Reise entlang der Seidenstrasse von Xi'An nach Turfan
12-14 days

Reise entlang der alten Seidenstrasse

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China Reise auf der Seidenstrasse. Die Seidenstrasse - ein mythischer Begriff, der Assoziationen auslöst. Schätze des Ostens, Abenteuer Reisen, verwitterte Geisterstädte, geheimnisvolle Kulturen – von denen wir aber im Allgemeinen wenig wissen. Auf Ihrer Reise entlang der Seidenstrasse folgen Sie den Spuren von Marco Polo und erfahren dabei mehr über die glanzvolle Vergangenheit der einst prunkvollen Städte entlang dieser antiken Handelsroute.

Reisebeschreibung

Reisen auf der alten Seidenstrasse - auf den Spuren Marco Polos und des berühmten chinesischen Mönchs Xuanzang

Reise auf der Seidenstrasse auf den Spuren Marco Polos und des berühmten chinesischen Mönches Xuanzang. Xuanzangs (602 - ~664 n.Chr.) historisch belegte Reise von China nach Indien auf der antiken Seidenstrasse wurde im 16. Jahrhundert von Wu Cheng’En im Roman „Die Reise nach Westen“ literarisch aufgenommen. Der Roman verbindet Reisebeschreibung mit chinesischen Legenden und Volkssagen sowie Themen des Buddhismus und Daoismus und gehört heute zu den vier Klassikern der chinesischen Literatur. Immer wieder werden Sie entlang der Seidenstrasse Hinweise auf die Protagonisten des Romans finden.

Mazar Dorf, Reise Seidenstrasse
Das Dorf Mazar war einst eine Handelsstadt für Waren auf der Seidenstrasse in China

Der Begriff Seidenstrasse wurde erstmals 1877 vom deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen verwendet und bezeichnet nicht nur eine Strasse, sondern ein Netz von antiken Karawanenrouten, welche Ost und West verbanden. Die kontinentale Hauptroute von rund 6.400 Kilometern Länge begann im chinesischen Xi’an und folgte dem Verlauf der Chinesischen Mauer in Richtung Nordwesten, bei Anxi teilte sich diese Route in eine südliche und nördliche Route. Während die eine Route die Taklamakan-Wüste nördlich passierte und über Kashgar und Samarkand Richtung heutige Türkei führte, verlief die zweite Route südlich der Taklamakan-Wüste, überwand das Pamir-Gebirge und führte über Afghanistan an die Ostküste des Mittelmeeres.

Bis ins 14. Jahrhundert hatte diese Route grösste Bedeutung für den Handel und kulturellen Austausch. Wechselnde Machtverhältnisse und politische Interessen in Ost und West liessen diese Handelsroute später etwas in Vergessenheit geraten.

In westlicher Richtung wurde Seide, Gewürze, Jade und Porzellan transportiert, gegen Osten Wolle, Gold, Silber und Glas. Auch das Schiesspulver fand über die Seidenstrasse den Weg in den Westen. Der Handel förderte den Kontakt mit anderen Kulturen und beeinflusste so die Denkweise in Ost und West. So gelangte etwa der Buddhismus aus Indien entlang der Seidenstrasse nach China.

Entdecken Sie auf dieser spannenden und abwechslungsreichen Reise durch drei chinesische Provinzen (Shaanxi, Gansu, Qinghai) und das Autonome Gebiet Xinjiang verschiedenste Landschaften und erfahren Sie mehr über Kultur und Traditionen der Bewohner entlang der antiken Seidenstrasse im heutigen China.

Reise nach Xi'An: Anfangspunkt der Seidenstrasse

Reise entlang der Seidenstrasse. Die moderne Stadt Xi’An (Xian) in Zentral-China galt über lange Zeit als Chinas Tor zum Westen. Xi’An galt als Anfang und Endpunkt der Seidenstrasse - einer der ältesten Handelsrouten der Welt -, und entwickelte sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für Waren, welche an dieser antiken Handelsroute gehandelt wurden. Schon vor rund 2000 Jahren kamen Kaufleute und Diplomaten aus aller Welt nach Chang An, so der alte Name von Xi’An, um Handel zu treiben. Kamelkarawanen entluden hier Ihre Waren aus dem Eurasischen Raum und wurden im Gegenzug mit wertvollen, im Westen begehrten Waren aus China beladen. Insbesondere die chinesische Seide war speziell im Römischen Reich sehr gefragt.

