.

Unterwegs hält der Zug bei der „Doppelten Drachenbrücke“ (Shuanglong Qiao). Die „Doppelte Drachenbrücke“ stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Die ursprüngliche „Doppelte Drachenbrücke“ hatte nur 3 Bögen. Im Jahre 1839 wurden weitere 14 Bögen angefügt und die Brücke erreichte die heutige Länge von 148 Meter.  Anschliessend fahren Sie weiter mit dem Zug zum Dorf Tuanshan, welches mit einer einmaligen, gut erhaltenen Holzarchitektur aufwartet. Rundgang durch Tuanshan.


Yuanyang Reisterrassen in China. Yunnan Reisen.

Anschliessend Fahrt mit dem privaten Fahrzeug nach Yuanyang, dem Ausgangspunkt zu den Reiseterrassen von Yuanyang. Unterwegs machen Sie Halt in Gejiu. Der Abbau von Zinn hat eine lange Tradition in Gejiu, bereits in der Han Dynastie wurde das wertvolle Material in der Gegend rund um Gejiu abgebaut. Gejiu war auch der Endpunkt einer Eisenbahnstrecke Jijie-Gejiu und ist deshalb für Freunde und Nostalgiker von alten Eisenbahnstrecken von besonderem Interesse.

Die Strecke von Jijie nach Gejiu diente einst als Nebenstrecke des bereits erwähnten 600mm Schmalspur-Schienennetzes, welches 1921 gebaut wurde und von Kaiyuan bis nach Baoxiu (hinter Shiping) führte. Während die Hauptstrecke von Kaiyuan nach Baoxiu später, der von Hekou nach Kunming führenden, 1000mm Spur angepasst wurde, blieb die Strecke von Jijie nach Gejiu dagegen bis zu ihrer Stilllegung im Jahre 1991 bei der ursprünglichen 600mm Spur und diente vor allem zum Transport von Zinn. Sie besuchen den alten Bahnhof von Gejiu. 

Weiterfahrt zu den Reisterrassen von Yuanyang. Check-in im Hotel. Am späten Nachmittag besuchen Sie einen schönen Ort, von wo aus Sie die Reisterrassen in der Abendsonne geniessen können! Übernachtung in Yuanyang.

Tag 12:  REISTERRASSEN VON YUANYANG – MENGZI – BISEZHAI

Frühaufsteher erleben bei schönem Wetter einen unvergesslichen Sonnenaufgang über den Reisterrassen. Über Jahrhunderte wurden die Reisterrassen von Yuanyang von den lokalen Bauern den Hängen des Ailao Gebirges abgewonnen. 


Reise China mit der Eisenbahn: Der Bahnhof von Bisezhai nahe Mengzi, Yunnan

Im Juni 2013 wurden die Reisterrassen von Yuanyang auf die Liste der UNESCO Weltnaturerben aufgenommen. Wenn möglich Besuch eines farbenfrohen Marktes in der Umgebung, wo Angehörige der Yi, Lisu und Hani Ethnien in ihren traditionellen Kostümen ihre Einkäufe tägigen. Sie besuchen einige Orte mit der schönsten Aussicht auf die Reisterrassen. Anschliessend unternehmen Sie eine ca. 2-3 stündige Wanderung mit atemberaubender Aussicht auf die Reisterrassen und die umliegenden Dörfer.

Sie verlassen die Reisterrassen von Yuanyang und fahren in nördlicher Richtung nach Mengzi. Ausserhalb von Mengzi befindet sich ein besonderer Leckerbissen für Eisenbahnfreunde: Die Bahnstation von Bisezhai.

Als 1918 der erste Teil der 600mm Eisenbahn nach Gejiu fertiggestellt wurde, war der Bahnhof von Bisezhai der Knotenpunkt, wo die Eisenbahnline aus Gejiu auf die Kunming-Hanoi traf. In der Folge entwickelte sich Bise zu einem geschäftigen Umladebahnhof für Güter und Passagiere. Besichtigung von Bisezhai. Fahrt nach Mengzi für die Übernachtung.

Tag 13:  MENGZI – HEPINGXIAN – WUJIAZHAI (RENZIQIAO) BRÜCKE – PINGBIAN

Ihre Reise geht weiter, weitgehend entlang der Yunnan Vietnam Eisenbahnstrecke, durch die gebirgige Landschaft von Süd-Yunnan nach Hepingxian. Unterwegs erhält man einen guten Eindruck, mit was für topographischen Herausforderungen die Franzosen vor mehr als 100 Jahren zu kämpfen hatten. Unterwegs besuchen Sie den alten Bahnhof von Zhicunzhen.


Kunming Hanoi Eisenbahn: Die Wujiazhai Brücke bei Pingbian

Anschliessend geht Ihre Reise weiter über eine kurvenreiche Strasse durch die gebirgige Landschaft der Provinz in das Tal vom Sicha Fluss, einem Nebenfluss vom Nanxi Fluss. Dieses Teilstück der Kunming-Hanoi Eisenbahn stellte die Französischen Ingenieure vor eine grosse Herausforderung. 