Seidenstrasse Reise, Xi'An, Terracotta Armee
Reise auf der Seidenstrasse: Die Terracotta Armee von Xi'An, China

Die Stadt Xi’An ist sowohl kulturell als auch geschichtlich ein lohnenswerter Zwischenhalt auf einer Reise entlang der Seidenstrasse. Die Hauptstadt der Provinz Shaanxi gilt als Wiege der chinesischen Kultur und war während 1000 Jahren immer wieder Kaiserstadt verschiedener Dynastien. Die erste Blütezeit erlebte die Stadt Xi’An während der Han Dynastie (221-206 v. Chr.) als Sie unter dem Kaiser Qin Shi Huang zur ersten Hauptstadt von China erkoren wurde.

Weltbekannt wurde Xi’An mit der Entdeckung des Grabes des Kaisers Qin Shi Huang im Jahre 1974. Das Kaisergrab befindet sich etwas ausserhalb von der heutigen Stadt Xi’An und wird seit über 2000 Jahren von der berühmten Terrakotta-Armee bewacht.

Auf Ihrer Reise nach Xi’An besuchen Sie das Mausoleum mit der Terrakotta-Armee, entdecken vielerlei kulinarische Spezialitäten bei einem Rundgang durch das muslimische Viertel und erleben Xi’An bei einer Fahrradtour auf den ehemaligen Stadtmauern aus einem anderen Blickwinkel.

Eine Reise entlang der Seidenstrasse kann natürlich auch in Xi’An begonnen werden. Danke den modernen Hochgeschwindigkeits-Zügen erreicht man Xi’An ab Peking in ungefähr 5 Stunden. Für die Strecke von Chengdu in Sichuan nach Xi’An braucht der Zug nur ungefähr 4 Stunden. Ab dem modernen Flughafen von Xi’An gibt es Flüge in jede grössere Stadt von China.

Lanzhou : Reise zu den Bingling Grotten

Lanzhou, Bingling Höhlen, Reise Seidenstrasse
Reise auf der Seidenstrasse: Lanzhou, Bingling Höhlen, Nordwest China

Lanzhou ist die Hauptstadt der Provinz Gansu in Nordchina am Ufer vom Gelben Fluss. Mit rund 4 Millionen Einwohnern ist Lanzhou gleichzeitig auch die grösste Stadt der Provinz Gansu.

Dadurch, dass die Stadt Lanzhou am südlichen Ende vom Hexi Korridor liegt, war die Stadt schon immer ein wichtiger Handelsposten und Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen an der nördlichen Seidenstrasse. Später entwickelte sich Lanzhou zu einem wichtigen Stützpunkt für den Gütertransport auf dem Gelben Fluss.

Der Hauptgrund für einen Aufenthalt in Lanzhou sind zweifellos die berühmten buddhistischen Bingling Grotten, welche sich ca. 100km südwestlich von Lanzhou befinden. Auf Ihrer Reise auf der Seidenstrasse ist Lanzhou der ideale Ausgangspunkt für einen Abstecher zu den Bingling Grotten. Die Bauarbeiten für die Bingling Grotten begannen im 4. Jahrhundert und dauerten über mehrere Dynastien. In dieser Zeit entstanden 183 Nischen und Höhlen mit wunderbaren buddhistischen Steinmetzarbeiten.

Reise nach Xining – Stadt an der Seidenstrasse und Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen

Eine Reise nach Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai im Nordwesten von China, erfolgt am besten mit dem Hochgeschwindigkeits-Zug. Ab der Stadt Lanzhou erreicht man Xining in ungefähr 2 Stunden. Xining hat auch einen Flughafen mit einer beschränkten Anzahl von Flügen aus verschiedenen Städten in China. Ebenfalls ist Xining ein beliebter Ausgangspunkt für die Fahrt mit dem Zug nach Lhasa.

Kumbum Kloster Xining, Reise entlang der Seidenstrasse
Das Kumbum Kloster, auch Ta'er Kloster genannt, in Xining, China

Die Stadt Xining befindet sich am Huangshui Fluss im Nordwesten-Westen von China in einem fruchtbaren Hochtal auf 2300m über Meer. Nicht selten wir Xining auch als das «Tor zu Tibet» bezeichnet.

Eine Reise nach Xining sollte unbedingt einen Besuch des 40km entfernten Lama Klosters Kumbum Champa Ling beinhalten. Kumbum Champa Ling bedeutet etwas so viel wie «Kloster der Hunderttausend Bilder des Buddha Maitreya». Auf Chinesisch wird das Kloster auch Ta’er-Kloster genannt. Das eigentliche Kumbum Kloster wurde 1583 vom dritten Dalai Lhama gebaut. Gebaut wurde das Kloster an der Stelle wo, der Legende nach, der Begründer des Gelup-Ordens Tsongkapa (1357-1419) geboren wurde.

Wer auf der Reise entlang der Seidenstrasse etwas länger in Xining verweilen will, der kann einen Ausflug zum Qinghai See unternehmen. Der Qinghai See – auch Koko-Nor genannt – befindet sich im Westen von Xining. Der Qinghai See ist ein riesiger Salzsee auf 3195m über Meer, der sowohl durch seine Grösse als auch durch seine farblichen Kontraste begeistert.

Reise entlang der Seidenstrasse: Zhangye – Danxia Geopark und grösster liegender Buddha Chinas

Eine Reise nach Zhangye in der Gansu Provinz im Nordwesten von China ist sowohl landschaftlich als auch kulturell ein Höhepunkt dieser Reise entlang der Seidenstrasse.

Zhangye Danxia Geopark, China, Reise auf der Seidenstrasse
Reise auf der Seidenstrasse: Zhangye Danxia Geopark bei Zhangye, China

Die Gründung der Stadt Zhangye geht zurück in die Han Dynastie ins 2. Jahrhundert als hier eine Militärischer Aussenposten errichtet wurde. Ihre Bedeutung als Handelsposten an der Seidenstrasse verdankt Zhangye vor allem seiner Lage: Die Stadt befindet sich am sogenannten Hexi Korridor. Der Hexi-Korridor bildete die einzige mögliche Passage von China in Richtung Westen zwischen dem massiven Qilian Gebirge im Süden sowie der unerbittlichen Wüstenlandschaft in Norden.

In Zhangye lohnt sich ein Besuch vom «Grossen Buddha Tempel», welcher den grössten liegenden Buddha in China beherbergt.

Auch der Mati Temple bei Zhangye lohnt ein Besuch und ist einer der Höhepunkte Ihrer Reise entlang der Seidenstrasse. Ma Ti heisst wörtlich übersetz der «Pferdehuf». Der Pferdehuf Tempel entstand im 5. Jahrhundert während der Zeit der 16 Reiche. Einige der Grotten sind durch wunderbare Holzpavillons geschützt, welche zum Teil in schwindelerregender Höhe an die Felswand gebaut wurden.

Während Ihrer Reise entlang der Seidenstrasse statten Sie auch dem Zhangye Danxia Geopark bei Zhangye einen Besuch ab. Der Zhangye Danxia Geopark befindet sich 30km westlich der Stadt Zhangye und ist bekannt für die roten Sandstein-Felsen (Danxia). Speziell für Fotografen ist der Besuch der «Regenbogenberge» bei Zhangye ein ganz besonders lohnendes Reiseziel. Der Zhangye Geopark steht seit 2010 unter dem Schutz der UNESCO.

Jiayuguan: Westlichster Punkt der Grossen Mauer von China

Jiayuguang, westliches Ende der Grossen Mauer, Seidenstrasse
Westliches Ende der Grossen Mauer: Jiayuguan

Jiayuguan an der Seidenstrasse gilt als das westliche Ende der Grossen Mauer. 1372 wurde hier die allerletzte Festung der Chinesischen Mauer errichtet, ungefähr 5000km von Shanhaiguan entfernt, dem östlichsten Punkt der Grossen Mauer. Westlich von Jiayuguan begann der «Wilde Westen» von China.