Um an Höhe zu gewinnen verlässt die Eisenbahnstrecke das Nanxi Flusstal und machte einen U-Förmigen Umweg entlang dem Sicha Flusstal, was zu dem interessanten Phänomen führt, dass ein und dieselben Eisenbahngleise auf beiden Seiten des Tals verlaufen.

Höhepunkt ist die Wujiazhai Brücke über den Sicha Fluss ganz am nördlichen Ende des U-Förmigen Umweges. Von beiden Seiten wird die Brücke über einen Tunnel angefahren. Die 67 Meter lange Wujiazhai Brücke gehörte zur damaligen Zeit zu den Meisterleistungen des Eisenbahnbaus. Im Volksmund wird die Brücke auch of als Renziqiao («Menschenbrücke») bezeichnet, weil die Brückenkonstruktion dem chinesischen Charakter «Ren» (Mensch/Person) ähnlichsieht.

Spaziergang auf den Bahngeleisen durch die beiden Tunnels über die Brücke. Weiterfahrt nach Wantangxiang, wo Sie den verlassenen Bahnhof sowie die überwucherten Bahnhof aus der Kolonialzeit besuchen werden. Eisenbahnromantik pur!

Anschliessend geht die Fahrt durch atemberaubende Landschaft hinauf nach Pingbian auf 1300m. Check-in im Hotel. Übernachtung in Pingbian.

Tag 14:  PINGBIAN – FAHRT NACH SAPA


Reise von China nach Vietnam mit der Eisenbahn

Am Morgen Fahrt entlang der Strasse S235 in Richtung Hekou and der Grenze zu Vietnam. Hier folgt die Strasse weitgehend der Eisenbahnlinie.

Nach den Grenzformalitäten für die Ausreise auch China gehen Sie zu Fuss ca. 300m über die Brücke zum vietnamesischen Zoll.

Nach Erledigung der Zollformalitäten wartet Ihr vietnamesischer Guide aus Sie für Ihre Weiterfahrt (ca. 1.5 Std.) über eine kurvenreiche Strasse nach Sapa. Sa Pa wurde in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts von den Franzosen als Bergkurort ausgebaut.

Die Lage in einem schönen Tal am Fuße des höchsten Berges Vietnams (Fan Si Pan – 3.143 Meter) sowie die hier lebenden ethnischen Minderheiten machen die Stadt zum lohnenswertes Besuchsziel.

Check-in im Hotel. Übernachtung in Sapa.

Tag 15: SAPA – NACHTZUG NACH HANOI

Heute unternehmen Sie eine Fahrrad Tour durch die wunderbare Umgebung von Sapa. Das leuchtende Grün terrassierter Reisfelder steht im Kontrast zu den schroffen Berghängen und oft verschneiten Gipfeln. Über eine kurvenreiche, abwärts führende Strecke erreichen wir das Dorf Su Pan, welches von den Schwarzen Hmong bewohnt ist.


Reise von China nach Vietnam mit der Eisenbahn: Fahrt mit dem Nachtzug von Lao Cai nach Hanoi

Weiterfahrt zum Ta Dorf Ban Ho, wo wir das Mittagessen einnehmen werden. Zeit zur Erkundung des Dorfes – wer Lust verspürt kann zusammen mit den Einheimischen ein Bad im Fluss geniessen. Die überaus freundlichen Ta bilden eine der grössten Ethnischen Gruppen in Vietnam und stammen ursprünglich aus Süd China. Zu Fuss erkunden wir das nahegelegene Dorf Nam Bong welches von den Roten Dao bewohnt wir. Wir besuchen eines der traditionellen, auf Stelzen gebauten Häuser. Rückmarsch nach Ban Ho von wo aus wir mit dem Auto zurück nach Sapa fahren. (Fahrradtour ca 25km meist Abwärts = einfach)

Am späteren Nachmittag Fahrt nach Lao Cai. Sie besteigen den Nachtzug nach Hanoi. Diese Zugstrecke wurde vor über 100 Jahren von den Franzosen gebaut und war einst Teil der Zugstrecke von Kunming nach Hanoi. In gemütlichem Tempo ruckelt der Zug auf den, von den französischen Kolonialherren gebaute, Geleisen nach Hanoi.

Tag 16:  ANKUNFT HANOI UND ENDE IHRER REISE VON CHINA NACH VIETNAM MIT DER EISENBAHN

Am Morgen früh fährt der Zug aus Sapa in Hanoi am Bahnhof ein. Sie werden am Bahnhof abgeholt für Ihren Transfer zum Hotel. Check-in im Hotel. Frühstück.

Ende Ihrer Reise von China nach Hanoi. Gerne buchen wir für Sie eine Stadtrundfahrt in Hanoi oder ein Anschlussprogramm in Vietnam.

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Review

Reise mit der Eisenbahn von China nach Vietnam

Dauer:
15-17 Tage
Von China nach Hanoi: Reise mit der Eisenbahn
Tour Art:
China-Rundreisen, Überlandreisen, Privatreisen