Die Festung von Jiayuguan liegt mitten im Hexi Korridor am gleichnamigen Pass, der einzigen Passage zwischen den schneebedeckten Gipfeln vom Qilian Gebirges im Norden sowie den kargen Mazong Bergen im Süden. Dieser strategische Ort war hervorragend geeignet für die Überwachung der Seidenstrasse.

Sie besuchen die restaurierte Garnison, welche den westlichsten Punkt der Mauer darstellt. Ebenfalls besuchen Sie einen speziellen Abschnitt der Grossen Mauer ganz in der Nähe genannt «Hängende Mauer».

Reise Seidenstrasse: Dunhuang - Ehemalige Oasenstadt bei der Wüste Gobi

Die ehemalige Oasenstadt Dunhuang war einst eine wichtige Handelsstadt an der Seidenstrasse und schon früh entwickelte sich Dunhuang zu einem Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen.

Mogao Höhlen in Dunhuang, Seidenstrasse
Reise auf der Seidenstrasse: Die buddhistischen Felszeichnungen von Dunhuang in den Mogao Höhlen

Dunhuang befindet sich am Rande der Taklamakan Wüste, der zweitgrössten Sandwüste der Welt. Dunghuang war die erste Stadt, welche die Kamel-Karawanen nach der Durchquerung der Wüste erreichten.

Eine Reise nach Dunhuang ist bekannt für seine Mogao-Grotten. Die Mogao Grotten zählen zu den grössten und herausragendsten archäologischen Stätten in China. Unter anderem fand man in einer der Grotten Originalschriften, welche vom Wandermönch Xuan Zang in der Tang Zeit aus Indien nach Dunhuang gebracht worden waren. Kaum eine andere buddhistische Stätte prägte den frühen chinesischen Buddhismus wie die Mogao Grotten. Pilger, Mönche und Gelehrte, die auf der Seidenstrasse unterwegs waren, übersetzten in Dunhuang Sutren oder andere heilige Texte, welche dann den Weg nach China fanden. Die Mogao Grotten wurden 1987 auf die Liste der UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Während einem Rundgang erfahren Sie von einem lokalen Führer mehr über die Geheimnisse und Geschichten der verschiedenen Grotten.

Turfan – Ruinenstadt Jiaohe und Gaochang sowie die Tausend Buddha Grotten

Ihre China Reise entlang der Seidenstrasse endet in der Stadt Turfan in äussersten Nordwesten von China am Rand der Turfan Senke. Der tiefste Punkt der Turfan Senke liegt 155m unter dem Meeresspiegel und ist somit der tiefste Punkt Asiens und der 3.-tiefste Punkt der Erde.

Turfan Ruinenstädte, Seidenstrasse, China Reise
Stumme Zeugen glanzvoller Zeiten entlang der antiken Seidenstrasse im Nordwesten von China

Turfan liegt in der Autonomen Region Xinjiang, welche seit dem 14. Jahrhundert vorwiegend muslimisch geprägt ist. Zu Berühmtheit kam die Gegend um Turfan insbesondere wegen der vielen archäologischen Funde, welche heute in verschiedenen Museen in Europa bewundert werden können.

Bereits während der Han Dynastie bildete die Oase Turfan ein äusserst wichtiges Etappenziel an der nördlichen Seidenstrasse. Speziell die heutige Ruinenstadt Gaochang entwickelte sich zwischen dem 9. und 13 Jahrhundert zu einem Schmelztiegel von Kulturen, Religionen und Künsten. Die wüstenähnliche Gegend verlangte von den ersten Bewohnern viel Erfindungsgeist, um das Überleben in dieser unwirklichen Gegend zu sichern. Ein gutes Beispiel für diesen Erfindungsgeist ist das «Karez», wo sie mit einem kilometerlangen, unterirdischen Bewässerungssystem Wasser von den umliegenden Bergen in die Turfan-Senke leiteten und sich so die eine dauerhafte Wasserversorgung in den Siedlungsgebieten sicherten.

Bei einem Besuch der Ruinenstädte Jiaohe und Gaochang mit dem Grabfeld Astana sowie den «Tausend Buddha Höhlen» Bäzäklik östlich von Turfan erfahren Sie mehr über die wechselhafte Geschichte und Kultur dieser einzigartigen Region Chinas.

 

Reiseroute

Reiseverlauf

Tag 1:  ANKUNFT IN XI’AN

Seidenstrasse, Wildgans Pagode, X'An
Reise entlang der Seidenstrassse: Wildgans Pagode in Xi'an, China

Ankunft in Xi’An. Abholung am Flughafen.

Die Geschichte der Stadt Xi’An kann bis in die Bronzezeit vor 3000 Jahren zurückverfolgt werden.

Die Blütezeit von Xi’An begann jedoch erst während der Han Dynastie (221-206 v. Chr.) als Sie unter dem Kaiser Qin Shi Huang zur ersten Hauptstadt des Kaiserreiches von China wurde. Damals hiess die Stadt «Chang An» was übersetzt so viel heisst wie «Langer Friede».

Am Nachmittag machen Sie einen Rundgang auf der Stadtmauer. Wenn Sie wollen, so können Sie sich Fahrräder ausleihen und die Stadtmauer per Fahrrad erkunden. Übernachtung in Xi’An.

 Tag 2:  XI’AN - TERRACOTTA ARMEE UND GROSSE WILDGANSPAGODE

Die eigentliche Wiege Chinas liegt ca. 30km ausserhalb von Xian und wird von den berühmten Tonkriegern der „Terrakotta-Armee“ bewacht.

Reise zur Terracotta Armee in Xi'An, China
Bewacht das Grab von Qin Shi Huang seit über 2000 Jahren. Die Terrakotta Armee von Xi'An

Qin Shi Huang hat unzählige Schlachten gewonnen und somit die 7 Königreiche 230v. Chr. zur Vereinigung Chinas zusammengeführt. Dies war die Geburtsstunde der heutigen Weltmacht China. Auf dem Rundgang durch die verschiedenen Hallen der Grabstätte Qin Shi Huang's bekommen sie einen guten Einblick in die damalige Zeit.

Auf der Rückfahrt nach Xi’An legen Sie einen Halt bei der «Grossen Wildgans Pagode» ein. Die grosse Wildgans-Pagode wurde als fünfstöckige Holz-/Ziegel-Konstruktion zu Beginn der Tang-Dynastie um das Jahr 652 n.Chr. fertiggestellt und diente vornehmlich der Aufbewahrung von buddhistischen Sutren, religiösen Figuren und Relikten, welche über die Seidenstrasse nach Xi’An gelangten. Der bekannte chin. Mönch Xuanzang übersetzte hier die Sutren vom Sanskrit ins Chinesische.

Am Abend machen Sie einen Rundgang durch das geschäftige muslimische Viertel, wo Sie zahlreiche einheimische Snacks probieren können.

Übernachtung in Xi’An.

Tag 3:  XI’AN - ZUGFAHRT NACH LANZHOU - BINGLING GROTTEN

Transfer zum Bahnhof von Xi’An. Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeits-Zug in ca. 3 Stunden nach Lanzhou.

Bingling Grotten bei Lanzhou
Bingling Grotten bei Lanzhou, Gansu, China

Lanzhou ist die Hauptstadt der Provinz Gansu in Nordchina am Ufer vom Gelben Fluss. Aufgrund ihrer strategischen Lage am südlichen Ende des Hexi-Korridors war die Stadt Lanzhou schon immer ein wichtiges Bindeglied an der nördlichen Seidenstrasse und später ein wichtiger Handelsposten für den Gütertransport auf dem Gelben Fluss.

Abholung am Bahnhof und Fahrt mit dem Auto zu den Bingling Grotten. Die Bingling (tibetisch 100‘000 Buddhas) Grottenanlage zählen zu den frühesten buddhistischen Steinarbeiten in China. Die erste Höhle wurde im Jahre 420 gebaut, bis zum 19.Jh. wurden knapp 200 Grotten in verschiedenen Formen und Grössen in den Sandsteinfelsen gemeisselt. Über die Jahrhunderte entstanden knapp 800 Buddha-Statuen von 27cm bis 35cm Höhe von denen manche noch in den Originalfarben zu bewundern sind.

Check-in im Hotel in der Nähe der Bingling Grotten.

Tag 4:  LIUJIAXIA - LANZHOU - ZUGFAHRT NACH XINING - KUMBUM KLOSTER

Reise zum Geburtsort von Tsonkapa: Xining Kumbum Kloster
Reise zum Geburtsort von Tsonkapa: Das Kumbum Kloster bei Xining, Qinghai, China

Am Morgen fahren Sie nach Lanzhou zum Bahnhof. Fahrt im Hochgeschwindigkeits-Zug nach Xining. Die beschauliche Stadt Xining befindet sich am Huangshui Fluss und ist die Hauptstadt der Qinghai Provinz im Westen von China. Xining befindet sich in einem fruchtbaren Hochtal auf 2300m über Meer und wird oft auch als das «Tor zu Tibet» bezeichnet.

Abholung am Bahnhof und Fahrt zum Kumbum Kloster. Der in einem Tal gelegene, ummauerte Tempelkomplex Kumbum wurde am Geburtsort von Tsonkapa gebaut, dem Gründer der «Gelbmützen»- Schule im tibetischen Buddhismus.

Das Kumbum Kloster ist das bedeutendste tibetische Kloster ausserhalb von Tibet. Rundgang durch das Kloster.

Anschliessend Rückfahrt nach Xining. Check-in im Hotel. Übernachtung in Xining.

Tag 5:  XINING - ZUGFAHRT NACH ZHANGYE - MATI TEMPEL

Transfer zum Bahnhof von Xining und Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeits-Zug nach Zhangye-

Mati Tempel bei Zhangye, Reise entlang der Seidenstrasse
Die Seidenstrasse: Reise zum Mati Tempel bei Zhangye in der Gansu Provinz.

Die Stadt Zhangye in der Gansu Provinz war einst eine bedeutende Zwischenstation an der Seidenstrasse. Gegründet wurde Zhangye im 2. Jahhundert in der Han Dynastie unter Kaiser Wudi als Militärischer Aussenposten.  Die Stadt liegt mitten im sogenannten Hexi Korridor und war deshalb eine belebte Zwischenstation für die Karawanen auf der Seidenstrasse.

Fahrt zum Mati Kloster.

Der buddhistische Höhlentempel Mati Si – oder Mati Tempel – befindet sich ca. 65km südlich von Zhangye. Ma Ti heisst wörtlich übersetzt der «Pferdehuf». Der Pferdehuf Tempel entstand im 5. Jahrhundert während der Zeit der 16 Reiche. Das Pferdehufkloster ist Teil einer größeren Gruppe verschiedener Höhlenkomplexe /-klöster, die über Dutzende Kilometer verstreut in den nördlichen Ausläufern des Qilian-Gebirges liegen. Der Komplex umfasst über 70 Höhlen, mit mehr als 500 Statuen und 200 Quadratmetern Wandgemälden.

Rundgang durch das Kloster und Rückfahrt nach Zhangye für die Übernachtung.

Tag 6:  ZHANGYE MIT DEM DANXIA GEOPARK - BADAIN JARAN WÜSTE 

Reise zum Zhangye Danxia Geopark
Reise auf der Seidenstrasse: Zhangye Danxi Geopark im Nordwesten von China

Fahrt zum Zhangye Geopark. Der Zhangye Geopark befindet sich 30km westlich von Zhangye und zählt zu den eindrucksvollsten Danxia Sandsteinformationen von China.

China Danxia ist der Name für rote Sandsteinformationen, welche sowohl durch endogene Kräfte als auch durch Erosion entstanden sind. Bekannt ist der Zhangye Geopark vor allem durch das faszinierende, stetig wechselnde Farbenspiel in der Morgensonne. Rundgang durch den Park.

Anschliessend Fahrt in östlicher Richtung zur eindrucksvollen Badain Jaran Wüste. Die Badain Jaran Wüste beeindruckt durch die riesigen «brummenden» Sand-Dünen, deren Täler oft mit pittoresken, kleinen Seen gespickt sind.

Am Eingang der Wüste steigen Sie um in Geländewagen für Ihre Weiterfahrt zum Shuang See. Sie geniessen die schöne Stimmung der Wüste am späten Nachmittag. Anschliessend fahren Sie zu Ihrer Unterkunft. Übernachtung in einer sehr einfachen Unterkunft an einem See inmitten der Sand-Dünen in einem Mittelklasse Hotel.

Tag 7:  BADAIN JARAN WÜSTE: ZUM BADAIN JARAN SEE

Wanderung Badain Jaran Wüste, Reise auf der Seidenstrasse
Wanderung in der Badain Jaran Wüste in China

Die Wüste Badain Jaran ist das wohl unzugänglichste Sandgebiet Chinas und liegt in der Inneren Mongolei. Mit 49’000km2 ist die Badain Jaran Wüste fast gleich gross wie die Schweiz und das Elsass zusammen.

Sie starten den Tag mit einer Wanderung (ca.4-5 Stunden) durch die herrlichen Sand-Dünen. Mit dem Geländewagen geht es anschliessend zum Baidain Jaran See. (Wer gerne die höchste Sand-Düne der Welt besteigen möchte, der fährt direkt zum Bilutu Peak. Die Anstrengungen werden bei gutem Wetter mit einem wunderschönen Ausblick auf die umliegend Wüstenlandschaft belohnt.)

Fahrt zum Badain Jaran See. Sie haben Zeit, um die Umgebung zu erkunden und zu geniessen. Besichtigung des Badain Jaran-Tempel. Heute lebt noch ein Mönch in dem 1775 gegründeten lamaistischen Kloster. Übernachtung im sehr einfachen Gasthaus mitten in der Wüste.

Tag 8:  BADAIN JARAN WÜSTE - FAHRT NACH ZHANGYE

Reise auf der Seidenstrasse, Badain jaran Wüste
Die Badain Jaran Wüste im Nordwesten von China

Am späteren Morgen bleibt Zeit für eine Erkundungstour auf eigene Faust.

Anschliessend spektakuläre Wüstenfahrt durch die Dünenlandschaft mit dem 4x4 Jeep zum „Wüsten-Ausgang“, wo Sie wieder in unser Reisefahrzeug umsteigen.

Fahrt nach Zhangye und check in im Hotel.

Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung in Zhangye.

Tag 9:  ZHANGYE - BINGGOU GEOPARK  JIAYUGUAN

Jiayuguan. Westliches Ende der Grossen Mauer
Die Festung von Jiayuguan, das westliche Ende der Grossen Mauer von China

Am Morgen Besuch des Binggou-Danxia Nationalpark, ca. 30km westlich von Zhangye. Binggou heisst übersetzt «Eis-Tal». Während der Zhangye Geopark mit den leuchtenten Farben begeistert, ist der Binggou-Teil eher bekannt für seine markanten Felsformationen.

Danach Weiterfahrt durch die für hier typische karge Steinlandschaft nach Jiayuguan, dem westlichen Endpunkt der weltberühmten Grossen Mauer.

Während der Ming Dynastie wurde 1372 in Jiayuguan die allerletzte Festung der Chinesischen Mauer errichtet, ungefähr 5000km von Shanhaiguan entfernt, dem östlichen Ende der Grossen Mauer. Sie besuchen die eindrückliche Festung.

Danach besichtigen Sie ebenfalls die „hängende Mauer“, ein spezieller Abschnitt der Grossen Mauer.

Tag 10:  REISE AUF DER SEIDENSTRASSE VON JIAYUGUAN  NACH DUNHUANG ZU DEN MOGAO GROTTEN

Mogao Grotten bei Dunhuang
Reise zu den spektakulären Mogao Grotten bei Dunhuang in China.

Weiterfahrt nach Dunhuang. Die Stadt Dunhuang befindet sich am Rande der Taklamakan Wüste, der zweitgrössten Sandwüste der Welt, ganz im Nordwesten der Gansu Provinz.

Dunhuang war einst eine wichtige Handelsstadt an der Seidenstrasse und schon früh entwickelte sich Dunhuang zu einem Amalgam verschiedener Kulturen.

Fahrt zu den berühmten buddhistischen Mogao-Höhlen. Kaum eine andere buddhistische Stätte prägte den frühen chinesischen Buddhismus wie die Mogao Grotten. Pilger, Mönche und Gelehrte, die auf der Seidenstrasse unterwegs waren, übersetzten in Dunhuang Sutren oder andere heilige Texte, welche dann den Weg nach China fanden. Die Mogao Grotten bei Dunhuang zählen zu den grössten und wertvollsten archäologischen Entdeckungen in China und wurden 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Rückfahrt nach Dunhuang. Am Abend Spaziergang über den Nachtmarkt Shazhou.

Tag 11:  DUNHUANG - LIUYUAN - TURPAN

Ihre Reise entlang der Seidenstrasse führt von Dunhuang aus zum Bahnhof von Liuyuan. Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeits-Zug nach Turpan.

Reise nach Turpan auf der Seidenstrasse

Transfer zum Hotel und Check in im Hotel in Turpan. Anschliessend Besichtigung der Su Gong Moschee mit dem schönen Emin-Minarett, welche im späten 18. Jahrhundert im Uighurischen Stil erbaut wurde, und mittlerweile zum Wahrzeichen Turpans geworden ist. Anschliessend Besuch vom genialen Bewässerungssystem «Karez», wo mit einem kilometerlangen, unterirdischen Bewässerungssystem das Schmelzwasser vom Schnee auf den umliegenden Bergen in die Siedlungsgebiete um Turpan geleitet wurde.

Besichtigung der Ruinen der antiken Stadt Jiaohe, die bereits vor 2‘000 Jahren ein Verwaltungszentrum und eine Garnisonsstadt an der Seidenstrasse war. Dieser Vorposten der Chinesen wurde während des Mongolensturms zerstört. Der Besuch von Jiaohe ist im sanften Licht der Abendsonne besonders reizvoll.

Tag 12:  TURPAN

Bezilik Grotten bei Turpan auf der Seidenstrasse
Abschluss Ihrer Reise entlang der Seidenstrasse: Die Stadt Turpan

Fahrt zu den „Bezilik-Grotten“ (Tausend Buddha-Grotten), die in den Bergen wunderschön gelegen sind und während der Tang-Dynastie (7.-9.Jhr.n.Chr.) entstanden sind.

Besuch des Tuyu-Tales, das als einer der geheimnisvollsten und mystischsten Plätze in China gilt. Das Dorf Maza gilt als ältestes Dorf und die uigurischen Bewohner pflegen die muslimisch-uighurischen Bräuche. Sie haben die Möglichkeit eine uighurische Familie zu besuchen und dort Ihr Mittagessen einzunehmen.

Besichtigung der vor 2‘000 Jahren gegründeten Ruinenstadt Gaochang, in der bis zu 30‘000 Menschen lebten und die im 13. Jhr. von den Mongolen 6 Monate lang umkämpft war und dann zerstört wurde.

Fahrt zu den Astana-Gräbern. Von 273 bis 778 war diese Gegend für die Einwohner von Gaochang die Begräbnisstätten. Sowohl normale Bürger als auch hohe Beamte sind hier bestattet worden. Der Komplex umfasst 10 Quadratkilometer und enthält über 1.000 Gräber.

Tag 13:  TURPAN BAZAAR - ABREISE

Am Vormittag haben Sie Zeit für einen Rundgang auf dem Bazaar von Turpan. Anschliessend Transfer zum Flughafen von Turpan. Von Turpan aus können Sie entweder nach Urumqi weiterreisen oder Sie fliegen ab dem Flughafen Turpan zu Ihrer nächsten Destination.

 

 

"...die Reise hat uns ausserordentlich gut gefallen....alles hat gut geklappt, Fahrer und Guide waren pünktlich....gut gefallen hat uns die Wanderung in der Wüste..."

   Philipp und Susann aus der Schweiz


"...die Wanderung in der Badain Jaran Wüste war ein super Erlebnis auf das wir uns gerne erinnern..."

   Veronika und Herber aus Österreich

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